Google und SEO – Zwischen Schwachsinn und Notwendigkeit

Google und SEO (Search Engine Optimization) sind nun wirklich keine Themen, die normal in einem Börsenblog auftauchen. Ich erlaube mir aber heute mal ein wenig Frust loswerden und will Ihnen - meinen Lesern - damit auch zeigen, womit man sich so rumschlagen muss und was einem wertvolle Zeit stiehlt - bzw. warum so viele Websites so aussehen, wie sie aussehen.

Als ich vor einem Jahr mit surveybuilder.info.de begonnen habe, habe ich mich bewusst um das Thema der Website Optimierung für Suchmaschinen (SEO) wenig gekümmert. Ausschlaggebend waren dafür zwei Gründe:

1) Ich will für meine Leser schreiben und nicht für Suchmaschinen. Ich will journalistisch interessante Texte schreiben und kein Keywordspamming betreiben.

2) SEO ist sowieso der Versuch einen Pudding an die Wand zu nageln, da die Suchmaschinen ihre Algorithmen permanent ändern. Was man gestern mit Mühen reingefrickelt hatte, kann morgen schon kontraproduktiv sein. Und nie kann man mit Gewissheit sagen, ob es auch so wirkt wie es soll.

Sie merken aus meinen Worten, dass ich dem Thema gegenüber eine ziemliche Ablehnung habe, ich empfinde SEO als Vergeudung wertvoller Lebenszeit, in der man etwas wirklich Kreatives oder Produktives tun könnte, von dem echte Menschen profitieren.

Und ich habe auf die Aussagen von Google und anderen vertraut, nach denen es sowieso primär darauf ankommt guten Content zu produzieren, weil die Algorithmen mittlerweile sehr intelligent geworden seien.

Nun gut, Sie haben erlebt wie im letzten Jahr der Content auf Mr. Market gewachsen und gewachsen ist. Und ich bin sicher, betrachtet man die Menge an unique Content der in 2012 neu erzeugt wurde, wird man auch ausserhalb des Themas Börse nur sehr wenige Blogs finden, die mehr erzeugt haben.

Wie ich -> In eigener Sache <- ja schon beschrieben habe, habe ich nun begonnen, mir auch um eine vorsichtige wirtschaftliche Verwertung dieses Blogs Gedanken zu machen, irgendwie müssen die zunehmenden Kosten und Aufwände ja auch gedeckt werden.

Ich habe also begonnen, mich dafür zu interessieren wie surveybuilder.info.de nun in Suchmaschinen bei den klassischen Keywords wie Börse, Trend, CFD, Aktie usw. usw. positioniert ist.

Die Ergebnisse sind ernüchternd. Vergleiche ich surveybuilder.info mit gängigen Messmethoden gegenüber anderen Blogs zum Thema Finanzen - die teilweise um Faktoren weniger und schlechteren Content haben - so ist surveybuilder.info gegenüber diesen Blogs wiederum um Faktoren schlechter gerankt.

Jetzt wäre das für die Euros die man mit Links etc einnehmen kann ja nicht tragisch, dergleichen habe ich bisher sowieso nicht gemacht. Aber daran hängt halt auch die reine Auffindbarkeit von surveybuilder.info.de bei Eingabe von Suchwörtern in Google & Co. und damit die Anzahl der Leser die auf diesen Blog überhaupt aufmerksam werden. Und dafür interessiere ich mich dann schon sehr.

Und die Gründe dieses schlechten Rankings sind schnell gefunden. Es sind eben doch Title-Tags, Meta-Descriptions usw. usw. die den Unterschied machen.

Die Suchalgorithmen von Google & Co. sind eben immer noch nicht intelligent genug, um den Content selber ausreichend zu würdigen, sondern man muss ihnen immer noch mit Fleissarbeit "Futter" liefern, sprich im vernünftigen Rahmen Keyword-Spamming betreiben, Meta-Daten befüllen, kurz seine Zeit für Suchmaschinen statt für die Leser verplempern.

Und man darf auch immer noch keine journalistisch und schriftstellerisch gut lesbaren Texte schreiben, die erst langsam zum Punkt kommen, sondern muss immer noch am Anfang mit den Keywörtern ins Haus fallen, damit die Suchmaschinen glücklich sind.

Vielleicht verstehen Sie jetzt auch besser, warum viele Webseiten so sind wie sie sind. Insbesondere bei den Titeln ist die Hinwendung zu Keywörtern ja auffällig, etwas was ich bisher konsequent ignoriert habe.

Nun zwingt mich Google & Co. durch die Beschränktheit der Algorithmen also doch noch dazu, mich mit diesen Themen auseinander zu setzen. Sie werden also auf surveybuilder.info in den nächsten Wochen einige Änderungen bemerken. Die Titel werden Keyword lastiger, die Artikel fallen mehr mit der Tür ins Haus und auch unter der Decke muss ich nun einige Fleissarbeit machen - Stichwort "Meta-Descriptions". Alles kein Hexenwerk und in ein paar Wochen erledigt, aber eben leider Zeit, die ich nicht für Sie habe.

Liebe Google, könntet Ihr bitte mal ein bisschen intelligenter werden ? Bitte !

*** Bitte beachten Sie bei der Nutzung der Inhalte dieses Beitrages die -> Rechtlichen Hinweise <- ! ***

49 Gedanken zu “Google und SEO – Zwischen Schwachsinn und Notwendigkeit

  1. Das Thema kenne ich doch irgendwo her :-).
    Auch nach der Urteilsentscheidung gestern, traue ich Google nicht über den Weg. Die Monopolstellung wird weiterhin gnadenlos ausgenutzt.
    Neben der SEO gibt es auch noch ein paar andere Wege, den Blog bekannt zu machen. Hier fällt mir z.B. der FB und Twitter Weiterempfehlungs-Button ein. Man kann auch verstärkt versuchen, den Blog in der Blogroll anderer großer Finanzseiten zu platzieren. Bei Wikifolio ist ja surveybuilder.info bereits eingetragen.

  2. Habe ich auch schon hinter mir. Allerdings würde ich das nicht ganz so schwarz sehen. Aus meiner Erfahrung, bietet wordpress einige gute Plugins mit der man die Webseite mit moderatem Aufwand “suchmschinenfreundlich” gestalten kann.

    Natürlich muss man sich dabei einige Gedanken über die relevanten Keywords machen damit man gefunden wird, dass heißt aber nicht das jeder Text SEO-mässig verschandelt werden muss. Guter Content wird honoriert… aber nicht zwangsläufig von den Spydern der Suchmaschine sondern von Lesern die sich auf Ihre Texte beziehen. Deshalb sollte das wichtigste Ziel ( nach der Basisoptimierung) sein Verlinkungen und Interaktion auf ihr Blog zu erhalten. Guten Content haben Sie schon genug, dass wird nicht das Problem sein 🙂 Viel Erfolg.

  3. @Cantaro, herzlich willkommen im Blog und danke für die aufbauenden Worte. Mehr als die Basisoptimierung werde ich in das Thema auch nicht investieren, aber auch die ist Arbeit. 😉

  4. Ich weiß leider nicht mehr, wie ich auf gestoßen bin. Möglicherweise war es über einen der Preise, den der Blog gewonnen hat, möglicherweise aber auch über eine etwas vertieftere Suche, aber ich kann es nicht mehr genau sagen. Sicher bin ich mir aber, dass google irgendwie involviert war. Ich glaube, wer auf der Suche nach vertiefter Information ist, stößt irgendwann zwangsläufig auf Deine Seite, und das ist dann auch die Klientel, die Du haben willst.

    Ich glaube, die Leute, die einfach nur irgendwelche sehr allgemeinen Schlüsselbegriffe in google eingeben, sind vielleicht nicht unbedingt diejenigen Kunden bzw. Leser, die Du anziehen willst. Letztendlich ist das auch eine Frage von Quantität und Qualität, der ja dann auch von Deinen Lesern mitbestimmt wird.

  5. “…Leute, die einfach nur irgendwelche sehr allgemeinen Schlüsselbegriffe in google eingeben, sind vielleicht nicht unbedingt diejenigen Kunden bzw. Leser, die Du anziehen willst.” – Plastik, da stimme ich dir zu.
    Ich bin auf Hari bei Investors Inside gestoßen, und die wiederum waren mir bei Finanznachrichten.de mit einem interessanten beitrag zu irgendeinem wert, den ich im sucher hatte, aufgefallen. So ergibt eins das andere und eigentlich müssten die potentiellen leser, die du dir wünschst, Hari, zwangsläufig früher oder später auf surveybuilder.info stoßen, sei es durch deine wettbewerbsplazierungen (da sehe ich auch immer nach dem, was ich noch nicht kannte), durch links, durch persönliche empfehlungen, die man interessierten bekannten gibt (hab ich auch schon des öfteren gemacht).

  6. Ich würde mir da keine allzu großen Sorgen machen sondern die Sache eher positiv sehen:
    Das Kennenlernen des Blogs über einige Ecken oder auch diverse Empfehlungen von anderen sehe ich ehrlich gesagt eher als Indiz dafür, dass es sich hierbei nicht um irgendeine X-beliebige Finanz-Website handelt, die nur scharf auf das Geld dummer Kunden ist und ihren Guru-Status mit allen Mitteln hervorheben will, im Gegenteil: Daran erkennt man doch erst, um was für eine hervorragende Insider-Website es sich hier handelt und weiß das Ganze auch wirklich zu schätzen. Die jetzige Art und Weise erachte ich als äußerst seriös und glaubwürdig. Ich hoffe, dass sich daran durch die Bezahlung nicht allzu viel ändern wird, aber das wird es wohl leider so oder so 🙁

  7. @Clash, warum soll sich etwas daran ändern ? Warum das negative Smiley ?

    Ich bin derselbe mit den gleichen Überzeugungen. Und surveybuilder.info wird immer unabhängig und auf Substanz orientiert sein. Und sich immer darum bemühen die Leser weiter zu bringen, statt ihnen etwas zu verkaufen. Etwas anderes geht mit mir gar nicht.

    Guter Content hat halt seinen Preis, Rechnungen müssen bezahlt werden und Software gekauft. Und auch meine Familie und ich müssen leben, wenn ich mittlerweile schon ein halbes Arbeitsjahr in das Projekt investiere. Es geht nur um die Methode, wie man sinnvoll an den Preis kommt.

    Mir wäre es am liebsten, wenn ich mich um das Ganze drum herum nicht kümmern müsste, auch keine AGBs schreiben und Bezahlsysteme einrichten, sondern einfach einen “Donate-Button” einrichte und alle wirklich interessierten Leser spenden dann pro Jahr in der genannten Grössenordnung eines Focus-Money, Börse-Online, Aktionär Jahresabos. Und zwar jeder nach Gusto, der eine mehr und der andere weniger.

    Ist das realitisch ? Wohl leider nein, die meisten würden es (bewusst) übersehen. Das ist halt einfach die Realität im Internet des Jahres 2013. Vielleicht 20 der sehr treuen Leser würden wohl mitziehen aber hunderte Dauerleser würden sich den Content einfach weiter reinziehen, ohne auch nur den kleinsten Finger zu krümmen. Und das wäre eher unfair, das gerade die treuesten und ehrlichsten den Nachteil haben, anders herum sollte es sein !

    Aber ich nenne Dir gerne schon die Kontonummer. Ich nehme auch Anzahlungen. 🙂

  8. Na wie wärs denn, Hari, wenn du die konto-nr. schon mal testhalber veröffentlichst bzw. den button einrichtest? Ich wäre durchaus bereit eine anzahlung zu leisten.

  9. Ich finde Mr. Market momentan sehr übersichtlich und empfinde die Kommunikation untereinander als sehr angenehm. Ich stimme harrygo und Plastik zu, wer etwas länger nach tiefgründigeren Analysen sucht, wird irgendwann auf Deine Seite stoßen. Ich bin damals über Investorinside und dann über die Awards auf Dich aufmerksam geworden.

    Ich befürchte, dass durch eine deutlich höhere Bekanntheit auch träge Börsenanfänger und Wichtigtuer auf Deine Seite stoßen werden, die dann die Atmosphäre schädigen und die Qualität der Seite signifikant nach unten ziehen würden.
    Letztlich ist es eine Frage, welche Klientel Du haben möchtest. Qualität statt Quantität oder Quantität statt Qualität? Ich kenne leider keine Seite, die beides bietet.

    Über Firefox werden Deine Live-Tips bei mir nicht angezeigt, liegt das an meinem eingeschalteten Pop-Up Blocker? Über Opera (ohne Blocker) funktioniert es tadelos.

  10. @Harrygo, ich schau mal was ich tun kann 😉 Wäre mal ein interessantes Experiment wer sich freiwillig mit wieviel beteiligt. Am Ende läuft es aber sicher darauf hinaus, dass die passiven Leser die bisher nur mitnehmen von dem Engagement anderer profitieren. Aber vielleicht irre ich mich ja, ich denke mal darüber nach es auszuprobieren.

  11. @Crunchyroll, Wichtigtuer werde ich schon vertreiben, ich kann sehr “giftig” und schmerzhaft werden. 😉 Macht Euch um die Qualität keine Sorgen, das ist mir mit das Wichtigste und da habe ich immer ein Auge drauf.

    Abgesehen davon haben Menschen die Tendenz sich ganz schnell dem sozialen Umgangston einer Gemeinschaft anzupassen. Im guten wie im schlechten. Wenn Ihr mithelft und auch entsprechende Kommentare verfasst, ist dieser Typus auch schnell wieder weg. Unterschätzt nicht die normierende Kraft des sozialen Zusammenhalts !

    PS: Ich bin mal mit Firefox (letzte Version ohne Plugins) drauf und sehe keine Probleme. Muss also an Deiner Konfiguration liegen.

  12. Ich bin auch ueber Investors Inside zu Mr Market gekommen. Ich stimme crunchyroll in allen Punkten zu. Im Moment ist es hier sehr gemuetlich, man sitzt in kleiner Runde zusammen. Man fuerchtet sich irgendwie davor, dass es jetzt zu einer Riesenparty ala Facebook ausartet. Ich persoenlich finde eher, dass man den Sirenenklaengen des SEO auch weiterhin widerstehen sollte 😉

    Meine Vermutung ist ja, dass hier in Teilen gerade so etwas wie der bullishe Gegenentwurf zu slope of hope entsteht 😀 Tim Knight macht auf seine Art einen fantastischen Job und seine community erscheint als eine eingeschworene Gemeinde, wo Klugscheisser und Wichtigtuer sich nicht lange halten.

  13. Erstmal ein großes Hallo die Runde.
    Seit ein paar Monaten bin ich auch regelmäßiger Leser auf Mr. Market. de und und finde auch, dass es nichts vergleichbares in deutscher Sprache gibt. Ich bin noch sehr unerfahren was Börsenangelegeheiten angeht aber mit SEO habe ich mich vor einer weile etwas näher befasst und bin eigentlich überzeugt, dass nach wie vor Content King ist!
    Die Crawler sind ja auch nicht dumm, bzw. ist es für Suchmaschinen überlebenswichtig brauchbare Rankings abzuliefern.
    Leider legen die meisten Suchmaschinen ihre Algos nicht offen aber es gibt grobe Leitfäden die Google auch zur Verfügung.
    Soweit ich noch im Thema bin ist es unterm Strich so, dass Content, sauberes HTML und eine vernünftige sitemap.xml / robots.txt wirklich Punkte bringen.
    Beim schreiben von Artikeln muss man sich nicht sonderlich verbiegen, außer Dinge die ohnehin sinnvoll sind . z.B. Verlinkungen und Bilder richtige beschreiben. Also kein ->hierWebsiteboosting 2.0<- beschrieben etc.
    Und dann dauert es leider einige Monate bis Google & Co die guten Absichten honorieren und den Page-Rank anpassen.

    Natürlich ist das Thema größer als die oben beschriebenen Punkte aber ich will nur die Analogie zur Börse (und eigentlich allen dingen im Leben) verdeutlichen. Gesunder Menschenverstand und ein Verständnis für die Hintergründe bringt mehr als irgendwelchen SEO-Gurus blind vertrauen, die mit entsprechenden Begriffen die Wichtigkeit des Ganzen und Reputation vortäuschen.

  14. @Miraculli, herzlich willkommen im Blog und schön, dass Du Dich mit einem Kommentar zeigst.

    So wie Du es beschreibst werde ich es auch halten, ich muss nun ein paar Hausaufgaben intern nachholen, die schon vorhandenen Keywords besser zu positionieren und verknüpfen.

    Und ich werde bei den Titeln etwas umstellen. Statt “Kurztipp – 04.01.03 – Gold und Silber im Crash Modus” heisst es nun also “Gold und Silber im Crash Modus – 04.01.03”. So what ? 😉

    Das wars dann aber schon, der Content geht weiter vor und es wird sich am Stil der Artikel auch nichts ändern.

    Ich schreibe für meine Leser und nicht für Suchmaschinen. Alles andere nur über meine Leiche. 😉

  15. @Hans, ein schönes Leitbild, das ich inhaltlich teile. Helft einfach mit, dass dieser Typus hier auch keine Chance hat.

    Was die “Gemütlichkeit” angeht, halte ich die Sorge für unberechtigt. Im Gegenteil, für den engen Kreis der aktiven Leser will ich dann sogar mal ein reales Treffen organisieren, dann wird es richtig gemütlich. 😉

    surveybuilder.info wird aber nie zum blinkenden Facebook werden, das gibt es schon. Der Charakter bleibt definitiv dauerhaft erhalten, genau das IST doch der USP.

    Aber doppelt soviele aktive und regelmässige Schreiber zu haben – so viele sind es im Moment gar nicht, vielleich 20-30 – und mehr Beiträge der Leser ala Johann oder Tokay zu haben, wird der Community nicht schaden, sondern sie so richtig entwickeln. Was ich dann eher brauche ist ein richtiges Forum, aber auch da sind wir wieder bei Zeit, Kosten (Software) usw. usw. Also ein Schritt nach dem anderen. 🙂

  16. Hi Hari,
    hier ein kleiner Verbesserungsvorschlag.

    Frag doch einfach bei der Registrierung ab, wie der Neuankömmling auf surveybuilder.info aufmerksam geworden ist. Da gibt es doch sicherlich ein WP Plugin für. Du hast dann ein Feedback darüber, welche deiner Verbreitungsaktivitäten die meisten Früchte getragen hat.

  17. Über Google bin auch ich nicht auf Mr. Market oder eine andere brauchbare Quelle gestoßen. Da war die Suche frustrierend. Bei zu vielen Suchtreffern landet man auf unseriösen Seiten.

    Auf Mr. Market. bin ich durch einen Artikel über den Finance Blog of the Year aufmerksam geworden. Ich habe alle im Artikel erwähnten Kandidaten abgeklappert und auch dort in den dortigen Linkbereichen nach brauchbaren Quellen gesucht. Von daher kannst Du, Hari, bestimmt Leser für Mr. Market gewinnen, wenn Du bei anderen Finanzblogs einen Link platzieren könntest. Ansonsten sehe ich (wie harrygo) eine gute Möglichkeit durch Gastbeiträge auf z.B. Finanznachrichten.de Mr. Market bekannt zu machen.

    Für den Inhalt, wie er auf Mr. Market präsentiert wird, wäre ich auch bereit zu zahlen. Weiter so!

  18. Ein gutes neues Jahr erstmal. Ich bin auch über Investors Inside zu Mr. Market gekommen, den anderen aus meiner Sicht sehr guten Finanz-Blog.

    Was die laufende Diskussion angeht, Qualität sollte vor Quantität gehen, wenn beides möglich ist, wäre das natürlich noch besser. Die wirklich ernsthaft Interessierten werden Qualität sicherlich zu schätzen wissen.

  19. Auch von mir ein gutes neues Jahr für alle. Ich bin über finanzen.net zu InvestorsInside und dann auf Mr. Market gestoßen. Was die Kommerzialisierung des Blogs angeht, bin ich ehrlich gesagt, recht skeptisch. Ich komme aus der Wissenschaft und da weiß ich, dass gehaltvolle, referierte Artikel in Fachzeitschriften in der Regel nicht sehr viele Leser finden. Sie sind halt für die Fachcommunity und nicht für ein größeres Publikum interessant. So oder so ähnlich scheint es mir hier auch zu sein. Der Blog droht meiner Meinung nach an Qualität zu verlieren, wenn die Masse angezogen wird. Im übrigen ist es beim Aktiengeschehen ja genauso, man sollte verkaufen, wenn die Masse auf eine Aktie aufmerksam wird.

    Das klingt jetzt alles nicht sehr ermunternd. Dabei soll es aber nicht bleiben. Sehr gut vorstellen kann ich mir aber Hari, wenn Du so etwas wie Börsenkurse anbieten würdest – für Anfänger und Fortgeschrittene etc. Du könntest darüber nachdenken, wie man das bewerkstelligen könnte, etwa übers Internet in Form von Webinaren oder in real, vor Ort in einem Seminarraum, in Einzel- oder Gruppenkursen. Das sind jetzt nur ein paar spontane Ideen, dir mir beim Durchlesen Deines Artikels und der Kommentare kamen, alles noch recht unstrukturiert. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass das funktionieren könnte. Das hat den Vorteil, die wirklich Interessierten gewinnen zu können, die dann auch bereit dazu wären, für den Kurs, das Seminar zu bezahlen. An der Uni ist es auch so – Plichtseminare sind für den Dozenten/die Dozentin oftmals sehr anstrengend und unangenehm. Das Niveau freiwillig gewählter Veranstaltungen ist in der Regel sehr viel höher – größeres Engagement, mehr Disziplin, mehr Substanz von Seiten der Studierenden.

  20. Ich wünsche auch noch allen ein gutes neues Jahr.
    Ich hab einen Link auf mastertraders.de gefunden und mal geklickt. Es war zu schön um wahr zu sein, dass die Seite ohne Kosten verbunden war. Nichts desto trotz würde ich für den Mehrwert auch bezahlen, insofern er für mich als Studenten ohne reguläres Einkommen tragbar ist. Die Qualität konnten wir ja alle sehen. Weiter so!!!
    🙁 Leider wird deine Seite wohl in Choping und Mexiko gefunden…

  21. @Anna, danke für Deine Meinung. Die “Masse” anzuziehen war weder meine Absicht, noch habe ich dazu je ein Wort in diese Richtung verloren. Ich glaube, da hast Du eigene Bilder im Hinterkopf die Du projezierst.

    Auch das Wort “Kommerzialisierung” impliziert Bilder von Paysites der bekannten Verdächtigen, die aber mit meinen Absichten hier Null zu tun haben. Ich bitte einfach bei dem zu bleiben, was ich geschrieben habe und nichts anderes hinein zu interpretieren. Und was ich beschrieben habe, ist eine massvolle und vorsichtige Professionalisierung von surveybuilder.info, ohne den Charakter in Frage zu stellen. Einfach weil es anders nicht noch weiter vorwärts gehen könnte. Auch mein Tag hat nur 24 Stunden und Hilfe will bezahlt sein. Ob das gelingt, wir werden sehen, ich bin aber sehr zuversichtlich.

    Die Menge der in Deutschland an ernsthaften, unabhängigen und qualitativ hochwertigen Börseninformationen Interessierten ist auf jeden Fall um Faktoren grösser, als die Menge der hier schon aktiven Leser.

    Der vermeintliche Zusammenhang “mehr Leser” gleich “weniger Qualität” ist daher unzutreffend. Die bisherigen Leser sind auch keine Elite, sondern einfach nur ein guter Schnitt eines gebildeten, interessierten Bürgertums, dass sich neben der normalen Arbeit sehr für die Börsen interessiert. Von diesem Charakter und mit intensivem Börseninteresse gibt es viele Tausend in Deutschland, die meisten dürften von der Existenz von surveybuilder.info noch gar nichts wissen und viele könnten und würden inhaltlich produktiv zu diesem Blog beitragen und eine grosse Bereicherung dieser Community sein.

    “Reich” werden kann man damit aber bestimmt nicht, das ist aber auch bei mir nicht die Absicht und wird es nie sein. Schnell “reich” wird man bei dem Thema nur, in dem man die Gier der Menschen weckt und ihnen was von 100% Gewinn und “immer erfolgreich” vorfaselt.

    Ich finde den Gedanken einer offenen, begrenzten Gebühr auf jeden Fall wesentlich fairer und vor allem seriöser im journalistischen Sinne, als die ganzen versteckten Methoden der Geldgenerierung über Dinge wie “Sponsored Artikel”, mit denen so viele unter der Decke wirtschaftliche Interessen haben, ohne es den Lesern an der Oberfläche offen mitzuteilen. Aber das ist nur meine Sicht auf die Dinge.

    Insofern haben die Menschen auch das Web das sie verdienen, denn wenn sie nicht bereit sind für guten Content offen zu zahlen, holen es sich die ganzen vermeintlich “kostenlosen” Websites halt dann auf eher “krummen” Wegen hintenrum. Ich bin aber sicher, dass gerade die Leser von surveybuilder.info genügend Lebenserfahrung haben, diesen Zusammenhang zu sehen.

    Und ich will es nochmal klar sagen, damit das klar ist und dieser verfehlte Gedanke der “bösen Kommerzialisierung” sich hier gar nicht ausbreitet:

    Ich bin mit meinem zeitlichen Engagament am Anschlag. Punkt. Und das völlig kostenlos und ohne einen einzigen Cent an versteckten Einnahmen. Auch Punkt.

    Wer will, dass sich diese Seite weiter entwickelt, dass sie wächst und dass sich diese schöne Community im positiven Sinne entwickelt, muss ein Eigeninteresse an einer überlegten und vorsichtigen Professionalisierung haben. Denn nur so kann ich Hilfe bezahlen, Server erweitern, Software kaufen usw. usw. usw. Nur so kann dieses Projekt weiter wachsen. Von “Massen” und harter “Kommerzialisierung” war aber nie die Rede. Das überlasse ich weiter Dirk Müller und all den anderen bekannten “Gurus”.

  22. Masse und Klasse sind sicherlich zwei Seiten die den Blog beeinflussen.
    Für mich stellt sich im heutigen Internet die Situation oft so dar, dass vor allem die neuen Anleger Bestätigung und Durchhalteparolen suchen. Da wird eine Spekulation schnell zu einem Investment. Bei Mr. Market steht aber eher das Verstehen der Marktmechanik im Vordergrund und dass man nur dauerhaft profitieren kann, wenn man sich ein System schafft, dem man vertraut.
    Dem Thema bezahlen stehe ich normalerweise neutral gegenüber. Im Internet gibt es ja alles umsonst, aber was bekommt man dafür. Für guten Kontent bin ich aber auch bereit zu zahlen. Es ist aber natürlich immer eine Frage der Höhe. Diese richtet sich auch danach, wieviel Zeit man z.B. zum Lesen und Schreiben im Blog zur Verfügung hat. Daher wird der eine mehr, der andere weniger profitieren. Der Clou ist nun ein System bzw. Preis festzulegen, der der breiten Masse gerecht wird.

    Zum Thema Zeit sehe ich das auch gern so. Lieber ein oder zwei super Seiten, auch denen ich alles finde was ich benötige, als Stunden im Internet zu suchen. Denn was nützt Geld schon, wenn man keine Zeit hat es auszugeben oder die Zeit mit Freunden zu verbringen.

    Nachdem was ich verstanden habe, wäre das Ziel, dass die laufenden Ausgaben gedeckt werden und eventuell ein kleiner Obolus übrig bleibt? Hierbei kommt dann natürlich wieder die Masse ins Spiel. Je mehr mitmachen um so günstiger wird es. Diese spielt eher eine untergeordnete Rolle, wenn es um eine Marge je Abonnent geht.

    Aber was ich hier so im letzten halben Jahr erlebt habe ist, dass es mit fairen Dingen zugeht. Deshalb denke ich, dass es eine Lösung gibt, die den meisten gerecht werden wird.

  23. @Hari: Bitte nicht falsch verstehen, ich wollte damit keinesfalls sagen dass ich deine Entscheidungen nicht nachvollziehen kann, im Gegenteil, es war doch ohnehin klar, dass diese Schritte nur eine Frage der Zeit sein werden und ich finde es auch nur fair, wenn du für deine tollen Einschätzungen und Hilfestellungen ausreichend belohnt wirst, vor allem auch wenn dir dadurch selbst Kosten entstehen und du einfach eine Menge Zeit darin investierst.

    Ich gebe zwar zu, dass es als Student, der mit einem noch sehr kleinen Start-Depot schon Probleme mit der Höhe der Transaktionskosten hat und auch noch sein Lehrgeld wieder reinbringen muss natürlich schwierig ist, weitere Ausgaben zu tätigen.. aber das muss dann am Ende eben jeder selbst wissen ob sich das noch ausgeht. Natürlich wäre es mir in dieser Position natürlich lieber, wenn es wie bei Wikipedia zugehen würde und alle 1-2 Jahre ein Spenden-Aufruf getätigt wird, wo dann jeder so viel spenden kann wie er will oder eben kann. Aber da es sich hier um einen Finanzblog handelt und die meisten Leser vermutlich auch weniger großzügig sondern eher sparsam sind, kann ich gut nachvollziehen warum die Spenden-Option verworfen wird und wie du schon sagtest: Wahrscheinlich würden eher die falschen zahlen. Fakt ist jedenfalls, dass es deine alleinige Entscheidung und vor allem auch dein gutes Recht ist, etwas für deine Mühen zu verlangen, das hat die Community hier zu akzeptieren, Punkt.

    Das hat jetzt aber eigentlich alles rein gar nichts damit zu tun, was ich ursprünglich in meinem obigen Post meinte. Du hast das Thema zwar im Großen und Ganzen schon bei deinen folgenden Antworten behandelt, trotzdem will ich nochmal schreiben, was ich damit meinte:
    Wie die anderen schon sagten, habe ich durch diese Offensive, die Masse auf surveybuilder.info.de aufmerksam machen zu wollen, irgendwie das Gefühl, dass die Qualität dadurch beeinträchtigt wird. Wenn alles so darauf aufgebaut ist, möglichst viele Otto Normalanleger auf die Seite aufmerksam zu machen, dann muss jeder Artikel, jede Aussage, jeder Kommentar auch in irgendeiner Art und Weise darauf aufmerksam machen, wieso dein Blog so einmalig ist und ein Abo sich denn auszahlen würde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es tatsächlich 100 %ig so wie jetzt bleibt, dass es einfach absolut neutral bleibt, denn auch wenn du das vielleicht nicht vor hast, geht es auf eine bestimmte Art und Weise doch trotzdem in eine Richtung ähnlich wie bei den hunderten anderen von dir kritisierten “Gurus”. Mit diesem Gedanken fühlte ich mich auch bestätigt, als du den Artikel mit den Tops und Flops 2012 gepostet hast, ohne darauf einzugehen, dass die Trefferquote eigentlich gar keine so große Rolle spielt.. (aber vielleicht habe ich das auch nur falsch aufgefasst, als treuer Leser deines Blogs sollte man das natürlich ohnehin wissen). Abgesehen davon finde ich es auch schade, dass das Verhältnis mit dir dann eher in Richtung “Kunde und Dienstleister” geht, weniger in Richtung “Freunde/Bekannte die sich gern unverbindlich über ihr Hobby unterhalten”.

  24. @ Hari, ich habe eben in Google die Worte “Gold, Silber, Crash” eingegeben. Bereits der 8. Treffer “gehört Dir”! So schlecht finde ich das nicht für eine erst wenige Stunden junge Meldung. Dann habe ich es noch mit der von Dir empfohlenen Überschrift meines Gastkommentars von gestern versucht. Also “Grammer bricht aus” in Google; und siehe da: die ersten drei Treffer gehören Dir. Davon 2 indirekte auf andere Seiten und der zweite Treffer verlinkt direkt auf Deine Seite. 🙂 Wörter wie Crash und Ausbruch scheinen “die Massen” zu lieben und werden wohl schnell gefunden. 😉

    Nachdem ich von Internet und Suchmaschinen fachlich nicht das Geringste verstehe, erlaube ich mir mal einen naiven Vorschlag, den mir die Spezialisten verzeihen mögen: aber vielleicht hilft es ja was, wenn alle aktiven Boardmitglieder für ein paar Tage immer mal wieder “Mr Market” in Google suchen lassen und die gefundene Seite anschließend laden ? ?

  25. Johann, LOL.

    Erstaunlich ist aber, das ich nach diversen Methoden mit denen gemessen wird wie stark meine URL in Google ranked, schlechte Werte habe, während weit “werbeorientiertere” Seiten mit weniger Content besser dastehen. Ein mir bekannter SEO Fachmann hat mir nach Betrachten des Blogs auch klar gesagt, dass hier im Blog “keine Rankings auf für Sie rentable Keywords existieren. Das liegt daran, dass für diese Keywords keine Backlinks vorhanden sind.” Und da ich diese Backlinks nicht für teures Geld kaufen will, was man durchaus machen kann, muss ich intern die entscheidenden Keywords stärken, damit diese Backlinks (=Links von Dritten) im Laufe der Zeit entstehen können.

    Ein weiteres Detail ist, dass ich zum Beispiel mit meinem Ranking freigiebig umgegangen bin und grundsätzlich alle meine Outbound Links auf “Follow” hatte. Sprich für die anderen Seiten war es ein Backlink, der wie oben einen positiven Effekt hat. Ich habe also von meiner Reputation abgegeben. Nur umgedreht machen es die wenigsten. Gerade die grossen nicht, einige erinnern sich ja sicher an den Fall ARD. Diese Leute werden von uns (mir) auch noch mit Steuergeld bezahlt und wollen aber nichts abgeben, obwohl der Content von anderen zum eigenen Vorteil benutzt wird. Ziemlich ärmlich das. Auch das stelle ich um und gestalte ich selektiver nach dem Prinzip: “Wer nichts gibt bekommt auch nichts.” 😉

    Es ist einfach so, dass unter der Fassade des “kostenlosen” Webs ein ziemlicher Krieg um Aufmerksamkeit und Einnahmen tobt, der den Lesern vorenthalten wird und teilweise von Habgier und Neid geprägt ist. Wie im richtigen Leben halt. 😉 Womit wir aber auch wieder beim Thema der “Kostenlos-Kultur” sind, denn genau diese vermeintliche Kostenlosigkeit fördert knickeriges Verhalten der Websitebetreiber, ebenso wie alle Formen von Schleichwerbung und verdeckter Einnahmegenerierung. Und auch wenn ich solche Dinge journalistisch daneben finde, kann ich es den Individuen doch gar nicht verdenken, jeder muss leben und seine Familie ernähren. Und nur als Hobby nebenher liesse sich die Qualität vieler Seiten einfach nicht halten.

    Aber wie gesagt, ich bin nun dabei mal selber zu forschen und das alles besser zu verstehen. Und das ich intern bisher nichts für gute Keywords getan habe, ist einfach Faktum und muss ich halt nun mit ein bischen Fleiss nachholen. Meine Frau hilft schon und bearbeitet gerade die alten Artikel. Insofern habe ich schon die erste Mitarbeiterin, glücklicherweise kostenlos und auch noch von mir geliebt, was will man mehr. 😉

  26. @ Clash, das hast Du wirklich falsch aufgefasst. Ich fand es einfach eine gute Idee mal einen fairen Jahresrückblick zu machen, statt einfach zu erzählen man hätte ja immer richtig gelegen und auf die Vergesslichkeit der Menschen zu setzen.

    Und was das “Freunde/Bekannte” angeht, schaun wir mal wie das wird, wenn wir dann in Sesseln bei Hari Jahrestreff zusammen sitzen. 🙂 Das kann dann richtig freundschaftlich werden. 😉 Es gibt dafür – halt mal wieder nur in den US – auch viele Beispiel für kostenpflichtige Blogs, in denen trotzdem ein Klima des Zusammenhalts und der Gemeinschaft herrscht. Und es gibt auch Menschen die pflegen zu ihrem Steuerberater ein langjähriges freundschaftliches Verhältnis, obwohl dieser für seine qualifizierte Dienstleistung auch entlohnt wird.

    Das Entscheidende ist nie die Frage ob ein paar Euro von rechts nach links fliessen, sondern immer Offenheit und Vertrauen. Und ob es dabei bleibt liegt nur an uns.

    An einer Professionalisierung führt einfach kein Weg vorbei, sonst müsste ich Euch jetzt sagen: Leute, ich bin mal ein paar Wochen weg und danach mache ich langsamer. Oder hast Du mich im letzten Jahr mal länger im Urlaub und hier abwesend erlebt ? 😉

  27. Kann ich alles gut nachvollziehen. Nun ja, vielleicht sollten wir einfach mal abwarten und sehen was sich daraus entwickelt bzw was du noch so vor hast 🙂

  28. Genau Clash, die meisten dürften falsche Vorstellungen haben und ich plane nicht die Website völlig hinter einer Zahlschranke verschwinden zu lassen. Es gibt intelligente Tools um auf der Seite zwischen verschiedenen User-Leveln zu unterscheiden und selektiv sichtbar zu machen. Wer dann zum Beispiel keine Live-Tips braucht oder meine Kommentare nicht sehen will, kann anders behandelt werden, als der der die Live-Tips sehen will und mich zu Themen fragt.

    All das kostet aber sowieso Zeit und noch viel Überlegung bei mir. Also einfach mal abwarten. Ich denke ich habe alles zu meinen prinzipiellen Absichten und den Hintergründen gesagt und werde Euch weiter auf dem Laufenden halten. Und ich denke auch, diese Offenheit und Offenlegung von Hintergründen und Überlegungen gibt es auch nicht so oft im Web. Zumindest nicht zum Thema “Finanzen”.

    Insofern betrachte es doch als spannend und lehrreich, so eine Entwicklung mal erleben zu können. Vielleicht lernt man ja dadurch auch auf anderer Ebene, nämlich wie man so etwas langsam hochzieht. 😉 Du kannst ja je nach Studienrichtung Deinen Prof mal fragen, ob er daraus einen Lehrgang zum Thema “Journalismus im Web” machen will. 😉

  29. Nur nebenbei, ich bin auf Haris Seite auch durch investors inside gekommen, dort war ich passiver Mitleser und habe mich dann bei surveybuilder.info registriert.
    Allen ein erholsames WE
    John

  30. Für ein Realtreffen sollte man m.E. die Südpfalz in Erwägung ziehen – was Essen und Wein angeht, kommt man dort auf seine Kosten. Und es liegt halbwegs zentral. Und das Hambacher Fest war ja auch schon da.

  31. Na, Südpfalz halbwegs zentral. 😉 Vom Gefühl her bestimmt, das war ja schon beim Oggersheimer so, aber rein geographisch wäre das eher Fulda oder Kassel. Ich gehe mal davon aus, die Südpfalz ist nicht weit von Dir, das verklärt den geographischen Blick, oder ist es der Wein ? 😉

  32. Wäre auch dabei in der Südpfalz, der Wein ist gut und billig – das wußte auch schon der Saumagenoggersheimer zu schätzen

  33. Weder noch. Ich sagte ja halbwegs. Nur, was haben Fulda oder Kassel zu bieten? Bei Fulda fällt mir nichts, bei Kassel fällt mir nur die Documenta ein…aber wegen der dahin fahren, das will man ja eher nicht….:-). Übrigens, ich lese gerade eine Kohl-Biographie, sehr interessant, auch im Hinblick darauf, wie der Euro zustande kam. Originalton Kohl: “Gerhard(Stoltenberg), jetzt stell Dich mal nicht so an, wir machen das, notfalls drucken wir ein bißchen mehr Geld”. Ohne Witz…..

    @John Doo: Daß der gute Mann den Wein zu schätzen wußte, ist logisch, aber wahrscheinlich nicht deswegen, weil er billig war…:-)

  34. Hallo Hari !

    ich bin über eine Meldung von Finanznachrichten.de hierher ” gestolpert ” und sehr positiv überrascht…und ich dachte, es gäbe in Dtld. kaum andere Trader und Investoren, die sich inhaltlich derart kompetent ( nicht-kommerziell ) austauschen. Bin daher – auch durch 15 J. in England – vor allem auf englischsprachigen Websites.

    Ich wünche allen ein erfolgreiches Jahr 2013 !

    Ich bin eher der Trendfolgemensch, die Bemerkung von Hari, daß man zusehends nicht mehr von mittelfristigen Swing-Trends leben kann, sondern nur entweder Intraday ( unter 1 Std. Chart ) oder mit Wochen-/Tagescharts längerfristig, hat mich aufhorchen lassen und war mit ausschlaggebend für meine Registrierung.

    Freundliche Grüße aus Berlin !

  35. hi

    @hari, falls du schon mitschreibst: ich hab dich über den blog of the year gefunden…

    und @all wegen dem treffen, hätt ich da ne ganz andere richtung vorgeschlagen:

    als trader ist es wichtig offen zu sein, nebenbei ist man nicht ortsgebunden und darum würde es sich hervorangend treffen, sich mal wien anzusehen 😉

    für alle die noch nicht da warn ein muss, und jeder der schon da war will gern wieder kommen oder nicht?

    nebenbei bin ich bei der bazahlsache voll auf haris seite, unglaublich was wir hier allein bis jetzt schon rausbekommen haben
    danke hari

  36. griass eich 😉
    ich bin über be24.at zum investorinside und dann hierher gelandet. -donate button würde hier auch gut passen. aber realtreffen würde bei mir sehr schwer gehen aus wien (wie cdo), da ich eher burgenländisches wein bevorzuge *g*
    ich muss dir echt grosses lob aussprechen für dieses professionelles arbeit und du verdient es wirklich gespendet zu werden.
    danke und lg deathproof

  37. @Anna: also ich komme auch aus der Wissenschaft. Bei den meisten Zeitschriften muss man bezahlen und den Impact von “Nature” und “Science” kennt man ja: die Artikel werden nicht umsonst in den verschiedensten Tageszeitungen diskutiert. Und für mich subjektiv betrachtet ist dieser Blog wie ein High-Impact Journal. Deshalb glaube ich
    A) nicht dass die Leser davon laufen
    B) dass es nur fair ist die Kosten der Arbeitszeit und des traffics zu decken. Ich wüsste nicht wann ich die ganzen gehaltvollen Artikel verfassen könnte.
    Hab den Blog übrigens bei Investor inside gefunden…

  38. @hari: Durch Deine Erläuterung haben ich nun eine bessere Vorstellung erhalten, was Du vorhast. Davor möchte ich aber noch eins erwähnen. Ehrenamtliches Engagement und generelles soziales Engagement wird in Deutschland viel zu gering honoriert, sei es in Form von Materiellen oder Status. Ich kann aus persönlicher Erfahrung erzählen, dass der Mangel an Lob und Anerkennung einem einfach die Lust und Motivation raubt.
    Neben Deiner enormen Zeit für diesen Blog fallen neben den Opportunitätskosten auch Betriebskosten, die zurecht wir zumindest tragen könnten. Das “Freeuser/Premiumuser”-System halte ich für angebracht, da das Trittfahrerproblem nicht anders zu lösen ist. Ich hatte vorher immer gedacht, dass bei privaten Blogs keine nennenswerten Kosten anfallen, durch die kurze Recherche wurde ich eines besseren belehrt! Weitere Tools, von denen wir alle profitieren würden, sind auch nicht gerade billig. Außerdem sieht es momentan so aus, dass die große Mehrheit nur nimmt, aber nichts gibt. Die meisten Anfragen werden von Dir beantwortet, da stellt sich für mich die Frage, was Du davon hast, außer Aufwand? Auch wenn ich als Student grad vom Ersparten und Kindergeld lebe, zudem die Monstergebühren bei Comdirect die Situation einem nicht leicht machen, bin ich aber bereit, für Qualität zu zahlen. (Ich hätte sowas von Deinem Blog profitiert, wenn ich endlich immer konsequent Stops setzen und öfters nicht ins fallende Messer greifen würde.) Diese “Alleshabenabernichtsbezhalen” bzw. Mitnahmementalität hat uns einfach versaut und bekannte Blätter bereits in den Ruin getrieben. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, haben wir uns an die kostenfreie Nutzung von Mr. Market gewöhnt und waren geschockt, als Du plötzlich die Wörter “zahlenden Leser” verwendet hast.
    Mit meinem Kommentar wollte ich den Unschlüssigen eine Unterstützungshilfe geben.

    @CDO: Die Uni Wien steht auf meiner Master-Bewerbung ganz weit vorne und in dieser äußerst interessanten Stadt war ich auch noch nie, daher kann ich mich mit Deinem Vorschlag sehr gut anfreunden 🙂

  39. Wenn sich die Mr Market Gemeinde in die Augen schauen möchte, könnte das eventuell in Österreich UND Deutschland der Fall sein. Den burgenländischen Wein könnte man auch nach Deutschland ,importieren’

  40. Vielleicht wäre es ganz gut, über eine Umfrage (ähnlich der Fragen nach den Top- bzw. Gurkenaktien) mal rauszufinden, wer kommen will und von woher. Dann ist es vielleicht einfacher, sich auf einen gemeinsamen Treffpunkt zu einigen. Ich detektiere hier eine gewisse Österreich-Lastigkeit 🙂

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass es nicht ganz einfach ist, einen Termin zu finden, da wahrscheinlich doch einige einen Vollzeitjob haben und u.U. nur am Wochenende können.

    Wien wäre schön, ist aber nicht sehr zentral und z.B. für mich (Berlin) etwas schwierig.

  41. @Plastik und all, ich weiss nicht warum die Frage nach dem Ort jetzt so hoch kocht, aber das Thema ist nicht aktuell !

    Ich habe gesagt, dass ich so etwas mal (in der Zukunft) machen will. Und das will ich auch. Aber nicht in der nahen Zukunft im Sinne Wochen oder der nächsten Monate.

    Jetzt muss ich erst einmal den Blog weiterentwickeln und die Transition auf eine veränderte Grundlage (Thema Professionalisierung) hinbekommen.

    Für die aktiven und interessierten Leser, den engeren Kreis sozusagen, will ich dann gerne mal so etwas in die Wege leiten, das fände ich toll.

    Das wird aber realistisch frühestens im zweiten Halbjahr 2013 sein. Und ja, es gibt nur zwei Alternativen. Entweder lade ich “per Dekret” und ohne Umfrage hier ins Alpenvorland ein. Es kann dann ja kommen wer mag. Oder ich mache eine Umfrage über verschiedene Orte und Alternativen. Pfalz und Wien sind vorgemerkt. 😉

    Also macht Euch nicht den Kopf um ungelegte Eier. 🙂

  42. Die Sache mit dem Mr.Market Bezahldienst sehe ich pragmatisch.
    Wer einen “Mehr Wert” für sich sieht, wird diesen auch honorieren (wollen).
    Ich habe jedenfalls sehr von Mr.Market in dem letzten Jahr profitiert.
    Da die Börsen- und Wirtschaftszeiten immer herausfordernder werden, lernt man seriöse und professionelle Blogs wie Mr.Market umso mehr zu schätzen !
    Ständig aktuelle Analysen sowie fundierte Kommentare zum Marktgeschehen lassen erahnen, wieviel Arbeit und Leidenschaft dahinter steckt.
    Es ist auch bemerkenswert, wie die MMC (Mr.Market Community) ständig wächst, sich fortwährend outet und sich engagiert mitteilt.
    Ich freu mich jedenfalls Tag für Tag auf die weitere “Blog-Performance” und wünsche nachträglich happy neues Jahr 2013 an ALLE !!!

  43. Übrigens, ich habe Nutzungsregeln für die Kommentarsektion formuliert, die die meisten wohl noch nicht gesehen haben.

    Darin steht für die MMC (surveybuilder.info-Community, Danke Sportsman68 für die schöne Abkürzung !) nichts Neues. Es schadet aber auch nicht, sich das immer wieder in Erinnerung zu rufen.

    -> Nutzungsregeln < -

  44. @Hari, wegen Realtreffen, gar kein Problem, jetz ist erstmal die Transition dran. Die Südpfalz habe ich genannt aus Spaß und ist von meinem Wohnort in der Rhein-Neckar-Region tatsächlich nicht allzuweit entfernt. Die weinselige Grundatmosphäre dort ist glaube ich dem Zusammentreffen von Personen, die sich persönlich überwiegend unbekannt sind, sehr förderlich. Wien, sehr gerne, aber so furchtbar weit zu fahren….Aber wenn es hier tatsächlich viele Leute aus Österreich gibt, dann müsste man wohl eine Minimierung der Anfahrtswege in Erwägung ziehen, irgendwann dann mal.

  45. @hari & all

    s war von mir nur eingeworfen worden, da ich den scherz von tokay am laufen halten wollte, dachte die regelmäßigen smilies unterstreichen dies: 😉

  46. Hari und Jacky, versteht mich nicht falsch, ich habe nicht gesagt, dass professionelle Arbeit nicht entlohnt werden sollte – ganz im Gegenteil. Tatsächlich ist es so, wie chrunchyroll sagt, dass in Deutschland ehrenamtliches Engagement und generell soziale Arbeit nicht ausreichend geschätzt wird. Manchmal geht das sogar soweit, dass man für ein bisschen bescheuert gehalten wird, wenn man sich übergebühr engagiert. Das ist leider so, ich kenne das aus eigener Erfahrung. Nur deshalb habe ich meine Bedenken zum Ausdruck gebracht und mir überlegt, was funktionieren könnte. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich wünsche ich Hari bei seinem Vorhaben viel Erfolg und auch zahlende Leser. Ich bin gespannt darauf, wie er sein Projekt weiter entwickeln wird.

  47. Ich stand dem Bezahlkonzept anfangs schon sehr skeptisch gegenueber, als es vor einiger Zeit erstmals auf Investors Inside diskutiert wurde. Inzwischen erkenne aber auch ich, dass hier verdammt viele Stunden reingesteckt werden, und das ist ohne Gegenleistung irgendwann nicht mehr fair. Ich warte gespannt, wie sich das entwickeln wird. Ich bin auch eher fuer das profesionellere “Freeuser/Premiumuser”-System, anstatt einer freiwilligen Spendenoption.

    Ich finde es sehr spannend, die noch junge Surveybuilder bei ihrem Entstehungsprozess zu begleiten. Darueber hinaus traeume ich von Folgendem: die Veroeffentlichung des Jahresabschlusses der Surveybuilder. Das wuerde viele, inbesondere mich, mal aufklaeren, was auf der Kosten- und Einnahmeseite so alles zu stehen kommt und zu beachten ist, wenn man so einen Blog wie diesen hier betreibt.

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