Marktupdate – 13.06.12 – Goldminen im klaren Aufwärtstrend

16 Uhr

Ich weiss, ich habe schon oft darüber geschrieben, aber wenn man in diesen Tagen einen geradezu mustergültigen Trend vor Augen hat, kann man gar nicht oft genug darüber schreiben, damit es niemand übersieht.

Schauen Sie nun einfach mal erneut auf den Tages-Chart des ETF GDX in USD, der das letzte Jahr der grossen Goldminen abbildet.

Seit dem Tief am 11.05.12, das ich hier ja intensiv besprochen habe, hatten wir eine geradezu mustergültige und sehr gesunde Aufwärtsbewegung nach dem Motto "Zwei Schritte vor, Einen zurück", die den Sektor nun schon um mehr als 20% nach oben gebracht hat. Gleichzeitig verdeutlicht der Chart aber auch, wieviel Luft da theoretisch noch nach oben existiert. Genau so sehen saubere und gesunde Aufwärtstrends aus, die immer wieder durch kurze Korrekturen unterbrochen werden, die aber den Trendkanal nie verletzen.

So ein klares Setup eröffnet hervorragende Möglichkeiten für Gewinne mit einem Trendfolgesystem. Man muss dafür die nächste Korrektur kaufen und den Stop jeweils unter das Tief der vorangegangen Korrektur setzen. Dann hat man am Anfang ein Risiko von ein paar Prozent nach unten, sobald aber die nächste Stufe des Trends gezündet wurde, kann man den Stop unter das folgende Tief ziehen und ist mit dem Trade dann auf der Gewinnerseite.

So habe ich es übrigens seit dem Tief gemacht, ich bin wie Sie wissen massiv Long im GDX und habe meinen Stop nun bei 44,8 USD - unter dem letzten Tief - und damit aufgrund meines Einstiegs Mitte Mai nun gut im grünen Bereich.

Sie sehen, dass wir uns nun der 200 Tage Linie nähern, die wir bei ca. 52 USD treffen könnten, dort wo der grüne Stern im Chart ist. Kein Mensch kann Ihnen sagen wie lange dieser Trend noch läuft. Ich rechne zwar eher damit, dass wir hier erst am Anfang einer eindrucksvollen Bewegung stehen, aber "you never know" - theoretisch kann es natürlich auch morgen schon drehen und abwärts gehen. Mit der oben beschriebenen Technik den Stop jeweils unter das letzte Tief zu ziehen, kann mir diese Frage aber weitgehend egal sein. So werde ich den Trend bis zum Ende mitgehen und irgendwann, vielleicht schon Morgen aber vielleicht auch erst in 6 Monaten, wird mich der Stop aus einem dann sehr profitablen Trade werfen.

The Trend is your friend, dieser Chart zeigt eindrucksvoll, warum man mit Trendfolgesystemen profitable Ergebnisse erzielen kann.

Und wenn Sie sich jetzt wundern, dass das so einfach sein soll. Ja, bei klaren Trends ist die Technik so einfach, ein Aufwärtstrend ist durch immer wieder höhere Tiefs gekennzeichnet, erst wenn das nächste Tief unter dem vorherigen liegt, besteht die Gefahr eines Trendbruches. Dieses einfache Prinzip kann man sich für eine Trendfolge mit Stops wunderbar zu Nutze machen ! Eine Garantie für Gewinne hat man auch dann nicht, mit Pech dreht der Kurs am Tag des Einstiegs nachhaltig, aber man hat damit ein gutes Chance/Risiko Verhältnis und mehr kann man am Markt nicht erreichen.

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2 Gedanken zu “Marktupdate – 13.06.12 – Goldminen im klaren Aufwärtstrend

  1. @Skipper, was Du schreibst ist der GDXJ, der kleine Bruder des GDX mit den Explorern. Der GDX ist dagegen der Market Vectors Gold Miners (also nicht die Juniors, sondern die Bluechips). Siehe hier: – da findest Du auch was im ETF enthalten ist.

    Die drei Buchstaben GDX sind das amerikanische Börsenkürzel, also sozusagen die Entsprechung zur WKN in Deutschland. Gib einfach “GDX” zb im FinViz oder Google Finance ein und Du hast ihn sofort mit Chart.

    GDX ist der grösste und liquideste der Goldminenfonds und daher der “Benchmark” im Sektor, Marktkapitalisierung 8 Milliarden USD, also ein echter “Jumbo” für einen ETF. Kannst Du aber nur sinnvoll kaufen, wenn Du direkten Zugang zur US Börse hast, weil der hier in Deutschland meines Wissens keine Vertriebszulassung hat. WKN wäre A0J25R aber wie gesagt, macht über Deutschland mangels Liquidität keinen Sinn.

    Wenn Du nur in Deutschland agieren kannst, musst Du auf ähnliche konstruierte ETFs wie zb den “Comstage Arca Gold Bugs” (WKN ETF091) der Commerzbank ausweichen. Im Prinzip ähnlich konstruiert wie der GDX aber im Vergleich zu 8 Milliarden nur lächerliche 30 Millionen € gross. Also weit weniger liquide und da bist Du immer auf den Marketmaker der Bank angewiesen, weil es ohne den praktisch keinen Handel gibt. Im GDX ist dagegen echter Handel, bei 8 Milliarden MarketCap kein Wunder.

    Da ich sowieso direkten US Zugang habe, gibt es für mich keinen Grund vom Benchmark GDX abzuweichen.

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