Präsidentschaftswahl in den USA: Gibt es Auswirkungen auf den Aktienmarkt ?

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Heute ist mal wieder "Tokay" an der Reihe, mit einer Betrachtung zu den Auswirkungen der US Präsidentschaftswahl auf den Aktienmarkt, die vor ein paar Tagen im Premium-Bereich erschienen ist.

Ich wünsche gute Erkenntnisse. Ihr Hari

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Börsen im Zeichen des Terrors

Guten Morgen!

Die Reaktion des Marktes auf den perfiden Terroranschlag in Paris, scheint sich so zu entwickeln, wie von mir am Wochenende im Forum indiziert.

Der Dollar steigt zum Euro und Gold profitiert, das Minus in den Futures der Indizes, ist aber vor Handelsstart sehr verhalten.

Das liegt daran, dass der Markt systemische Risiken und Entwicklungen einpreist, aber keine Einzelereignisse, denn die sind in dem Moment in dem sie passieren, schon Vergangenheit.

Nun kann man fragen, warum es dann bei überraschenden Ereignissen immer erst einen Schreckeinbruch gibt. Die Antwort ist leicht, es liegt daran, dass im Moment des Schrecks, niemand die Folgen über den Moment hinaus einschätzen kann, also bringt man sich erst einmal in Sicherheit und verkauft.

Die entscheidende Frage ist also immer: Was kommt danach?!

Und das ist auch die Frage hier. Insofern sind Spekulationen darüber sinnlos, weil diese Zukunft ist noch nicht geschrieben. Die Reaktion der Politik macht nun ebenso einen Unterschied wie die Frage, ob wir nun eine Phase der Ruhe vor uns haben oder ob in Kürze in anderen Hauptstädten ähnliches passiert und wir uns einer Serie solcher Ereignisse gegenüber sehen, die dann am Ende den freien Waren- und Personenverkehr auch empfindlich treffen werden.

Stellen Sie sich nur mal vor, der Plan wäre aufgegangen und zwei Attentäter wären mit ihren Bombengürteln ins Stadion gekommen und hätten vor den Augen der Welt die Bomben gezündet und eine Massenpanik ausgelöst, die dann wahrscheinlich mehr Tote verursacht hätte, als die Bomben selber.

Das wäre ein völlig anderes Szenario, auch für die Börsen. Nicht weil die Marktteilnehmer die Anzahl der Toten zählen, nein so zynisch sind die Menschen nicht, auch keine Börsianer. Sondern schlicht, weil die "was kommt danach" Frage dann wahrscheinlich ganz anders und viel radikaler beantwortet worden wäre.

Erinnern wir uns an 9/11. Da brachen die Türme nicht nur direkt neben der Wallstreet zusammen und der Staub zog auf die Tastaturen der Händler. Nein, viele Menschen der Wallstreet hatten direkt Freunde und Bekannte verloren und dann kam die Handelsaussetzung und jeder fragte sich: was kommt danach?

Denn unmittelbar danach, noch Wochen lang, stand durchaus ein Atomschlag Amerikas im Raum, wenn sich heraus gestellt hätte, das hier klar ein Staat hinter dem Terrorakt gewesen wäre. Diese Unsicherheit des "was kommt danach", hat die Börsen damals nach der Handelsaussetzung massiv reagieren lassen, bevor sich dann nach Wochen wieder gespannte Normalität einstellte.

So scheint der Markt im Moment "nur" von einem schlimmen, tragischen Terrorakt auszugehen, wie wir ihn leider auch schon in anderen Ländern gesehen haben. Einem Terrorakt, der aber erst einmal keine systemischen Auswirkungen hat. Und insofern gibt es nur eine milde Kurs-Reaktion.

Wenn sich diese Interpretation aber durch irgend welchen neuen Ereignisse oder Handlungen der Politik ändert, wird auch der Markt sein Verhalten ändern. Diese Zukunft ist noch nicht geschrieben.

Der Markt reagiert also nicht auf das Geschehen der Vergangenheit, selbst wenn es so schmerzhaft ist, wie das aktuelle Geschehen. Er reagiert auf die Frage, was danach kommt, was das für die Geschäfte der Unternehmen bedeutet, die am Markt gehandelt werden.

Dieses Muster ist universell, der Markt handelt die Erwartungen an die Zukunft. Die Kernfrage ist, ob dieser Terrorakt, diese Erwartungen verändert.

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Turnaround Tuesday – das neue Muster für den S&P500?

Seit über einem Jahr nun, ist der Dienstag der statistisch erfolgreichste Börsentag der Woche an den US Märkten. Und viele aufmerksame Marktbeobachter, sind schon auf dieses markante Muster aufmerksam geworden und haben dem Tag den treffenden Titel "Turnaround Tuesday" verpasst.

Wer die -> Reflexivität <- der Märkte wirklich begriffen hat, dem ist klar, dass solche Muster erst einmal stärker, stabiler und profitabler werden, bis sie dann irgend wann unter dem eigenen Erfolg und Gewicht krachend scheitern müssen und Geschichte sind.

Das liegt eben an dem Herdenverhalten der anderen Marktteilnehmer. Am Anfang werden immer mehr Marktteilnehmer auf das Muster aufmerksam und spielen es. Und es wird dadurch durch das Handeln der Marktteilnehmer im Sinne einer "selbsterfüllenden Prophezeihung" immer zuverlässiger und profitabler. Was wiederum noch mehr auf das Muster aufmerksam macht. Diese Phasen, haben wir im Premium-Bereich beim Turnaround Tuesday alle durchlebt und er hat uns in den letzten Monaten gute Dienste geleistet, so auch letzten Dienstag, mit einem perfekten, profitablen Ablauf.

Und heute ist wieder Dienstag und der US Markt hat sich diesen Trade wieder mit Macht zurecht gelegt. Wir hatten gestern wieder diese so typische Stärke der letzten halben Stunde am Ende des schwachen Handelstages:

S&P500 04.08.15

Und wir hatten gestern im "Moneyflow" deutliche Signale, dass das grosse Geld gestern in den letzten Minuten massiv akkumuliert hat.

Der typische Ablauf wäre nun, dass es am Anfang nach Handelsstart der US Börsen ab 15:30 Uhr noch leichte Schwäche gibt, denn in der ersten Handelsstunde agieren in DAX wie S&P500 typischerweise die von Emotionen getriebenen Anleger, die am Vortag zu spät gekommen sind und daher noch die Bewegung des Vortages nachvollziehen.

Diese Anlegerkreis wird im amerikanischen leicht bösartig "Dumb Money" gennant, während die Bewegung der letzten 30 Minuten eher vom "Smart Money" kommt, das sich schon für die absehbare Entwicklung des Folgetages zu positionieren versucht. Und wenn das "Dumb Money" seine Käufe oder Verkäufe erledigt hat, kann ca. 1 Stunde nach Handelsstart, an der Wallstreet also ab ca. 16:30 Uhr MEZ, das grosse Geld zur wahren Richtung des Tages antreten.

So war es ganz oft in den letzten Monaten, nicht immer, aber sehr oft. Letztes Dienstag sah das so aus:

S&P500 04.08. nachtr

Und heute haben wir wieder das analoge Setup zum letzten Dienstag. Die Chancen sind gut, dass der US Markt auch heute einen starken Tag hinlegt. Es lohnt sich bei so Mustern oft, einfach auf die Wiederholung zu setzen, auch das ist eine Form von Trendfolge.

Aber nur so lange, bis das Muster irgend wann zu bekannt ist und dann wegen der Reflexivität zwangsläufig scheitern muss. Denn wenn alle das Gleiche erwarten, kann genau das zwangsläufig am Markt nicht mehr eintreten, weil die Gegenpartei fehlt.

Insofern ist die Tatsache, dass ich dieses Muster des "Turnaround Tuesdays" hier nun im freien Bereich thematisiere eher Indiz, dass es langsam zu offensichtlich wird und ein Scheitern nicht mehr so lange auf sich warten lassen dürfte. Gut verdienen konnte man an dem Muster in den vergangenen Monaten aber allemal, das war aber dem Premium-Bereich vorbehalten.

Ich bin gespannt, wie das heute ausgeht. Der Trade, den sich der US Markt heute zurecht gelegt hat, ist auf jeden Fall offensichtlich für alle, die Augen für den Markt haben: Turnaround Tuesday!

Und es lohnt sich wahrscheinlich immer noch, auf eine erneute Wiederholung zu setzen - bis es sich irgendwann auf katastrophale Art und Weise nicht mehr lohnt. So ist er nun einmal, der fiese, reflexive Mr. Market. 😉

Ihr Hari

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S&P500 und DAX und der Turnaround Tuesday

Der DAX hat vorgestern am Dienstag, seinen bisherigen Tiefpunkt erreicht und dann eine markante Rally hingelegt, die erst ab Dienstag aus einer überverkauften Markttechnik und später dann ab Mittwoch Nachmittag aus neuer Hoffnung um eine Lösung des griechischen Dramas entstand. Zumindest scheint es so.

Bei so massiven Bewegungen ist es immer das Gleiche. *Nachdem* diese durchgelaufen sind, haben es immer alle vorher gewusst. 😉 Das ist das beliebte mediale Spiel, das dort besonders intensiv gespielt wird, wo man von hohen Klickzahlen lebt, weil nur so die Werbung auf der Seite genügend Einnahmen bringt.

Nun war es ja aber tatsächlich so, dass einige wenige erfahrene Marktbeobachter, diesen Rebound am Dienstag wirklich antizipieren konnten, weil der Markt dafür halt reif war. Das Problem dabei ist immer, man kann zwar eine Wahrscheinlichkeit im Vorfeld identifizieren, aber der exakte Zeitpunkt liegt im Dunkeln, denn ein überdehnter Markt kann auch temporär noch mehr überdehnt werden. Erst hinterher kennt man dann den exakten Zeitpunkt der Wende.

Ein Aspekt, der in Deutschland dabei aber immer wieder auf erstaunliche Art und Weise unterschlagen wird, ist der massive Einfluss der Wallstreet und der US Investoren. Denn es ist ein Faktum, dass die Mehrheit der deutschen DAX Aktien in der Hand ausländischer Investoren ist und unter denen wiederum die institutionellen US Investoren dominant sind. Und deshalb wird auch das Volumen im DAX nicht von deutschen Anlegern dominiert, sondern eben von US Investoren und die sehen schon alleine aus Währungssicht den DAX ganz anders als wir.

Wer also verstehen will, was beim DAX passiert und dabei den bedeutendsten Faktor unterschlägt - die Sicht der US Investoren - handelt nicht wirklich auf belastbarem Boden. Demgegenüber sind beliebte Spekulationen um Dinge, wie beispielsweise die Positionierung der Stillhalter an der Eurex schon Wochen vor dem Verfallstermin, für mich eher irrelevant. Diese Dinge sind zwar ein Faktor unter vielen, aber im Vergleich zur Positionierung der US Investoren eben nebensächlich.

Die wirklich spannende Frage ist doch also: war dieser Rebound von Dienstag aus Sicht der US Investoren schon im Vorfeld zu sehen? Und die Antwort ist klar und deutlich: Oh Ja!

Ich stellte hier weiter unten meinen Live-Post aus Hari Live von Dienstag 09.06.15 08:40 ein, den ich "Turnaround Tuesday?" genannt hatte. Zu dem Zeitpunkt war der DAX noch vor dem Tiefpunkt und war kurz davor, massiv unter die 11.000er Marke zu tauchen.

Sie sehen daran, der S&P500 hat einfach nur exakt getan, was zu erwarten war, einfach weil es seit Jahren den dominanten "Buy the Dip" Trade darstellt. Und wir hier im Premium-Bereich haben es tatsächlich vorher antizipiert.

Und vor allem, das "US Big Money" hat es sich schon am Tag vorher für kundige Augen sichtbar zurecht gelegt. Wer wissen will, was es mit dem "Buying on Weakness" und "Selling on Strength" Konzept auf sich hat, muss Mitglied werden. 😉

Und nun frage ich Sie: Warum hat der DAX am Dienstag tatsächlich gedreht? Ist der DAX nun der Hund oder nicht doch eher nur der Schwanz des Hundes, der immer etwas wackelig mit seiner Rute wedelt?

Die Antwort ist:

Der DAX ist der Schwanz des Hundes. Und es gibt keine simplen zweidimensionalen Kausalbeziehungen! Die Märkte sind miteinander verwoben und das gilt ganz besonders für DAX und S&P500.

Und noch etwas ist eine Wahrheit, die leider zu oft einfach ignoriert wird:

Wer sich nicht ausführlich mit der Sicht der US Investoren beschäftigt, kann die Bewegungen des DAX nicht vollständig verstehen.

Ihr Hari

Und hier nun mein Post in Hari Live von Dienstag 09.06.15 08:40 MEZ

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Guten Morgen!

Der DAX ist durch fühlbaren Käuferstreik langsam bis zur 11.000er Marke gebröselt, dazu zeige ich Ihnen nachher noch ein interessantes Chart.

"Käuferstreik" heisst, dass es nicht wirklich massiven Abwärtsdruck gab. Aber das Fehlen von Käufern und der steigende Euro, haben den DAX langsam abwärts bröseln lassen.

Heute kommt aber vielleicht der Tag der Markttechnik. Denn nach Tagen - wenn nicht Wochen - der Indifferenz, sehe ich im S&P500 für den heutigen Tag mal wieder ein interessantes taktisches Setup. Und das ist der alt bekannte "Turnaround Tuesday".

Der grosse Vorteil des heutigen Tages ist, dass es kaum Wirtschaftsdaten gibt und auch aus der Richtung Griechenland erst einmal keine grundlegende Veränderung zu erwarten ist. Der Markt kann heute also in sich schwingen.

Und der S&P500 hat nun wieder einen überverkauften Zustand erreicht und ist an der unteren Begrenzung der Range angekommen:

S&P500 09.06.15

Man kann solche Strukturen vielfältig zeichnen, zwei Varianten habe ich oben eingezeichnet. Aber die Kernaussage bleibt gleich: Es hat sich in den letzten Jahren immer gelohnt, die untere Begrenzung des Trends zu kaufen. Und deshalb macht es Sinn, auch jetzt eher auf eine Fortsetzung dieser Struktur zu setzen, als auf einen Bruch dieser Übung, die so lange so erfolgreich war.

Sollte aber hier nun *keine* Gegenbewegung kommen und der S&P500 einfach weiter fallen, hätte auch das grosse Bedeutung. Denn es würde uns signalisieren, dass dieser Markt nun ein Anderer geworden ist. Was bedeutet, dass man mit einer echten, grossen Topbildung und dem Ende des jahreslangen Aufwärtstrends im S&P500 rechnen müsste.

Das ist nun also ein wichtiger Moment. Und dass das grosse Geld die Wahrscheinlichkeiten ganz genau so sieht wie ich, können wir daran erkennen, dass wir gestern - mitten im negativen Closing - mal wieder einen markanten Buying on Weakness Print (BoW) im SPY hatten. Was für eine Überraschung.... 😉

Der typische Ablauf des heutigen Tages wäre dann also, dass sich ab 15:30 Uhr erst einmal frühe Schwäche anschliesst, die den S&P500 noch etwas drückt - im Maximum sollten vielleicht 206x nach unten noch drin sein. Dann aber - eine Stunde nach Handelsschluss, gegen 16.30 Uhr MEZ - steigen die Kaufprogramme ein, die sich schon gestern Abend sichtbar im BoW auf die Lauer gelegt haben. Und erzeugen in dem Szenario dann ein markantes Reversal - den "Turnaround Tuesday" eben.

Es ist dieser Ablauf, der seit 2012 so oft und so profitabel, immer wieder funktioniert hat. Für den heutigen Dienstag, hat sich der Markt dieses Setup wieder wunderbar zurecht gelegt.

Und wenn uns heute keine geopolitische Nachricht herein spuckt, die das Spiel völlig verändert, haben wir heute die Chance anhand des Verhaltens des US Marktes zu studieren, ob dieser Bulle immer noch intakt ist und noch nach den bewährten Mustern tickt.

Oder ob er in der Transition in einen neuen, negativeren Zustand ist, was uns zwingend wesentlich skeptischer und vorsichtiger machen sollte.

Ihr Hari

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Marktlage Update S&P500 – Die Macht der Muster

Vor genau einer Woche, habe ich hier im freien Bereich zuletzt einen Blick auf die allgemeine Marktlage gerichtet und Ihnen im Artikel -> Die grosse Marktlage am Beispiel des Leitindex S&P500 <- drei Charts des Leitindex S&P500 gezeigt mit dem Hinweis, dass diese Charts Ihnen ein aussagekräftiges und objektives Bild der Lage vermitteln.

Was ist dann in der letzten Woche nicht alles passiert, denken wir nur an die zumindest übertriebene Meldung am Freitag zu direkten Kampfhandlungen zwischen der Ukraine und Russland, die den DAX hat über 200 Punkte abstürzen lassen.

Und trotzdem, alles was Sie wissen mussten, war in diesen drei Charts und heute, eine Woche später, ist es exakt so gekommen, wie die Charts indiziert haben. Mehr musste niemand wissen, um die Marktlage richtig einzuordnen.

Denn um zu rekapitulieren, sahen wir da einen etablierten Aufwärtstrend mit der guten Chance auf der Trendlinie nach oben zu drehen. Wir sahen die entscheidenden Unterstützungs- und Widerstands-Strukturen, die einen Rebound von einer echten Korrektur trennen und wir sahen die im Aufbau befindliche, potentielle inverse Schulter-Kopf-Schulter Formation (iSKS), bei der damals noch nicht einmal die rechte Schulter Realität war.

Eine Woche später ist die iSKS fast vollendet. Und wer die rechte Schulter zum Einstieg nutzte, nach dem klar wurde, dass es eine rechte Schulter und kein Absturz wird, sitzt nun auf schönen Gewinnen:

S&P500 19.08.14 2

Wer dagegen versuchte, rein aus dem Chart des DAX viel Honig zu ziehen, sitzt nun in einem rechten "Chaos" zwischen Bärenflagge mit erneutem Absturz unterhalb 9400 und doch einem vollen Rebound. Der Grund für das Chaos ist zweierlei. Erstens ist der DAX weit stärker durch die geopolitischen Ereignisse in der Ukraine beeinflusst. Zweitens aber, ist und bleibt der DAX ein "Nebenindex" im weltweiten Massstab - sozusagen ein "Hündchen", dass an der langen Leine der Wallstreet liegt und eben von ausländischen Kapitalströmen massgeblich beeinflusst wird.

Wenn man für die Lage der Weltmärkte die besten und verlässlichsten Signale will, ist einfach der S&P500 der Ort der Wahl. Schauen Sie nur, wie die Falschmeldung von Freitag im S&P500 nur der (erfolgreiche) Retest der Nackenlinie der iSKS war. Schon das indizierte die Stärke, die wir nun seit Anfang der Woche wieder sehen.

Jetzt werden mich einige der freien Leser bestimmt wieder fragen wollen, wie es nun weitergeht. Meine Antwort wird Ihnen nicht gefallen, denn die lautet: "Tut mir leid, Sie stellen erneut die falsche Frage!"

Wie es weiter geht, weiss niemand. Die Zukunft ist offen. Und die, die gerne darüber fabulieren, wissen es schon gar nicht. Vielleicht kommt Morgen wieder eine Nachricht aus der Ukraine und alles ist anders. Vielleicht wird der S&P500 - nachdem die iSKS ihr Bewegungsziel oberhalb 1980 erreichte - nun ein niedrigeres Hoch generieren und in ein Top übergehen. Vielleicht werden aber auch die 2000 im S&P500 bald fallen und der Aufwärtstrend weiter gehen. Hören Sie einfach auf, Ihre wertvolle Lebenszeit und Energie mit Spekulationen zu Dingen zu vergeuden, die Sie sowieso nie vorher sehen werden!

Tun Sie besser etwas anderes. Denn obwohl wir die Zukunft nicht kennen, wissen wir aber eine ganze Menge bei den Dingen, die wir wirklich in der Realität des "Hier und Jetzt" beobachten können. Und die sollten wir nicht übersehen:

(1) Wir wissen, dass ein Erreichen des Bewegungsziels im S&P500 eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit hat. Und alle, die die iSKS erkennen konnten, hatten die Chance einen guten Teil dieser Stärke der letzten Tage mitzunehmen. Wir in der surveybuilder.info Community haben das mit grosser Freude getan.

(2) Wir wissen, dass die US Märkte in einem nicht gebrochenen, sehr starken Aufwärtstrend sind. Und dass es keine weltweite Baisse gibt, ohne dass auch US Indizes Schwäche zeigen.

(3) Wir sehen, dass ein Markt,der im Zuge all der geopolitische Krisen so nahe der historischen Höchststände navigiert, grosse innere Stärke hat. Und dabei verarbeitet der Markt sogar die Annahme, dass die FED die Zinsen irgendwann in 2015 anzieht.

(4) Wir wissen, dass uns der Markt mit neuen Mustern schon bald zeigen wird, ob er zu neuen Hochs aufbricht oder hier nun "stallt" und ein Top ausbildet. Wir müssen nur akzeptieren, dass wir ein Top nie zum exakten Zeitpunkt und nie "vorher" erkennen können, wie sollte das denn auch gehen, das wäre sinnloses Raten? Aber wenn sich die Muster zeigen, ein gutes Stück unter dem Top, werden wir sie erkennen, wie wir auch diese Wendeformation vor einer Woche erkennen konnten. Und so können wir immer noch einem Grossteil der Bewegung aus dem Weg gehen und stehen weit besser da als alle, die nur den Stimmungen hinterher rennen.

In Summe ist es also die völlig falsche Frage zu fragen, wie die Kurse morgen sein werden. Wer sich von diesem Ratespiel nicht lösen kann, wird nie auf einen grünen Zweig kommen, denn die Zukunft ist und bleibt unbestimmt. Dass eine ganze Industrie existiert, die Ihnen etwas anderes vorgaukeln will: geschenkt. 🙂

Richtig und sinnvoll ist es aber, die ganze Energie darauf zu verwenden um zu erkennen, was der Markt gerade jetzt in der Realität tut - und dann seine Aufstellung an dieser Realität zu adjustieren. Wenn Sie das schaffen und das mediale Rauschen ausschalten lernen, dann kennen Sie die Kurse von morgen immer noch nicht. Sie sind dann aber so sinnvoll aufgestellt, dass Sie die unbestimmte Zukunft gelassen kommen lassen können.

Zum klassisch prozyklischen Markt-Geplapper der Massen-Medien, hat übrigens Josh Brown gerade einen kurzen, witzigen Beitrag. Das ist wirklich und so typisch! 😉 Und übersehen Sie bitte nicht seinen zynisch, sarkastischen Kommentar "Keep playing, let me know how this works out for you." am Ende des Posts. Da kann ich wirklich nur belustigt grinsen. 🙂

Ihr Hari

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Der „Schland-DAX“ im Sommer

Guten Morgen !

Das war das sechste WM-Endspiel einer deutschen Fussball-Nationalmannschaft, das ich in meinem Leben vor dem Fernseher verfolgt habe. Und der dritte Titel. Und es war zusammen mit 1990 der für mich verdienteste Titel, denn 1974 wurde zwar auch eine ausgezeichnete Mannschaft Weltmeister, die aber ihren spielerischen Zenit schon in der Europameisterschaft 1972 vorher erreichte (Netzer kam aus der Tiefe des Raumes ;-)) und im Finale sich nur mit Glück und dem Heimvorteil, gegen die Niederländer rund um Johann Cruyff durchsetzen konnte.

Sind "wir" jetzt Weltmeister ? Nein, bestimmt nicht, wir waren nicht auf dem Platz, ausserdem sind wir hier im Blog nicht alle Deutsche. 😉 Und Deutschland wurde auch nicht Weltmeister, nur seine besten Fussballer.

Und trotzdem steckt eine gewisse Wahrheit in dem "Deutschland ist Weltmeister", denn wenn eine Marketingagentur das perfekte Imageprogramm für ein Land erzeugen müsste, dann wäre es so ein Sieg, beziehungsweise die positive Fussball-Geschichte, die 2006 mit dem "Sommermärchen" ihren Anfang nahm.

Die Welt ist gross und andere Länder erlebt die Menschheit halt vor allem über Symbolik. Was wissen denn die durchnittlichen Deutschen zum Beispiel über Argentinien? Nicht viel wahrscheinlich.

Und so sind es Stereotypen der Vergangenheit wie der "Blitzkrieg" und die deutschen "Panzer", die das weltweite Bild eines Landes prägen. Und dieses Bild wird durch den Fussball nun zum Positiven beeinflusst und hinterlässt Spuren bei jungen Menschen in der ganzen Welt, die mit Deutschland nun ein starkes Team identifizieren, das schönen Fussball spielt.

Das schadet dem Land und auch seiner Wirtschaft sicher nicht, im Gegenteil. Und insofern ist Deutschland tatsächlich gestern auch irgendwie "Weltmeister" geworden.

Insofern stellt sich auch die Frage, ob der Titelgewinn gestern nun dem DAX nützt ? Ich würde sagen minimal ja, aber bestenfalls Zehntelpunkte in den kommenden Tagen. Börse ist zwar im hohen Masse Psychologie und auch von Stimmungen geprägt. Und wenn der DAX nun ausschliesslich von deutschen Privatanlegern bewegt würde, würde man wohl einen deutlicheren positiven Effekt verspüren. Denn Anlageentscheidungen von Individuen sind zu oft reine Stimmungsentscheidungen und bei guter Stimmung drückt man halt schneller auf den Kauf-Knopf.

Der DAX gehört aber in Mehrheit "Ausländern" und dabei primär der Wallstreet. Und die deutschen Marktteilnehmer, die DAX-Aktien halten, sind wiederum in der Mehrheit institutionelle Anleger, wie zB die Versicherungen. Und bei denen werden Anlageentscheidungen nicht von einzelnen Menschen getroffen, sondern von Anlage-Teams.

Insofern könnte heute ein kleiner, positiver Effekt im DAX vorhanden sein, das war es dann aber auch. Eher könnte die Binnenkonjunktur Deutschlands und vor allem der Handel etwas länger von der guten Stimmung profitieren. Und im Ausland profitieren eben deutsche Firmen, die sich leichter tun, gute Mitarbeiter zu bekommen und deren Produkte beliebter werden, wenn sich mit Deutschland nicht das Stereotyp der Panzer, sondern das eines kreativen, engagierten und vor allem sympathischen Teams verbindet.

Schaue ich in diese Börsenwoche hinein, dürfte diese primär von dem Beginn der Quartalssaison geprägt sein. Und der Verlauf der Berichtssaison wird wohl auch darüber entscheiden, ob die Aktienmärkte sich noch einmal zu Hochs aufraffen können, oder wir die Hochs für diesen Sommer schon gesehen haben.

Die europäischen Märkte haben nach der Schwäche der letzten Woche nun die Chance zur Stabilisierung und Verarbeitung der Ereignisse der letzten Woche. Das Beste was DAX & Co. nun machen könnte, wäre den Einbruch der letzten Woche schnell zu negieren und neutralisieren.

Im grossen Bild wirken die europäischen Aktienmärkte und der DAX aber für mich weiter nicht wie der Ort, an dem man im Vergleich zu anderen Märkten nun unbedingt sein muss. Gerade im DAX ist die Unfähigkeit der letzten Woche von den Tiefs wegzukommen - und das trotz einer Ende letzter Woche positiven Wallstreet im Rebound - eher ein Zeichen relativer Schwäche.

Und schaut man auf das Chart, sieht man ganz klar, dass der DAX nun einen Bruch nach unten vollzogen hat und er schnell die 9750 zurück erobern sollte, wenn er nicht Gefahr laufen will, noch weiter abzusacken. Und das am besten gleich heute, die Chance dafür ist heute da:

DAX 14.07.14

Die relative Schwäche des DAX bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass wir nun unbedingt vor einem grossen "Crash" stehen. Nein, das weltweite Umfeld für Aktien bleibt bis auf weiteres positiv. Aber zwischen permanent steigen und einbrechen, gibt es halt noch einen dritten Markt-Zustand. Und das ist ein Seitwärtsbewegung, die Bullen wie Bären gleichermassen frustriert und in keine der beiden Richtungen eine Entscheidung herbei führen kann. Und das könnte für den DAX der Zustand des Sommers 2014 werden. Wenn das so kommt, wäre es also eine gute Gelegenheit für Anleger, den Markt mal in Frieden zu lassen und sich der Sonne zuzuwenden. 😉

Es gibt also diesen Sommer sicher interessantere Aktienmärkte mit mehr Potential, als den DAX. Wo diese liegen und wo heute konkrete Chancen existieren, besprechen wir wie immer im Premium-Bereich.

Ich wünsche eine erfolgreiche Woche !

Ihr Hari

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Marktupdate Solar Sektor aus mittel- und langfristiger Sicht

Ich habe hier im freien Bereich zuletzt am 07.01.14 unter dem Titel -> Solar Sektor 2014 mit guten Chancen <- über den Solarsektor als Ganzes und damit auch über den ETF TAN geschrieben. Seit Beginn des 4. Quartals 2013, gab es aber keinen Grund, von kurzfristig bevorstehenden höheren Kursen auszugehen.

Diese Pause des bullischen Aufwärtstrends seit ein paar Monaten, hat auch einen guten Grund. Sie erinnern sich ja, dass ich letztes Jahr das Kursziel 40 USD ausgerufen hatte und als das erreicht wurde, klar war, dass nun eine Phase der Konsolidierung anstehen könnte. Insofern gab es seitdem wenig zu schreiben, solange diese Konsolidierung lief. Noch in dem obigen Artikel bin ich davon ausgegangen, dass die Korrektur noch nicht vorbei ist.

Nun ist erneut mehr als ein weiterer Monat vergangen und leider hat uns der TAN nicht den Gefallen getan, noch einmal bis 30 USD herunter zukommen. Der Sektor schwankt nun seit Monaten unter 40 USD hin und her und kommt nicht richtig in Bewegung. Würde man nur die kurzfristigen Schwankungen betrachten, könnte man da sogar frustriert werden. Was aber ein grosser Fehler wäre, denn Börse läuft fast nie wie ein Strich nach oben, nach langen Anstiegsphasen gehören mehrmonatige Konsolidierungen einfach dazu.

Nun aber sollten wir uns doch mal wieder das langfristige Chart mit Wochenkerzen anschauen und was wir da sehen, ist ebenso beeindruckend wie klar bullisch. Es könnte sein, dass die Phase der Konsolidierung bald vorbei geht und ein erneuter Schub nach oben ansteht.

TAN 13.02.14

Erstens haben wir eine eindeutige, grosse Umkehrstruktur, die seit dem Tief Ende 2012 noch zu keinem Moment ernsthaft in Gefahr geraten ist. Wir haben eine klare Abfolge neuer Verlaufs-Hochs und Tiefs, die einen klaren Trend definieren.

Zweitens sehen wir die Konsolidierung unter 40 USD nach Lehrbuch und diese hat nun eine Struktur im Sinne einer inversen Schulter-Kopf-Schulter Formation (iSKS) eingebettet, die man im Tageschart noch besser sehen kann. Schauen Sie mal selber darauf !

Drittens liegt der TAN wieder über der 50-Tage-Linie und über der 200-Tage-Linie sowieso. Und die 200-Wochen-Linie steht kurz davor geknackt zu werden.

Und Viertens - und sehr bemerkenswert, weil selten - haben wir eine glasklare positive Divergenz beim On-Balance-Volumen, die ich Ihnen im Chart mit einem blauen Kreis eingezeichnet habe. Im TAN wird also weiter akkumuliert, daran gibt es wenig Zweifel.

Jetzt kann an der Börse natürlich immer alles anders kommen, das ist ein Restrisiko, das wir immer haben, weil eine politische Entwicklung oder Nachricht die Börsenwelt verändern kann. Es lohnt aber nicht, sein Handeln nach theoretischen Risiken zu richten. Dafür haben wir Risikomanagement und Stops. Und wenn wir nichts haben, um unsere Risiken nach unten zu begrenzen, haben wir an der Börse nichts verloren, auf jeden Fall nichts in so "heissen" Sektoren wie dem Solarsektor. Ein Stop gehört also unter das Tief der Konsolidierung vom Dezember 2013 oder unter 30 USD, dort wo das 23,6er Fibonacci Retracement und die 50-Wochen-Linie aktuell liegt.

Was wir hier aber objektiv sehen, ist ein Chart, das auf Ebene von Wochenkerzen ganz eindeutig bullisch für den mittelfristigen Zeithorizont ist. Und das stellt das aktuelle Gezappel des TAN in den nötigen zeitlichen Kontext.

Zu den dahinter stehenden Trends bitte ich meinen Artikel vom 07.01.14 noch einmal zu lesen, die dort getätigten Aussagen halte ich nach wir vor für gültig.

Als Hinweis noch für neue Leser: der als breites Abbild des Solarsektors, ist leider nur für Anleger mit Zugang zur Wallstreet sinnvoll handelbar. Kunden deutscher Direktbanken müssen sich in der Regel mit Zertifikaten auf den Sektor begnügen, da mir bisher kein in Deutschland zum Vertrieb zugelassener ETF rein auf den weltweiten Solarsektor bekannt ist. Sobald ein Leser da eine sinnvolle Alternative entdeckt, wären viele für einen Hinweis dankbar. Man muss befürchten, dass die deutsche Fond- und ETF-Industrie erst dann wieder auf das Thema aufmerksam wird, wenn an der Börse das leichte Geld schon gemacht ist.

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S&P500 und Gold an der Yellen – Wegscheide

Die schriftliche Fassung der viel beachteten ersten Rede von Janet Yellen als FED Chefin, ist während ich dieses um 14.40 Uhr schreibe, im Markt angekommen und bringt nicht wirklich Überraschendes. Natürlich bestätigt sie, dass Yellen die Politik von Ben Bernanke fortsetzen wird, immerhin hat sie diese ja massgeblich mitgestaltet. Was für eine Überraschung. 😉

Um 16 Uhr heute folgt dann eine Fragestunde mit den Abgeordneten und der Markt wird dort auf überraschende Halbsätze lauschen, aber ich rechne auch da nicht mit inhaltlichen Überraschungen, zu sehr dürfte Yellen darauf achten, bei ihrer bekannten Linie zu bleiben.

So kommt es mehr darauf an, was der Mark daraus macht und der hat mit einer Vorfreuden-Rally heute vor Eröffnung der Wallstreet schon gezeigt, woran er denkt. Nämlich dass Yellen die Politik des leichten Geldes nicht nur fortsetzt, sondern entsprechend dem ihr vorauseilenden Ruf sogar ausdehnt. Insofern setzt nun leichte Enttäuschung ein, nachdem in Yellens Testimonial nichts Neues zu finden ist.

Damit stehen die Märkte nun an einer ganz entscheidenden Wegscheide, nach dem ca. 50% des vorherigen Einbruches wett gemacht wurden. Und es ist beides möglich, neue Höchststände und ein V-förmiges Reversal ala 2013 ebenso, wie ein tieferes Hoch und der Beginn einer grundlegenden Topbilding.

Insofern müssen wir nun ganz genau hinschauen, was die Märkte heute nach 16 Uhr bis zum Handelsschluss der Wallstreet machen. Mit zwei Charts will ich Ihnen kurz zeigen, worum es geht.

Der S&P500 notiert vorbörslich über 1800 und dürfte nun bald die Entscheidung treffen, welches der beiden eingezeichneten Szenarien uns bevor steht. Ich kann nur dazu raten, diese Entscheidung abzuwarten, sie ist - zumindest für mich - nicht antizipierbar.

S&P500 11.02.14

Und Gold hat in Vorfreude auf Yellen nun den Deckel des wichtigen Widerstandes weggehauen und gleichzeitig die fallende Trendlinie gebrochen.

Gold 11.02.14

Gold hat damit gute Chancen bis in die Region von 1350 USD zu laufen, wenn - ja wenn - Gold jetzt nicht sofort heute Nachmittag wieder unter den entscheidenden Widerstand zurück fällt und das Ganze damit zu einem "Fakeout" macht. Dieses Urteil steht noch aus.

Insofern ist heute besondere Aufmerksamkeit geboten. Das Marktverhalten heute und morgen hat das Potential, den Ton und die Trends der kommenden Wochen zu bestimmen.

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