Marktupdate – 23.07.12 – Die Rückkehr der alten Dämonen

08:20 Uhr - Vor Handelsstart

Pünktlich zum Beginn der ersten Korrektur der Aufwärtsbewegung am Freitag, kamen am Wochenende auch wieder Meldungen in den Markt, die die alten Dämonen - namentlich Griechenland, IWF & Co. - beschworen.

Ohne diese Nachrichtenlage wäre die Wahrscheinlichkeit heute sehr hoch gewesen, dass der DAX oberhalb 6600 schon wieder nach oben dreht.

Nun müssen wir aber abwarten, wie weit die neuen-alten Ängste erneut eskalieren. Das optimale Szenario, das die Bullen heute hinlegen könnten wäre, wenn die Abwärtsbewegung schon bei 6550 (dem 50er Fibo-RT) ausläuft und ab ca. 10 Uhr gleich wieder gekauft würde um den DAX wieder deutlich über 6600 zu drücken. Das wäre ein sehr bullisches Signal, das keiner übersehen sollte !

Passiert das nicht, muss man mit einer Bewegung bis in die Zone um 6400 (dem 38er Fibo-RT) rechnen. Dort aber besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Kurse wieder nach oben drehen. Denn nichts an den erneuten Ängsten ist neu oder überraschend und das hier zuletzt diskutierte negative Sentiment im Markt gibt starken Abwärtsbewegungen wenig Raum.

Insofern halte ich es nach wie vor für das wahrscheinlichere Szenario, das aktuelle Geschehen als eine potentielle Kaufgelegenheit in einer andauernden Sommerrally zu betrachten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg !
Ihr Hari

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4 Gedanken zu “Marktupdate – 23.07.12 – Die Rückkehr der alten Dämonen

  1. Fuer einen Baeren wie mich ist das ein ordentlicher Wochenauftakt. Allerdings muss man sagen, dass noch nicht viel passiert ist, das kann schnell drehen, wir muessen ja auch noch das Gap schliessen 😉

    Neu fand ich bei den alten Daemonen aber, dass der IWF jetzt endlich mal signalisiert, die Schnauze voll zu haben. Wenn die Bundesregierung jetzt mal die Gunst der Stunde ergreifen koennte und als Trittbrettfahrer auftritt, dann haette das echt was !

  2. Ich kann die Ansicht mit den “alten Dämonen” nicht teilen. Wenn sich die Lage tatsächlich so änderen sollte wie Hans das anspricht und was die aktuelle Berichterstattung vermuten lässt, ist das schon eine radikale, wenn auch mehr oder weniger erwartete, Änderung. Radikal in dem Sinne, dass es einige Marktteilnehmer dazu zwingen wird Risiko zurückzufahren, da sie die Auswirkungen eines Griecheenland-Exits nur relativ schwer kalkulieren können (Vielleicht auch weil es nur wenige bis keine vergleichbare Situationen gibt/gab).

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