Gentherapie: Von Bluebird Bio und Juno Therapeutics zu Cellectis

Ein Beitrag unseres regelmässigen -> Kolumnisten <- "Toni", der im "BioTonicum" das Geschehen in der Biotech-Branche begleitet.

Vor wenigen Tagen erschien im Fachjournal Nature Biotechnology ein Artikel zur Preisgestaltung der Gentherapie (The special case of gene therapy pricing, Nature Biotechnology, 2014; 32 (9): 874)

Die Autoren schlagen hier ein alternatives Modell zur Bezahlung gentherapeutischer Behandlungen vor. Da diese sehr teuren Therapien in der Regel nur einmalig ausgeführt werden müssen, sieht ihr Modell eine Art jährliche Ratenzahlung vor, deren Höhe vom Erfolg der Therapie abhängig sein soll. Diese Modell soll den pharmazeutischen Firmen finanzielle Mittel für ihre aufwendige Forschung sichern und gleichzeitig die Kassen des Gesundheitssystems schonen.

Nun ist es allerdings gar nicht meine Absicht, dieses oder ähnliche Modelle zu diskutieren. Vielmehr nehme ich den Artikel zum Anlaß, über den Stand der Gentherapie zu schreiben.

Ist die Gentherapie schon soweit fortgeschritten, dass diese Fragen jetzt in den Vordergrund rücken? Um ein besseres Verständnis für die Entwicklungen in der Gentherapie zu bekommen, will ich heute versuchen, einige Aspekte zu beleuchten.

Was versteht man unter Gentherapie

Wenn auch die molekularbiologischen und medizinischen Zusammenhänge alles andere als trivial sind, so kann man es etwas trocken so formulieren:

Eine medizinische Maßnahme, bei der ein mutiertes Gen, dessen Defekt ursächlich für die betreffende Erkrankung ist, durch das „gesunde“ Gen ersetzt wird. Dabei muss das Gen (bzw die DNA) in die Zellkerne (Nukleus) der Organe oder des Gewebes hineingeschleust werden, in denen es dann als korrekte Vorlage für die Proteinsynthese dient (DNA--> messengerRNA--> Protein). Außerdem soll die DNA stabil in die chromosomale DNA integriert werden. Das neue Gen sollte aber nicht an Stellen im Genom integriert werden, an denen es möglicherweise mehr Schaden als Nutzen anrichtet; nämlich dann, wenn durch sein Einfügen in den DNA-Strang die ursprüngliche Sequenz zerstört bzw. unterbrochen wird (Insertionsmutagenese). Außerdem müssen auch die genetischen Elemente, die für die Regulation des Gens sorgen, vorhanden sein und hoffentlich funktionieren.

Etwas zur Geschichte

Erkrankungen, deren genetische Ursachen schon seit Jahrzehnten bekannt und die mittels konventioneller Medikamentation nicht zu heilen sind, sind z.B. die Mukoviszidose (zystische Fibrose) oder bestimmte Formen der Bluterkrankheit (Hämophilie).

Die Idee, Krankheiten durch den Austausch oder das Einbringen eines Gens zu heilen ist im Grunde so alt wie die Entdeckung der Nukleinsäuren als Träger unserer Erbinformation. Oswald T. Avery postulierte das 1944 aufgrund seiner bahnbrechenden Arbeiten.

Konkreter wurden diese Ideen aber erst in den 1970er Jahren als die Molekularbiologie schon weit fortgeschritten war. Der genetische Code wurde bereits durch Severo Ochoa entziffert und Jaques Monod präsentierte- ebenfalls ein Geniestreich- das Operon-Modell zur Genregulierung. 1972 wurde erstmals fremde DNA in Bakterien (E.Coli) exprimiert.

Mit der Kettenabruchsequenzierung durch Frederick Sanger und Walter Gilbert Mitte der 70er nahm die Molekularbiologie dann aber richtig Fahrt auf.

Trotz all dieser unglaublichen Fortschritte galt die Gentherapie noch als unreife Idee, zu deren Verwirklichung wesentliche Punkte an Grundlagenwissen fehlten.

In den frühen 70er Jahren wurden erste Versuche mit Zellkulturen oder in Tiermodellen erforscht und in den 80er Jahren fügte man rekombinante DNA, also DNA die mittels der molekularbiologischen Techniken erzeugt wird, in Viren ein, um sie mit deren Hilfe in die Körperzellen einzuschleusen. Dabei wurden körpereigene Zellen des Patienten entnommen, die dann ex vivo mit der DNA bzw. dem viralen Vehikel behandelt wurden bevor sie wieder transplantiert wurden. Später wurde dann versucht, die DNA mit verbesserten Vektoren bzw. Vehikeln direkt in den Körper des Patienten zu transportieren (in vivo).

1990 wurde die weltweit erste Gentherapie in den USA durchgeführt:

Bei der Patientin handelte es sich um ein 4 jähriges Mädchen, das an dem schweren kombinierten Immundefekt () litt. Bei dieser sehr seltenen Krankheit bildet das Knochenmark keine funktionstüchtigen B- und T-Zellen. Einzige Therapiemöglichkeit bis dahin war die nicht ungefährliche und komplikationsreiche Stammzelltransplantion des Knochenmarks. Der Erfolg dieser Maßnahmen hing daher auch von der Existenz eines geeigneten Spenders ab.

Dieser Therapie, die wegen der kurzen Lebensdauer der genetisch veränderten Leukozyten mehrmals im Jahr wiederholt werden musste, ging ein dreijähriges Genehmigungsverfahren voraus. Im Laufe der nächsten Jahre wurden mehrere Patienten mit ähnlichen Krankheiten auch in Europa behandelt. Obwohl die Therapie erfolgreich ansprach, erkrankten aber einige Patienten nach Jahren an Leukämie. Es wird angenommen, dass dies durch die oben erwähnte Insertionsmutagenese verursacht wird.

1999; Der Rückschlag:

Der damals 18 jährige Jesse Gelsinger, der an der Ornithin-Transcarbamylase-Defizienz litt, überlebte die Therapie aufgrund einer Überreaktion seines Immunsystems auf die Adenoviren, die als Genvektor dienten, nicht.

Im Gegensatz zur konventionellen Therapie , bei der ein Medikament abgesetzt werden kann, sobald sich Unheil ankündigt, ist dies bei der Gentherapie nicht möglich. Ist ein Gen erst einmal im Genom integriert, so gibt es kein zurück mehr.

Für die Gentherapie versprach das nichts Gutes; die FDA stoppte klinische Studien, auch um die ethischen und medizinisch-biotechnologischen Fragen neu zu überdenken. Versuche, die Gentherapie zu kommerzialisieren gerieten in weite Ferne und den wenigen Biotechfirmen, die hierauf spezialisiert waren, drohte ein abruptes Ende.

Zu den wissenschaftlichen Rückschlägen gesellte sich auch die Ablehnung dieser Technik in der Bevölkerung; sei es nun aus ethischen oder religiösen Gründen oder aber aus der Angst vor einer Medizin, deren Risiken überhaupt noch nicht abzuschätzen sind.

Dazu kam noch, dass die Vorstellung über das, was Gentherapie bedeutet, doch sehr vage war (ist).

Natürlich wird heute auch in den Medien vermehrt über die Möglichkeiten der Gentherapie berichtet. Gerade dann, wenn es darum geht, in naher Zukunft Menschen mit Mukoviszidose zu heilen und nicht nur die Symptome zu bekämpfen. Aber häufig verbindet man mit Gentherapie reproduktives Klonen oder Wissenschafltler der Embryonalstammzellforschung, die es mit der eigenen Reproduktion (ihrer Daten) nicht so genau nehmen.

Die Forschung zur Gentherapie führte in den letzten Jahren dennoch zu einem enormen Erkenntnisgewinn. „Versuche“ an seltenen genetischen Erkrankungen offenbarten dabei erstaunliche Erfolge. Dabei steht die Entwicklung sicherer und effizienterer Vektoren, die das Gen zielsicher an den Ort des Geschehens bringen sollen, im Vordergrund.

Biotechs und Pharmaindustrie:

Trotz der , mit denen die Gentherapie immer noch zu kämpfen hat, wächst die Zahl der Biotechfirmen und Startups, die sich darauf spezialisiert haben, diese Technik zu kommerzialisieren. Fast alle Pharmaunternehmen betreiben dazu Forschungen oder kooperieren mit Biotechs.

2012 ließ die EMA (European Medicines Agency) unter sehr strengen Auflagen und zeitlicher Begrenzung das erste gentherapeutische "Medikament" zu (zumindest in der westlichen Welt):

Glybera; entwickelt von der niederländischen Firma UniQure (NASDAQ: QURE) zur Behandlung der sehr seltenen Lipoprotein Lipase Defizienz. Die Therapie erscheint dabei fast simpel aber mit 1,6 Millionen Euro auch nicht gerade billig:

Mehrere intramuskuläre Injektionen eines Adeno-assoziierten viralen (AAV) Vektors, der das korrekte Gen für die benötigte Lipase in sich trägt. Um die nicht ungefährliche Immunantwort auf virale Proteine zu unterdrücken, werden die Patienten allerdings mit Immunsuppresiva behandelt. Ein stationäre Behandlung, bei der Gewebe oder Zellentnahme oder aber eine Chemotherapie angewendet wird, ist nich nötig; lediglich die Unterweisung des Arztes ist nötig. So einfach ist es leider nicht bei allen Gentherapien.

 

Bluebird Bio

Dieses Jahr (2014) wurde erstmals ein Patient mit ß-Thalassämie durch das von BlueBird Bio entwickelte gentherapeutische Verfahren erfolgreich behandelt.

Bei dieser Krankheit, genauer bei der schwerwiegensten Form- der Thalassämia major, führen Mutationen im ß-Globin-Gen zu einem nicht voll funktionstüchtigen Hämoglobin und damit zur Bildung defekter roter Blutkörperchen. Bislang bestand die kurative Therapie in der Transplantation hämatopoietischer Stammzellen eines geeigneten, meist verwandten Spenders. Zuvor müssen alle Zellen des Knochenmarks durch Chemotherapie und Bestrahlung zerstört werden. Ein Video dazu findet man auf Bluebirds Website.

2012 wurde Bluebird Bio von FierceBiotech zu den 15 zukunftträchtigsten Biotechs gewählt. “The Fierce 15 celebrates the spirit of being ‘fierce’ – championing innovation and creativity, even in the face of intense competition.”

Bluebirds Börsengang im letzten Jahr brachte dem Unternehmen 116 Millionen Dollar ein. Eine Summe die wohl die Bedeutung, die Investoren der Gentherapie zumessen, unterstreicht. Bluebirds Programme beschränken sich dabei nicht nur auf die Thalassämien.

Hier einmal der aktuelle Chart (Mitte Juni: Bericht über die offenbar erfolgreiche Therapie)

BLUE 2chart.ashx

Bluebird, aber natürlich auch ander Wissenschaftler aus Forschung und Industrie versuchen, die Technik des gezielten Gentransfers weiterzuentwickeln. Ideal wäre es ja, wenn man nur den defekten DNA-Bereich gegen die korrigierte DNA-Sequenz (bei einer Punktmutation nur eine Base) austauschen könnte. Damit bliebe das Gen in seiner ursprünglichen chromosomalen Umgebung erhalten. Insertionsmutationen sollten so ausgeschlossen sein und auch die Regulation des Gens sollt genauso funktionieren wie im gesunden Menschen.

Die molekularbiologischen Methoden, Gene wie mit dem Skalpell punktgenau zu modifizieren oder gezielt an einen Ort zu übertragen („Gen Editing“) haben in den letzten Jahren unglaubliche Fortschritte erzielt. Über die Entdeckung des CRISPR-Systems habe ich hier im Forum schon berichtet.

Es ist natürlich nicht verwunderlich, dass Gentechnikfirmen ein vitales Interesse am Erwerb entsprechender Lizenzen zum Genediting erhalten. Bluebird Bio übernahm dieses Jahr die Firma “Precision Genome Engineering” um deren Homing Endonukleasen zu nutzen.

 

Gentherapie in der Krebstherapie?

Die hier erwähnten Behandlungen monogener Erkrankungen (Krankheiten, die nur auf den Defekt eines Gens zurückzuführen sind) gelten als Paradebeispiel für die Gentherapie im Sinne einer Heilung durch genetische Korrektur. Es scheint, als sei diese Form der Therapie längst aus den Kinderschuhen heraus gewachsen.

Schaut man sich die Pipelines von Firmen wie Bluebird, Kite Pharma, Cellectis oder Juno Therapeutics an, so wird man dort auch Programme zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen finden. Der gentherapeutische Ansatz bei Erkrankungen, die von mehreren Genen verursacht werden, ist hier allerdings ein anderer.

Dies führt uns zu einem der interessantesten Ansätze im Grenzbereich Gentherapie: der adoptiven T-Zelltherapie mittels der CART-Technologie.

Das Prinzip ist, Lymphozyten eines an Krebs Erkrankten zu isolieren und nach entsprechender Aktivierung wieder in den Körper zurückzugeben sehr alt.

Schon 1891 wurde eine Methode der Aktivierung von Lymphozyten in Tumoren angewandt. Trotz einiger aufsehenerregender Berichte blieben reproduzierbare und wissenschaftlich fundierte Erfolge aber aus.

Zu den neueren Erfolgen eines adoptiven T-Zell-Transfers zählen u.a. die Behandlung von Hodgkins Lymphomen (Lymphogranulomatose) durch Epstein-Barr-Virus Infektionen, die sehr häufig nach Stammzelltransplantationen auftreten. Leider funktioniert dieser Ansatz aber nur wenn bestimmte Ausgangsbedingungen vorhanden sind. Das ist nicht immer Fall.

Verschiedene Programme konzentrieren sich darauf, diese körpereigenen Lymphozyten, die sich im Tumorgewebe befinden (Tumor infiltrating Lymphocytes, TIL), außerhalb des Körpers mit Methoden zu aktivieren, die wir neuen Erkenntnissen über Immunregulation und Tumorevasion verdanken.

 

Mit der von Carl June (Juno Therapeutics) entwickelten CART-Technologie werden nun diese körpereigenen (autologen) T-Zellen des Erkrankten genetisch verändert, um sie angriffslustiger zu machen. CART steht für „Chimeric Antigen Receptor T-Cell".

Im Prinzip handelt es sich hierbei um einen artifiziellen T-Zell-Rezeptor, der genetisch so verändert wird, dass er bestimmte Antigene, die auf den Tumorzellen des Patienten exprimiert werden, besser erkennt. Außerdem besitzt dieser Rezeptor eine zusätzliche Domäne, die der Stimulation der T-Zelle dient. Diese ist Voraussetzung für eine effiziente zytotoxische Antwort.

Die CART-Therapie gilt neben den uns schon bekannten Immuncheckpoint Antikörper-Therapien (), zu der wir ja schon hier bei surveybuilder.info einige Firmen kennengelernt haben, als eines der vielversprechendsten und heißesten Unterfangen im Bereich der Onokologie.

Sicherlich ein Begriff, der etwas überstrapaziert wird, aber die bisherigen Studien zu Leukämieerkrankungen mögen dieses Attribut rechtfertigen.

Der „Markt“ um die CART- Technologie ist ziemlich unübersichtlich, nicht zuletzt weil die Forschungen aus der Zusammenarbeit verschiedener akademischer, nationaler und privater Institute (Fred Hutchinson Cancer Research Center, Memorial Sloan Kettering, National Cancer Institute etc) hervorgingen und weil man sich auf unterschiedliche CART-Varianten und Technologien konzentriert .

Allein in den letzten 2 Jahren haben "CART-Firmen" zwei- bis dreistellige Millionen Beträge über IPOs oder privat aufnehmen können:

Kite Pharma (IPO 2014, $115M) aus Santa Monica benutzt CARTs lizensiert vom National Cancer Institut.

Juno Therapeutics, der Vorreiter hat schon in weniger als einem Jahr 300 Millionen US-Dollar eintreiben können. Novartis unternimmt zusammen mit Forschern der Universität von Pennsylvania (UPenn) und Juno Therapeutics alle Anstrengungen, die CART-Technologie für die akute lymphoblastischen Leukämie zur „Marktreife“ zu bringen. (Mittlerweile scheinen sich Junos und Novartis Wege aber in einigen Bereichen zu trennen, da die Firmen angeblich mit unterschiedlichen CARTs aufgrund von Patentstreitigkeiten arbeiten wollen.)

Auch im CART-Geschäft ist nun der Gentechnik-Experte Bluebird Bio in Zusammenarbeit mit Celgene .

Pfizer versucht offensichtlich einmal mehr seine schwache Position im Onkologiemarkt aufzupeppen. Der Riese ist bereit, der französischen Firma Cellectis 185 Millionen Dollar an Meilensteinzahlungen für jedes erfolgreiches CART-Projekt zu überweisen (es sind immerhin 15).

Cellectis dürfte den Kontrahenten vom wissenschaftlichen know-how zwar weit hinterherhinken; dafür fahren sie aber eine andere, möglicherweise viel attraktivere Strategie:

Cellectis modifiziert nicht in mühseliger Weise die T-Zellen des Patienten, sondern sucht in Spendern nach geeigneteren Lymphozyten, die schon diverse "Krebsantigen" erkennen. Auf diese Art entwickeln sie eine Kollektion verschiedener CARTs, die dann Patienten sofort zur Verfügung ständen.

Dass die im Juni vorgestellten Daten überaus positiv bewertet werden, kann man schön am Kursverlauf der Cellectis-Aktie bewundern.

ALCLS 23.09.14

Fazit

Bei allem Enthusiasmus darf man nicht vergessen, dass sich die Gentherapie noch in einem frühen Stadium befindet.

Vergleichen wir das mit dem langen Weg der monoklonalen Antikörper von ihrer Herstellung durch Köhler und Milstein 1975 bis zu ihrem heutigen Durchbruch in der Medizin, so darf man aber erstaunt sein, wie weit die therapeutischen Ansätze schon gediehen sind.

Wann die Türen zu einer routinemäßigen Klinik geöffnet werden, ist schwer zu beantworten. Genauso offen bleibt die Frage, ob diese meist individuellen ("personalisierten") kurativen Therapien in der Zukunft überhaupt wie konventionelle Medizin vermarktet werden können.

Für die Gesundheitssysteme und die nationalen Zulassungsbehörden von Arzneimittlen ergeben sich auf jeden Fall neue Fragestellungen und große Herausforderungen.

Und auf der Seite der Pharmaindustrie werden sich wahrscheinlich schon Heerscharen von Patentanwälten und Juristen mit dem geistigen Eigentum zur genetischen Modifizierung einer autologen Körperzelle beschäftigen. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein.

 

In einem späterern Artikel im Mitglieder-Bereich, werde ich einige Biotechs und Methoden zur Gentherapie vorstellen, die einen völlig anderen Weg gehen. Noch befinden sich diese Versuche in der experimentellen Phase. Die Technologie, die hier genutzt wird, könnte große Vorteile bieten.

Toni

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Healthcare Sektor durch Pfizer und Astrazeneca mit M&A Phantasie

Der potentielle, gigantische elektrisiert die Branche und zeigt zusammen mit dem aktuellen Kauf des Impfgeschäftes von Novartis durch Glaxo Smith Kline, dass die M&A Phantasie zurecht im Sektor aktiv ist.

Grund genug mal wieder einen Blick auf den zu werfen, in dem die europäischen Pharmariesen versammelt sind:

EXV4 22.04.14

Wir sehen im langfristigen Chart einen unglaublich starken, überzeugenden Aufwärtstrend. Und das, obwohl hier sogar noch Dividenden exkludiert sind. Hinter dem Trend stehen auch fundamentale Fakten, nämlich dass die Pharmariesen ihre Restrukturierungen hinter sich haben und nun auch zunehmend von der Entwicklung im Biotech Bereich profitieren. Und nichts, absolut nichts, spricht im Chart dafür, dass dieser Trend nun endet.

Auf der anderen Seite, ist dieses Chart herrliches Anschauungsmaterial, wie uns unser "Affenhirn" Streiche spielt. Denn es sieht diese lange Bewegung zu neuen Hochs sehr skeptisch und denkt "zu weit gelaufen, da warte ich mal". Nur hatte es - wenn wir ehrlich sind - den gleichen Reflex schon 2012 und 2013.

Wer hat nun also Recht, der Trend oder unser Affenhirn, das zu grosse Fallhöhe wittert ?

Ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen: statistisch weit überwiegend der Trend. Auf den zu setzen, hat weit bessere Erfolgswahrscheinlichkeit, als unserem emotional, subjektiven Eindruck von "zu weit gelaufen" zu folgen.

Denn objektiv gibt es weder charttechnische noch fundamentale Faktoren, die ernsthaft ein Ende des Trends indizieren. Und das ist die wahre Realität im "Hier und Jetzt".

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surveybuilder.info Community Sommer Aktien – Die Auswertung und die ersten Lehren !

Sie erinnern sich vielleicht, dass wir in einer -> Umfrage hier vom 13.07.12 <- nach Aktien gesucht haben, die mit Sicherheit 3 Monate später, am 30.09.12, einen höheren Kurs haben.

Gesucht war also nicht die beste Performance, sondern die grösste Wahrscheinlichkeit mit der Aktie Geld zu verdienen. Und wie Sie ja wissen, habe ich diese Umfrage mit einem Hintergedanken gemacht, weil ich daran ein paar Lehren bzw Weisheiten zum Markt knüpfen wollte.

Nun ist also Zeit erste Bilanz zu ziehen, ich danke unserem Leser "Jacky" für die Mühe, die Daten zusammen zu stellen:

Kurse der surveybuilder.info Community Aktien vom 28.09.12, sowie deren Veränderung seit dem 13.07.2012

1. Aareal Bank (WKN 540811): 13.25 € -> 15.96 €; gain: 20.5%
2. Deutsche Bank (WKN 514000): 25.6 € -> 30.83 €; gain: 20.4%
3. Barrick Gold (WKN 870450): 34.84 USD -> 41.81 USD; gain: 20%
4. BASF (WKN BASF11): 55.96 € -> 65.75 €; gain: 17.5%
5. SAP (WKN 716460): 48.9 € -> 55.24 €; gain: 13%
6. Commerzbank (WKN 803200): 1.24 € -> 1.39 €; gain: 12.1%
7. Apple (WKN 865985): 604.97 USD -> 669 USD; gain: 10.6%
8. Sanofi (WKN 920657): 60.56 € -> 66.65 €; gain: 10.1%
9. Sandridge Energy (WKN A0M1JP): 6.41 USD -> 6.98 USD; gain: 8.9%
10. Pfizer (WKN 852009): 22.81 USD -> 24.84 USD; gain: 8,9%
11. Total (WKN 850727): 36.03 € -> 38.6 €; gain: 7.1%
12. Deutsche Post> (WKN 555200): 14.34 € -> 15.21 €; gain: 6.1%
13. Andritz (WKN 632305): 41.6 € -> 43.62 €; gain: 4.9%
14. Berkshire Hathaway B (WKN A0YJQ2): 84.48 USD -> 88.32 USD; gain: 4.5%
15. Qiagen (WKN 901626): 13.74 € -> 14.32 €; gain: 4.2%
16. Kraft Foods (WKN 655910): 39.71 USD -> 41.33 USD; gain: 4.1%
17. Merck & Co. (WKN A0YD8Q): 43.47 USD -> 45.09 USD; gain: 3.7%
18. Volkswagen VZ. (WKN 766403): 137.1 € -> 142.2 €; gain: 3.7%
19. Daimler (WKN 710000): 36.4 € -> 37.72 €; gain: 3.6%
20. Biogen Idec (WKN 789617): 144.61 € -> 149.48 €; gain: 3.4%
21. Wells Fargo (WKN 857949): 33.91 USD -> 34.76 USD; gain: 2.5%
22. McDonald’s (WKN 856958): 92.29 USD -> 93.27 USD; gain: 1.1%
23. Gesco (WKN A1K020): 64.97 € -> 65 €; gain: 0%
24. 3D Systems (WKN 888346): 33.02 USD -> 32.95 USD; gain: -0.2%
25. Salzgitter (WKN 620200): 30.17 € -> 30.02 €; gain: -0.5%
26. Elringklinger (WKN 785602): 20.8 € -> 20.61 €; gain: -0.9%
27. Peabody Energy (WKN 675266): 22.51 USD -> 22.28 USD; gain: -1%
28. BMW (WKN 519000): 57.77 € -> 57 €; gain: -1.3%
29. Coca-Cola (WKN 850663): 38.64 USD -> 38.04 USD; gain: -1.6%
30. Dialog Semiconductor (WKN 927200): 15.57 € -> 15.17 €; gain: -2.6%
31. Royal Dutch Shell (WKN A0D94M): 28.05 € -> 26.9 €; gain: -4.1%
32. SGL Carbon (WKN 723520): 32.69 € -> 31.1 €; gain: -4.9%
33. Boeing (WKN 850471): 73.51 USD -> 69.75 USD; gain: -5.1%
34. Altria Group (WKN 200417): 35.62 USD -> 33.42 USD; gain: -6.2%
35. Tesla Motors (WKN A1CX3T): 34.25 USD -> 28.49 USD; gain: -16.8%

Durchschnittlicher Aktienanstieg des Portfolios: 4.2%

Vergleich mit den Indizes im gleichen Zeitraum:
1. Dax : 6557.1 points -> 7216.15 points; gain: 10.1%
2. S&P500 : 1356.78 points -> 1440.67 points; gain: 6.2%

Das Fazit lautet also, dass wir als "Team" in zweifacher Hinsicht das Ziel verfehlt haben - keine gute Performance, kann man da nur sagen !

Erstens haben die Indizes einen mittleren Anstieg von 8,2% von ganz alleine hingelegt. Unser Portfolio war gerade mal für 4,2% gut. Das ist unbefriedigend. Um es etwas überspitzt zu sagen: Hätten wir also unsere Finger aus dieser Aktiendiskussion gelassen und hätten uns mit einem Index ETF an den Strand gelegt, wären wir besser gefahren. 🙂

Natürlich gibt es dafür Gründe, es liegt daran, dass aufgrund der Aufgabenstellung des "sicheren" Gewinns, sehr viele klassische Value-Aktien wie Altria, Pfizer, Mc Donalds etc ausgewählt wurden. Nur leider waren die zum Zeitpunkt Anfang Juli teilweise schon (zu) weit gelaufen. Es zeigt, dass der Zeithorizont eine entscheidende Bedeutung hat. Wer seine Anlagen im Mittel alle 3 Monate umschichtet, tut sich also scheinbar keinen Gefallen zu viel über "Value" nachzugrübeln, der muss ganz andere Dinge verstehen. Das ist eine erste kleine, aber wichtige Lehre aus dieser Übung !

Zweitens haben wir auch bei der eigentlichen Aufgabe, Aktien zu finden die sicher steigen, das Ziel verfehlt. Denn in Anbetracht von Indizes die um 8% zulegen, ist eine Quote von 13/35 von Aktien die sogar im Minus stehen - also ca. 37% im Minus - eine ziemlich dürftige Performance.

So, das waren harte, aber zutreffende Worte. Als "Fondmanager" würde diese Community nun also von den Grossanlegern böse Briefe bekommen mit dem Tenor, bald das Kapital aus dem Fond abzuziehen, wenn wir im 4. Quartal nicht schnell besser werden. Das ist übrigens einer der Gründe für "Performance Anxiety" und "End of Quarter Window Dressing", nur diesmal von der anderen Seite des Tisches erlebt.

Eigentlich merkwürdig das Ergebnis, dabei war doch jeder von uns der Meinung, dass er nun besonders gut Aktien herauspicken kann ... oder etwa nicht ? 😉

Hier haben die ersten Leser in Kommentaren schon mit Demut auf das Ergebnis reagiert und das finde ich eine gute Selbstreflexion, denn diese Erkenntnis bringt uns weiter !

So viel zum Ergebnis. Nun zu eigentlichen Wertung und den beiden Lehren, die ich bei Aufsetzen dieser Übung damit transportieren wollte, meine verborgene Absicht sozusagen:

Lehre 1: Es ist *sehr* schwer den Index zu schlagen !

Diese Lehre wollte ich mit der Übung transportieren und ich denke die Botschaft ist angekommen.

Ganz konkret sollten Sie sich also wirklich die Frage stellen, ob es für Ihr Portfolio nicht besser wäre, sich auf Trendfolge bei Indizes (via ETF) zu beschränken. Dann folgen Sie dem DAX, vielleicht dem GDX und einem anderen Index und das wars dann.

Denn machen Sie sich nichts vor, Spekulation in einzelne Aktien verschafft nur dann einen Vorteil, wenn Sie für sich einen klaren "Edge" benennen können. Bedeutet, Sie sollten etwas über die Aktie verstehen oder verstehen zu glauben, was die Mehrheit nicht versteht. Ein Beispiel für einen Edge wäre die spezielle Sicht auf Windows 8, die ich bei Microsoft schon im Frühjahr hatte und zum Beispiel -> hier <- thematisiert habe.

Sie sollten aber nicht glauben, dass das Studium eines allgemeinen Artikels der von längst bekannten Dingen handelt, oder der Blick auf KGV, KBV, Dividendenrendite etc Ihnen irgend einen Edge verschafft. Trotzdem glauben viele, inspiriert von einem Artikel, dass sie nun ganz tolle Stockpicker seinen. Das Dumme ist nur, das ist alles schon im Kurs und daher wertlos. 😉

Mein persönliches Fazit ist daher: für private Anleger mit begrenzter Zeit macht die Anlage mit einzelnen Aktien nur selten Sinn. Dieser Anleger konzentriert Sie sich lieber auf die grossen Trends in breiten Segmenten und Indizes. Er folgt einfach dem grossen Geld. Das was "Big Money" tut, kann für ihn nicht schlecht sein. Das Stockpicking überlassen Sie besser denen, die dafür die Zeit und das Hintergrundwissen haben, sich einen echten Edge zu erarbeiten.

Lehre 2: The Trend ist your friend oder "besch...eidene Aktien bleiben besch...eidene Aktien" !

Auch diese Weisheit wollte ich Ihnen nahebringen, genau deswegen habe ich auch Apple ausgewählt, als die einfachste, bekannteste und am besten verstandene Aktie der Welt, mit perfektem positiven Trend. Sozusagen die Mutter aller Trendfolgen ;-). Diese Wette ist ja mit gut 10% Plus auch aufgegangen.

Leider (im Sinne des beabsichtigen Lerneffekts) hat mir dann aber das singuläre Event des "Draghi Puts" in die Suppe gespuckt, das einen "Game-Changer" darstellte. Nur deshalb sind auch die Bankaktien so weit oben. Denn wäre der Draghi-Put nicht gekommen, wären diese Aktien wohl erneut am Ende der Liste. Im Endeffekt sind ja auch die 12-20% Plus der Banken alles andere als berauschend, wenn man sich anschaut welche Mengen an Geld da letztlich zur Stabilisierung des Finanzsystems eingesetzt werden. Da muss es in meinen Augen eher heissen: trotz Multimilliarden zur Stützung der Finanzsystems und trotz ausgebombtem Kurs *nur* 12-20%.

Schauen wir aber auf Aktien, die nicht so massiv durch den Draghi-Put beeinflusst wurden, sondern die sich im Rahmen ihres Geschäfts "normal" bewegten, kann man schon erkennen, dass sich Trends länger fortsetzen als man denkt. Oder wer war sich sicher, dass eine Apple garantiert besser abschneidet als eine Salzgitter ? Oder eine SAP besser als eine Peabody Energy ? Das ist die Gegenüberstellung des Modells Trendfolge versus Turnaround-Wette.

Insofern ist meine Botschaft sichtbar, aber nicht so prägnant ins Auge springend, wie noch vor dem Dragh-Put: Man setze besser auf die erfolgreichen, vom Markt geliebten Aktien, als sich einzubilden, man könnte den Zeitpunkt eines Turnaround vorher sehen !

So weit zu meinen Absichten bei Auflage dieser Übung, die ich nur teilweise deutlich machen konnte. Im Ergebnis stecken aber sicher noch mehr Lehren in der Übung, ich setze nun auf Sie, dieser heraus zu arbeiten !

Zum Thema Trend wird es übrigens voraussichtlich Morgen früh einen schönen Gastkommentar unseres Leser "Jacky" geben, der auch empirisch unterstreicht, wie wichtig die Trendfolge für Erfolg ist !

So weit so schnell ein erstes Fazit. Jetzt hoffe ich auf Ihre rege Diskussion und lade Sie ein, auch andere Aspekte dieser Übung ins Rampenlicht zu bringen.

Ich hoffe es hat Spass gemacht ! Heute folgt noch eine Einladung zu einer noch schwierigeren Aufgabe zum Jahresende. 😉

Wir lesen uns bald ! Ihr Hari !

** Bitte beachten Sie bei der Wertung der Inhalte dieses Beitrages den -> Haftungsausschluss <- ! **

Umfrage: Die Aktie, die garantiert am 30.09.12 höher steht.

Liebe Leser von surveybuilder.info.de

Ich möchte heute einmal eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Umfrage starten. Ich bitte Sie uns allen die Aktie zu nennen, bei der Sie sich am sichersten sind, das diese nach dem Sommer (am 30.09.12) höher steht als heute am 13.07.12. Es geht also nicht darum, welche Aktie potentiell die höchsten Gewinne produziert, sondern bei welcher die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass man einen Trade am 30.09.12 mit Erfolg im Positiven abschliessen kann.

Stellen Sie sich also vor, Sie haben eine grosse Summe Geld bekommen, die Sie bis 30.09.12 anlegen dürfen. Und Sie haben nur einen "alles oder nichts" Schuss frei, bei welcher Aktie Sie das Geld anlegen. Welche würde das sein ?

Sie werden sich fragen was das soll ? Wirklich verstehen werden Sie das erst am 30.09.12, denn dann schauen wir uns die Ergebnisse im Rückblick an. Meine Erfahrung ist nämlich, dass es unerhört lehrreich ist, im Nachhinein noch einmal zu sehen, was, wie und warum man vor 3 Monaten dachte.

Deswegen habe ich auch den 3 Monats Zeitraum gewählt, genügend Zeit um Raum für Bewegung zu lassen und gleichzeitig nah genug an der Gegenwart, damit man noch weiss, wie man am 13.07.12 über den Markt und Aktien gedacht hat.

Meine Bitte an Sie ist also: Stellen Sie hier einen Kommentar ein, in dem Sie den Titel mit WKN nennen, der in Ihren Augen am wahrscheinlichsten am 30.09.12 höher steht als heute. Zugelassen sind nur Aktien weltweit. Eine kurze Begründung im Kommentar wäre nett, ist aber nicht zwingend. Doppelnennungen sind natürlich zulässig.

Ich werde die genannten Titel hier in den Artikel übertragen und so Zug um Zug eine Tabelle der Vorschläge erstellen. So bekommen wir eine höchst spannende Liste der "aussichtsreichsten Aktien" aus Sicht der Mr. Market Community.

Und bitte zögern Sie nicht, weil Sie Angst haben falsch zu liegen, bei Nennung nur einer Aktie ist die Chance immer sehr hoch, das man falsch liegt. Auch mir kann das selbstverständlich passieren, denn niemand kennt die Zukunft und selbst die beste Aktie der Welt kann plötzlich überraschende Nachrichten generieren, die alles auf den Kopf stellen. Und wenn man bei so einem Call falsch liegt, ist das kein Makel und sagt nichts über die eigenen Fähigkeiten aus, jeder liegt mal falsch und wenn es zufällig in diesem Fall ist, hat man halt Pech gehabt.

Es geht hier also nicht um individuelles "richtig" oder "falsch" liegen, es geht um ein Stimmungsbild der Favoriten. Und in 3 Monaten geht es um unsere gemeinsame Reflektion, was aus dem Stimmungsbild geworden ist und warum.

Schluss dieser Umfrage ist Sonntag Abend 15.07.12. Dann ist die Liste hier im Blog endgültig. In diesem Sinne freue ich mich auf Ihre Favoriten !

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Nach dieser Vorrede muss ich natürlich mit meinem Favoriten für den "sichersten Gewinn" loslegen. Meine Antwort ist nicht überraschend: Apple (WKN 865985). Die Gründe dafür habe ich schon in Artikeln und Kurznachrichten in "Hari´s Tips" aufgezeigt. Und nun sind Sie dran !

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Und hier ist sie nun, die Liste der "Top Aktien der surveybuilder.info Community" mit Schlusskursen an der Hauptbörse (Brief) vom 13.07.12, Stand 15.07.12 22:00 :

3D Systems (WKN 888346) - 33,02 USD
Tesla Motors (WKN A1CX3T) - 34,25 USD
Apple (WKN 865985) - 604,97 USD
BASF (WKN BASF11) - 55,96 €
Coca-Cola (WKN 850663) 77,28 USD
Total (WKN 850727) - 36,04 €
SAP (WKN 716460) - 48,90 €
BMW (WKN 519000) - 57,77 €
Salzgitter (WKN 620200) - 30,16 €
Deutsche Post (WKN 555200) - 14,34 €
Boeing (WKN 850471) - 73,51 USD
Sanofi (WKN 920657) - 60,74 €
Wells Fargo (WKN 857949) - 33,91 USD
Daimler (WKN 710000) - 36,39 €
Altria Group (WKN 200417) - 35,62 USD
Commerzbank (WKN 803200) - 1,24 €
Deutsche Bank (WKN 514000) - 25,60 €
Peabody Energy (WKN 675266) - 22,51 USD
Gesco (WKN A1K020) - 64,97 €
Merck & Co. (WKN A0YD8Q) - 43,47 USD
Berkshire Hathaway B (WKN: A0YJQ2) - 84,48 USD
Qiagen (WKN 901626) - 13,74 €
Volkswagen VZ. (WKN 766403) - 137,10 €
Kraft Foods (WKN 655910) - 39,71 USD
Andritz (WKN 632305) - 41,6 €
Sandridge Energy (WKN A0M1JP) - 6,41 USD
SGL Carbon (WKN: 723520) - 32,68 €
Pfizer (WKN 852009) - 22,81 USD
Dialog Semiconductor (WKN 927200) – 15,57 €
McDonald’s (WKN 856958) - 92,29 USD
Elringklinger (WKN 785602) - 20,79 €
Aareal Bank (WKN 540811) - 13,25 €
Royal Dutch Shell (WKN A0D94M) - 28,04 €
Barrick Gold (WKN 870450) - 34,84 USD
Biogen Idec (WKN 789617) - 144,61 USD

Referenz Schlusskurse 13.07.12 DAX 6557,10 S&P500 1356,33

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