Gedanken zum Runaway-Move im S&P500 – 10.04.13

Es sieht so aus, als ob die Bollinger Band Kontraktion ihre Energie erneut nach oben in Form einer Expansion auslöst. Was den Leitindex S&P500 angeht, macht dieser Markt wirklich keine Gefangenen. Der Liquiditätsdruck ist einfach gewaltig und das Geld, das aus Europa abgezogen wurde und dem DAX seit Tagen fehlt, scheint direkt in US Aktien zu fliessen.

Das ist ein klassischer Runaway-Move, den wir hier seit November 2012 in den US Indizes sehen, bei dem jede kleine Korrektur sofort massiv gekauft wird. Wer es nicht glaubt, dem zeige ich das Baby noch einmal im Tageschart, schauen und staunen Sie selbst:

S&P500 10.04.13

Und der Auslöser ist eindeutig, 85 Milliarden USD jeden Monat von Seiten der FED. Das habe ich -> hier <- schon Anfang des Jahres nachgewiesen. Das Gefährliche an der Situation ist das Wissen, dass diese Bewegungen in der Regel übel enden. Denn wenn dann - irgendwann - ein Dip doch mal nicht gekauft wird, dann werden alle gleichzeitig zum Ausgang rennen. Und die Gewinne von Wochen und Monaten werden in Tagen und Stunden eliminiert.

Nur wissen wir nicht *wann* dieser Moment kommt. Deshalb ist es auch richtig, bei den ersten kleinen Brüchen im Markt vorsichtiger zu werden. Man muss dann aber auch gedanklich schnell wieder umschalten und von der Rally mitnehmen was geht. Wie in den letzten Tagen. Geistige Flexibilität ist Trumpf !

Und nun sagt diese Struktur eindeutig, dass die 1600 im S&P500 wohl bald auf den Radar kommen. Rein von den technischen Parametern her, ist die Korrektur von letzter Woche nun endgültig abgeschlossen und der Weg nach oben frei !

Leicht ist dieser Markt aber nur für Anleger mit "sonnigem Gemüt". Weswegen auch die Mehrzahl der institutionellen Anleger und Hedgefonds zuletzt den Markt unterperformt hat, die sich ja alle viele, viele Gedanken machen. Für Anleger aber, die aber von all dem nichts wissen und einfach mit sonnigem Gemüt wie selbstverständlich davon ausgehen, dass jeder Dip konsequent gekauft wird, ist dieser Markt im Moment total einfach. So ist das aber immer bei einem Runaway-Move. Manchmal ist Unwissen einfach herrlich ..... bis dann irgendwann von Mr. Market doch der Hammer heraus geholt wird. Nur wann wird das sein ?

Die relative Schwäche des DAX scheint im übrigen anzuhalten, hier gibt es eindeutig abfliessende Gelder, die sich im US Markt dann wiederfinden. Der DAX hat in den letzten Tagen locker relativ 400 Punkte gegenüber den US Indizes verloren, das ist eine Menge. Werden sich diese negativen Geldströme aus der EU heraus bald ändern ? Kaum zu prognostizieren, teilweise dürften es die von mir kommunizierten Langfristeffekte des Umgangs der EU mit Konten im Zuge der Zypern-Krise sein. Aber nach der Regel, nach der Trends immer länger dauern als man glaubt, würde ich nicht mit einem schnellen Wechsel des Trends rechnen. Was auch bedeutet, dass die Trendwenden der stark gelaufenen deutschen Industrieaktien in der zweiten Reihe, wie eine Dürr oder Kuka, sich nach dem aktuellen Bounce fortsetzen könnten.

Wenn man Short sein will um sein Depot zu hedgen, finden sich da teilweise ganz attraktive Charts mit Top-Strukturen. Aber mehr als eine Anreicherung und ein Hedge des sonstigen Depots sollten Shorts in diesem Markt weiterhin nicht sein. Es ist einfach keine gute Idee, sich gegen den Druck der Notenbanken zu stellen. Und dieser Druck schiebt alles nach oben !

Für das zweite Quartal bleibt meine am Montag -> hier <- geäusserte Erwartung bestehen. Nach kurzer Schwäche Anfang der Woche, ein Anlauf auf neue Höchststände. Den erleben wir gerade. Und dann eine volatile Seitwärtsbewegung im 2. Quartal. Ich nehme diese Rally also selektiv bei bestimmten Werten mit, hechte aber nicht mehr mit vollem Risiko den Kursen hinterher. Dafür will ich nun einfach eine deutlichere Korrektur sehen. Und wenn mich diese Vorsicht nun im 2. Quartal doch ein paar Prozent Performance kostet, dann ist es halt so. Es gibt Schlimmeres. Das ist mir der entspannte Schlaf wert.

Ich wünsche Ihnen gute Entscheidungen !

Ihr Hari

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Eurokrise oder: von Schafen, der Angst der Herde und den Wölfen – 27.03.13 11:45

Heute Mittag um 11.45 Uhr ein kurzes Statement zum Markt. Die Eurokrise scheint wieder ihr schmutziges Haupt zu heben. Der Bankensektor der Peripherie korrigiert ganz massiv und das zieht auch die Indizes in der Eurozone runter.

Der Hintergrund ist wie zu erwarten in der Zypern-Lösung zu suchen. Gelder werden von wackeligen Banken abgezogen und entweder in den Kern der Eurozone oder sogar aus dieser heraus transferiert. Wie gestern schon analysiert, hat diese Entwicklung das Potential, den Druck auf die wackeligen Institute so zu erhöhen, dass endlich eine ernsthafte Bereinigung stattfindet. Ohne Schmerzen an den Aktienmärkten dürfte das kaum abgehen. Insofern dürfte das 2. Quartal wie erwartet nicht ganz so gelassen werden, wie die letzten Monate.

Aber, wie immer wenn die Situation schwieriger wird, versuchen die Wölfe des Marktes - auch Big Money genannt - nun die Schafe (uns) in Angst und Schrecken zu versetzen. So lässt sich mit den Emotionen der Menschen auch wunderbar Geld machen.

Schauen Sie daher zum Beispiel auf das heutige perfekte Timing, mit dem den Euro-Absturz prophezeit. Gut gemacht oder ? Genau in die Schwäche hinein. Jetzt würden wir doch gerne wissen, auf welche Richtung Morgan Stanley in seinen Handelsräumen gerade wettet, oder ? 😉

Um - statt Panik - das Geschehen für Sie noch einmal in die richtige Perspektive zu rücken: Italien hat soeben eine 5- und 10-jährige Anleihen-Auktion mit sehr respektablen Renditen von 4,66% bei 10 Jahren und 3,65% bei 5 Jahren abgeschlossen. Diese Renditen liegen weit! unter dem, was Italien vor dem Euro zu Zeiten der Lira zahlen musste. Und das trotz der Unsicherheit um eine neue Regierung.

Aber nicht nur Morgan Stanley, beispielsweise unsere Helden in den Ratingagenturen wie verbreiten Warnungen. Ganz klar, zum ersten Mal seit Jahren hat Europa nicht gemacht, was der Finanzsektor am liebsten hat: das Geld der Steuerzahler unbegrenzt in den Bankensektor zu schaufeln. Da muss man nun unbedingt in Schwarz malen, um die Politik schnell wieder zu disziplinieren. Hinterher macht das noch Schule. Das wäre ja fürchterlich - für die Grossfinanz. 😉

Lassen Sie sich also nicht von den Wölfen in Angst und Schrecken versetzen. Ja, der Markt ist technisch mal für eine Korrektur reif, das ist offensichtlich. Und ja, es kann auch weiter runter gehen. Aber nicht wegen der Säue, die von Big Money nun durchs Dorf getrieben werden, nur um Sie alle in Furcht zu versetzen. Vorsicht ist also gerechtfertigt und wenn Big Money die Politik der Eurozone nun strafen will, kann das ungemütlich werden. Aber zur Panik gibt es keinen Anlass. Prognosen zu Wechselkursraten bis Ende 2014 sind im übrigen hochgradig unseriös, mein lieber Herr "Devisenstratege" von Morgan Stanley. Aber das wissen die Jungs in den Handelsräumen sowieso, hier werden eher die Schafe zusammen getrieben.

Bleiben Sie also gelassen und folgen Sie dem was der Markt tatsächlich macht und nicht dem, was andere reden. Und machen Sie sich klar, was Sie im Moment fühlen. Als Leser von surveybuilder.info habe ich Sie hoffentlich etwas resistenter gegen diese Versuche gemacht, mit Ihren Emotionen zu spielen.

Fragen Sie sich also heute: Fühlen Sie Angst ? Haben Sie Sorge mit Ihren Anlagen in eine neue Eurokrise zu geraten ? Macht Ihnen das was die Grossfinanz schreibt Kopfzerbrechen ?

Wenn ja, dann atmen Sie tief durch und lehnen sich zurück. Und handeln Sie nach einem wohl überlegten Plan und nicht nach den Gefühlen, die andere Ihnen nun unter die Haut reiben wollen !

Viel Glück !

Ihr Hari

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Die Dijsselbloem Korrektur – oder warum das gute Medizin ist – 26.03.13

Sie erinnern sich ja gestern an diese plötzliche Wende am Nachmittag, als der Euro plötzlich massiv abstürzte, die Märkte mit sich zog und man auf den ersten Blick dafür keine Ursache erkennen konnte. In den Live-Tips schrieb ich gestern um 16:24 Uhr:

"Der Euro steht seit Nachmittag ohne sichtbare Nachricht massiv unter Beschuss. Das spricht dafür, dass “Big Money” der Wallstreet Gelder aus der Eurozone abzieht. Kein Wunder nach dem Zypern-Debakel. Denn so sinnvoll die jetzige Regelung mittelfristig ist, sie zeigt den institutionellen Anlegern auch, dass ihre Gelder auf europäischen Banken nicht sicher sind. Das das der Grund ist, kann man auch am massiven Druck auf den europäischen Bankensektor erkennen. Hier sind Umschichtungen im Gange."

Mit dieser Vermutung lag ich ganz nahe an der Wahrheit. Denn Auslöser waren offensichtlich unbedachte? Aussagen des neuen Eurogruppenchefs Jeroen Dijsselbloem, der implizierte, die Bankenrestrukturierung in Zypern könne auch Vorbild für das Vorgehen in anderen Ländern sein.

Das der Markt darauf mit massiven Abzügen von "wackeligen" Banken in Italien, Spanien und Co. reagiert, ist ja mehr als naheliegend. Ich würde das auch tun. Und ich habe schon in meinem Artikel über -> den Zypern-Schock und seine langfristigen Kollateralschäden <- klar gemacht, dass internationales, institutionelles Geld sich nun gut überlegen wird, ob Guthaben auf europäischen Banken gehalten werden. Nach Dijsselbloems Aussagen nun um so mehr.

Kurzfristig sind die Aussagen nicht hilfreich, weil sie den Druck auf den gerade ein wenig stabilisierten Bankensektor in Südeuropa erhöhen. Dafür bekommt Dijsselbloem heute Prügel und von einem Eurogruppenchef kann man wirklich mehr Sensibilität bei den Aussagen erwarten.

Aber auch das wird der Markt verdauen und sich daran gewöhnen. Und mittel- und langfristig hat diese neue Wirklichkeit der Eurorettung zwei höchst erfreuliche Auswirkungen, die mich eher positiv stimmen:

Indem im Fall Zypern endlich die Geldgeber und Anleger der Pleitebanken zur Kasse gebeten wurden, wurde dieser unerträgliche Kreisschluss durchbrochen, dass immer der europäische Steuerzahler für das überzogene Geschäftsgebahren Dritter haftet. Im Nachhinein ist auch klar geworden, dass der idiotische Einschluss von Guthaben unter 100.000€ in das erste Lösungsszenario - das der EU ein massives Glaubwürdigkeitsproblem bescherte - im wesentlich auf dem störrischen Mist des zypriotischen Präsidenten gewachsen war, der unbedingt seine internationalen Geldgeber schützen wollte, um das Geschäftsmodell der Insel zu erhalten. Hier hatte unsere Politik nur insofern schuld daran, als sie das nicht energisch genug sofort unterbunden hat. Aber besser eine späte Erkenntnis, als nie !

Aber dieses Geschäftsmodell ist nun am Ende und das ist gut so. Zypern hat in der Eurozone eine Sumpfblüte erlebt, die sich aus einem überzogenen und wirtschaftlich irrealen Finanzsektor speiste. Sicher ist das für den einzelnen zypriotischen Bürger nun hart, aber der Wohlstand des Landes wurde zu einem guten Teil mit zweifelhaftem Geschäftsgebahren auf Kosten Dritter erkauft. Und dafür tragen primär die Zyprioten die Verantwortung, die diese Regierungen gewählt haben. Denn wer etwas anbietet, das er sich gar nicht leisten kann, schädigt damit Dritte. "Dumping" nennt man das gewöhnlich. Und ja, es gibt auch Steuerdumping und die Geschädigten sind Sie und ich - Bürger der Länder, die brav ihren Obolus an den Staat entrichten und dann solche korrupten Systeme finanzieren müssen. Und das das nun beendet wird, ist sehr zu begrüssen. Nachhaltig war es sowieso nie und das Ende nur eine Frage der Zeit.

Indem den weltweiten Anlegern nun aber - auch durch Dijsselbloem - klar wird, dass es keine generelle und uneingeschränkte Garantie des europäischen Steuerzahlers für ihre Einlagen mehr gibt, weil man Banken Pleite gehen lässt, bekommt Solidität endlich wieder die Bedeutung die ihr gebührt. Und damit erlangen die soliden Institute auch den Wettbewerbsvorteil, der ihnen gebührt. Wie Zyperns Bankensystem auf Kosten der Garantien Dritter ein übergrosses Rad zu drehen, wird nun in dieser neuen Rettungswelt nicht mehr funktionieren. Und indem die EU aber gezeigt hat, dass sie die Banken nicht ungeordnet Pleite gehen lässt, sondern geordnet auf Kosten der richtigerweise Haftenden abwickelt, haben wir nun die ideale Mischung zwischen systemischer Beruhigung und gleichzeitigem Risiko, für die selbst eingegangenen Risiken auch haften zu müssen.

So soll es sein. Und wenn die EU dieses neue Prinzip durchhält, wird das zwei Dinge bewirken.

Zunächst wird es den Druck auf die zu schwachen Institute erhöhen. Die Eurokrise und die Euroschwäche könnte also erneut ihr Haupt erheben, insbesondere in Italien, Spanien und Co. Und die zypriotischen Banken werden nicht die Letzten sein, die in der Eurozone geordnet abgewickelt werden müssen.

Mittelfristig ist damit aber der Boden für eine echte Gesundung bereitet. Denn wie auch beim Menschen muss man in der Krankheit faules Fleisch heraus schneiden, wenn man nicht den ganzen Organismus gefährden will. Viel zu lange wurde das verabsäumt und viel zu lange haben wir die Krise daher unnötig ausgedehnt. Nun endlich könnte sich das ändern.

Am Ende stünde dann eine Eurozone mit einem gesundgeschrumpften Bankensystem da, in dem wieder die haften, die auch die Risiken eingegangen sind. Und einen netten Nebeneffekt hat die aktuelle Diskussion auch: es schwächt den Euro im weltweiten "Race to the Bottom", ohne das die EZB die Gelddruckmaschine anwerfen muss. Am Ende könnte sich der Euro dann im Konzert der Währungsabwertung als Einäugiger unter den Blinden heraus stellen.

Mir macht die aktuelle Entwicklung bei der Zypern-Rettung auf jeden Fall Hoffnung. Bei allen unnötigen kommunikativen Pirouetten, ist das endlich mal eine vernünftige Lösung mit strukturell positiven Auswirkungen. Auch wenn es im Moment nicht so aussieht, für mich ist die gefunde Lösung ein echter Silberstreif, der Hoffnung auf eine grundlegende Besserung macht.

Denn das Kernproblem aller Finanzkrisen des letzten Jahrzehntes ist der "Moral Hazard". Die Tatsache, dass Gewinne privatisiert, aber Verluste des Finanzsystem auf Kosten der Steuerzahler sozialisiert werden. Endlich ist das durchbrochen und das ist zwar kurzfristig bittere, langfristig aber heilsame Medizin.

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Marktupdate – 20.03.13 – Von A wie ABB bis Z wie Zypern

Heute nur ein kurzes Marktupdate mit ein paar losen Gedanken zum Markt und zu einzelnen Aktien:

(1) Mit der verhaltenen Reaktion auf Zypern zeigt uns der Markt erneut seine innere Stärke. Klar, Zypern ist für sich nicht wichtig, aber glauben Sie mir: in einer Phase grosser Unsicherheit, würde Mr. Market auf Bilder von Schlangen vor Bankschalter ganz anders reagieren und diese sofort auf Schlangen vor Bankschaltern in Italien und Spanien extrapolieren. Der aktuelle Mindset von Mr. Market ist aber vorsichtig optimistisch. Also: kämpfen Sie nicht gegen den Markt !

(2) Ein Faktor wird auch langsam das Quartalsende des 1. Quartals. Bei dieser permanenten Aufwärtsbewegung ohne grosse Pausen, können Sie fest davon ausgehen, dass eine hohe Zahl der Institutionellen den Markt in 2013 bisher unterperformt. Und genau diese haben zum Quartalsende den grössten Druck Window-Dressing zu betreiben und noch etwas Performance heraus zu quetschen. Wenn nicht durch externe Nachrichten überraschend induziert, öffnet sich das Zeitfenster für eine echte Korrektur daher wahrscheinlich eher erst wieder im April. Bis dahin halte ich historische Höchststände in DAX und S&P500 für eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich. Weit ist es ja wirklich nicht mehr bis dahin.

(3) Die hier mehrfach beschriebenen Langfristtrades wie Long Euro / Short Yen oder auch Long spanischer Aktienmarkt, scheinen weiter zu funktionieren. Auch hier war die Reaktion auf Zypern so verhalten und contained, dass man mit Wahrscheinlichkeit von einer Wiederaufnahme des alten Trends ausgehen kann.

(4) Wie in den Live-Tips erwähnt, sieht der MidCap Klöckner (WKN: KC0100) in der Korrektur sehr gut aus. Das spricht für weitere, anstehende Zugewinne.

(5) Sie wissen ja wie wenig ich von der Commerzbank (WKN: 803200) als Anlage oder Investment halte. Genau nichts. Aber aus reiner Tradingsicht muss man festhalten, dass die gestern und vorgestern gegen den Bankensektor gezeigte Stabilität bemerkenswert ist und für einen kurzfristigen Long-Trade spricht.

(6) Auch bei Nokia ist die Phantasie nun wieder weitgehend gewichen. Gleichzeitig scheint aber eine Pleite durch die guten Ergebnisse bei NSN und erste Erfolge mit den Lumias gebannt. Das Momentum der Abwärtsbewegung scheint nun auszulaufen und auch auf Nokia kann man in meinen Augen nun mal wieder einen Blick werfen.

(7) Die hier seit letztem Frühsommer mehrfach besprochenen Bluechips SAP (WKN: 716460) , Linde (WKN: 648300) und ABB (WKN: 919730) laufen einfach wie ein Uhrwerk. Da sind nach oben keine Wunderdinge drin, aber relativ stressfreie Zugewinne allemal.

(8) Die hier auch mehrfach besprochene Hewlett-Packard (WKN 851301) zeigt eine beeindruckende Entwicklung. Der -> Artikel <- vor einem guten Monat war eine Punktlandung. Seitdem ist dieser Bluechip um sage und schreibe 38% gestiegen und schiebt jeden Tag weiter hoch. Eine Korrektur ist jetzt mal überfällig, insofern Trailing-Stops mitziehen. Aber nach einer Korrektur hat HP weiter grosses Potential. Schauen Sie einfach mal auf den Wochenchart um die Perspektive zu behalten.

(9) Ich möchte erneut an Yahoo (WKN: 900103) erinnern. Übersehen Sie diese Marissa Mayer Turnaround-Story nicht. Da ist was im Gange, der Markt spricht eine klare Sprache. Nehmen Sie das Wochenchart und schauen Sie sich diesen beeindruckenden Trend seit September 2012 an !

Ich wünsche Ihnen gute Entscheidungen.

Ihr Hari

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