Don´t fight the FED ! – Ein kurzer Rückblick auf QE3 – 07.01.13

Wir Menschen neigen dazu schnell zu vergessen. Deshalb ist es manchmal nötig, sich Dinge im Nachhinein wieder in Erinnerung zu rufen. So heute die Auswirkungen der QE3 Massnahmen der FED, die ja schon im September angekündigt wurden, dann aber - vermeintlich - keine Wirkung entfalteten.

Unzählige Artikel sind dazu ja erschienen, die aus den abwärts bröselnden Kursen seit September 2012 die Schlussfolgerung zogen, dass die Liquiditätseinschüsse der FED in den Markt keine Wirkung hätten.

Dabei könnte nichts falscher sein als diese Annahme ! Alles das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben wurde, weil schlicht das QE3 Programm nicht verstanden wurde ! Und nun, im Nachhinein, kann ich es Ihnen auch beweisen.

Sie erinnern sich hoffentlich an meinen überraschenden Artikel vom 11.11.12, in dem ich Ihnen die öffentlich praktisch nicht bekannte Tatsache klar machte, dass die ab September veranlassten Käufe der FED im Rahmen des QE3 aufgrund Verzögerungen im Settlement erst ab (frühestens) dem 14.11.12 den Markt erreichen würden ? Wenn nicht, sollten Sie hier noch einmal nachlesen: -> Warum QE3 erst ab 14.11 seine Wirkung entfaltet <-

Nun ist es Zeit sich im 8-Stunden-Chart mal anzuschauen, was dann im DAX und im S&P500 zum Jahresende passierte. Bedingt durch die Verwirrung um den Fiscal Cliff ist der S&P500 dabei etwas "gedämpft", hat aber immer noch ein eindrucksvolles Bild. Schauen Sie selbst:

DAX FED QE3

S&P500 FED QE3

Eindrucksvoll oder ? Ist das Zufall und hat nichts mit der FED zu tun ? Eher nein, sehr unwahrscheinlich. Wir sehen hier in den Charts ganz eindeutig, was frische Liquidität ausmacht die ins System strömt.

Und jetzt fragen Sie sich mal ehrlich im Nachhinein. Wie viele von Ihnen haben diese Information zur Kenntnis genommen, die Schultern gezuckt weil es keinen hörbaren "Knall" gab und das Thema dann sofort wieder vergessen ? Denken Sie daran, wenn Sie zukünftig der Liquiditätsversorgung der Märkte durch die Notenbanken nicht die Aufmerksamkeit schenken, die ihr gebührt !

Eindrucksvoll übrigens auch, wie man im Chart des S&P500 sehen kann, wie die Fiscal Cliff Verwirrung die Kurse zum Jahresende dämpfte und der Gap zum Jahresanfang nur wieder den alten Trend aufnahm und sozusagen nahtlos fortsetzte. Man kann also ganz klar sehen wo der S&P500 ohne Fiscal Cliff das Jahr 2012 geschlossen hätte.

Also, schreiben Sie es sich am besten neben den Bildschirm: Don´t fight the FED ! 😉

Ihr Hari

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38 Gedanken zu “Don´t fight the FED ! – Ein kurzer Rückblick auf QE3 – 07.01.13

  1. Wirklich bemerkenswert, wie gut du die Lage hier wieder mal einschätzen konntest. Jetzt bleibt nur noch die Frage: Wie gefährlich ist die Lage momentan noch bzw wie weit hoch kann es noch gehen? Du meintest ja, dass es bis Februar noch ruhig bleiben könnte und dann wieder die Angst auftauchen wird bzw die Lage allgemein kritischer werden dürfte. Haben die FED-Maßnahmen nach dem erwarteten Sturz dann immer noch “Reserven”, um den Markt noch weit höher laufen zu lassen? Wie seht ihr/siehst du das?

  2. @Clash,

    Einerseits feuert die FED im Januar aus allen Rohren. Den ganzen Monat kein POMO Sell nur Buy !

    Anderseits sind wir technisch für eine Konsolidierung oder Korrektur überreif. Und das Debt Limit Drama wird wieder in den Vordergrund treten, fragt sich nur wann.

    Mein wahrscheinlichstes Szenario lautet im Moment:

    Kurzfristig in den kommenden Tagen Seitwärtskonsolidierung. Dann noch einmal ein richtiger Schluck aus der Pulle und ein Schub im DAX Richtung 8000. Dann (ca. Ende Januar/Anfang Februar) erst einmal Zeit aus dem Markt zu gehen.

    Aber das ist nur ein grober Schlachtplan und diese Erwartung kann sich jeden Tag ändern.

  3. In der Tat, schöner Artikel von Trendfund zu Fibonacci. Wasser auf meine Mühlen… Aber Fibonacci, das hat etwas von “Goldenem Schnitt, “natürliche Harmonie”. Nur – was Mr. Market davon hält? Der hat von Signor Fibonacci wahrscheinlich noch nicht viel gehört…

  4. Mit den Gaps ist es übrigens genau so eine Sache.

    Die Gapfills entstehen in der Nähe (also wenn sich der Kurs sowieso schon dem Gap nähert) aus der selbsterfüllenden Prophezeihung, dass die Gaps eben (insbesondere von den Algos) exakt getradet werden. Denn Kurse interessieren sich ansonsten auch nicht für Gaps, die Marktteilnehmer aber sehr wohl.

    Und was die hohe absolute Quote von Gapfills angeht, ist das einfach die natürliche Folge der Volatilität des Marktes, die von den allermeisten unterschätzt wird – auch das eine menschliche psychologische Schwäche. Ich vergleiche das immer gerne mit einem Scheibenwischer, der erwischt auch irgendwann jede noch nicht “überwischte” Stelle.

    Der Satz das “Gaps magisch anziehen” der so oft zitiert wird ist auf jeden Fall kompletter Unfug. Gaps haben keinen hohen Intelligenzquotienten und ziehen niemanden an. Ursache und Wirkung sind genau anders herum.

  5. Eigentlich ist die Sache mit den Gaps viel logischer als man denkt: Natürlich ist das alles nur Psychologie:
    Die gesamte Charttechnik funktioniert doch zumindest zu einem Großteil auch nur aufgrund von Psychologie..
    Wenn ein Trend genau an der Trendlinie wieder weiter fortgesetzt wird oder eine bestimmte charttechnische Formation sich auflöst und dementsprechend fortgesetzt wird, hat das seinen Ursprung doch auch nur darin, dass die Masse sich aufgrund des Glaubens an die Charttechnik entsprechend positioniert bzw die Algos dieses menschliche Verhalten kopieren und sich ebenfalls dementsprechend positionieren. Dadurch sollte die Charttechnik aber eigentlich auch immer zuverlässiger werden, weil sich immer mehr darauf verlassen werden..

  6. Also sind wir alle doch nur teil eines Schwarmbewusstseins. Nur die Raubfische schwimmen dem entgegen :).

  7. ok, wie stell ich mir das jetzt am besten vor? Das Geld der FED – eigentlich als Zufluss für die Realwirtschaft gedacht – bleibt bei den Banken und diese spekulieren damit auf steigende Aktienkurse? Eine Steigerung der Investitionskredite für die Realwirtschaft ist jedenfalls nicht zu erkennen. Oder verleihen die Banken das Geld doch weiter, jedoch am liebsten an “Spekulanten” ?

    Wenn die letzten Kuteigerungen (und mit letzten meine ich seit 2009) auf Kredit erzielt wurden, dann kann man sich glaube ich jetzt schon auf den Crash freuen.

    Mal ganz naiv gefragt: wenn die FED schon die Wirtschaft ankurbeln will, warum über den Umweg “Banken” die mit dem Geld doch nur machen was sie wollen?

  8. @ Marlon, erst einmal herzlich willkommen im Blog. Vielleicht willst Du noch einen Satz über Dich schreiben, damit die anderen Leser grob wissen wer Du bist. In diesem Board geht es “familiär” zu 🙂

    Was Deine “naive” Frage angeht ist diese nicht naiv, sondern doch genau die Frage, die ich auch im Artikel zur Bankenregulierung stelle.

    Wozu brauchen wir DIESE Banken überhaupt noch ? (Klar brauchen wir Banken, aber nicht DIESE Grossbanken). Warum kauft Bernanke mit den Billionen nicht direkt Aktien und Produktivkapital ? Warum verteilt Draghi seine Mulitmilliarden nicht direkt an die Bürger um die Konjunktur anzukurbeln ? Warum wird das heutige Bankensystem nicht einfach umgangen und mit den Billionen ein Neues auf die Beine gestellt – sprich finanziert ?

    Die Antwort liegt nach meiner Meinung in dem Kommentar den ich gerade um 21:48 Uhr im Artikel zur Bankenregulierung geschrieben habe. Lies den mal. Das System in Form der handelnden Eliten stützt sich gegenseitig. Zumindest solange es geht. Um die Bürger geht es gar nicht.

  9. Ich habe heute noch einen Artikel zum Thema Kursbewegung der letzten Monate gefunden.
    Ti
    Experten: Grund für Aktienrally stärkere Wirtschaft, nicht Fed

    Eventuell steckt ja auch etwas Wahrheit im Artikel, ABER die Frage ist wer beeinflusst wen? Nur weil Indikatoren drehen heißt das noch nicht, dass alles gut wird. Da haben wir teilweise wieder die sich selbst erfüllende Prophezeiung.

    Wenn die Politik den Bürgern sagt, euch geht es gut, dann wette ich, dass das 50% Glauben und dass dann auch das Geld lockerer sitzt …. .

    Am Besten finde ich noch, dass die ominösen Experten gar nicht genannt werden und selbst wenn Sie es würden, persönlich könnte ich mit denen auch nichts anfangen. Aber Otto-Normal-Investor denkt sich bestimmt, wenn Klaus Hansen das sagt, der wird es wissen :).

    Eins habe ich von Mr. Market gelernt, traue nur deinem Verstand und deiner Intuition :).

  10. Hallo Hari,

    ich hatte kurz überlegt, ob man sich hier wohl vorstellt 🙂 Etwas unhöflich von mir…
    Ich bin “Aktienanleger” -soweit man das sagen kann- seit ca. 2002. Aktienanleger in Gänsefüßchen, da ich bis heute
    nur zwei Aktien habe bzw. hatte. Google und Apple.
    Praktisch seit dem ersten Tag überlege ich, welche Strategie wohl die beste ist. Fundamental, Chart, Trend, Diversifikation etc. pp.
    Zu einem Ergebnis bin ich nur bedingt gekommen. Einzelinvestments sind toll, wenn sie aufgehen. Nachteil: ohne extreme Nervenstärke und einigen anderen Eigenschaften gibt es viele schlaflose Nächte. Praktisch keinen Tag ohne wenigstens einmal ins Depot zu blicken. (Schlaflose Nächte, obwohl ich nie im Minus war – so viel zu meiner Nervenstärke ;-).
    Diversifikation (z.B. über ETFs wie sie seit einiger Zeit in aller Munde sind) wird wohl die vernünftigere Variante sein, gepaart mit Cost Average Einstieg, also step by step. Diversifikation bedeutet natürlich auch andere Anlageklassen. Anleihen, Devisen und vor allem Gold.

    Ich stehe jetzt kurz vor dem Einstieg (step by step versteht sich) mein Depot über die nächsten Jahre mit Assets zu füllen.
    Ich wollte 2009 kaufen, hab es aber nicht gemacht, da ich mein Kapital für “realwirtschaftliche” Dinge benötigte – zumindest teilweise. Allerdings ist mir die Liquiditäts-Hausse der letzten Jahre eigentlich zu heftig, sodass ich von einem Rücksetzer ausgehe.
    Der kann aber auch erst kommen, nachdem der Dow bei 20 000 steht 😉

    P.S. Deinen Banken-Artikel werde ich jetzt sofort durchlesen!!

  11. Vorletzter Post war über die linderung der bankenrules, davon ist auch klar wieweit man die Assets nicht fallen lässt, von epischen Crash kann vergessen werden, die Alarmisten können in mehrmonatlichen Urlaub gehen))

  12. @Marlon: Wenn du wirklich schlaflose Nächte hattest, obwohl du nicht im Minus warst, würde ich mir überlegen, ob ich daran vielleicht irgendwas ändern kann (zB die Gewinne durch Stops so absichern, dass ich im schlimmsten Fall genauso viel habe wie davor als ich angefangen habe) oder es lieber lassen. Was bringt dir der eventuelle finanzielle Mehrverdienst schon, wenn es dir dabei gefühlsmäßig im Leben schlechter geht? Das Hauptziel beim Geldverdienen an der Börse ist doch eigentlich, sich das Leben mit dem vermehrten Geld schöner/einfacher machen zu können.. wenn du dieses Hauptziel aber dann fürs Geldverdienen aufgibst, hat das Ganze doch eigentlich gar keinen Sinn mehr..

    Naja, ist nur meine Meinung und ein gut gemeinter Rat 😉

  13. @Marlon: Ich würde mir auch ein System überlegen, mit dem du geistig gut zurecht kommst. Nachdem ich nicht weiß was dich genau belastet kannst du das hier eventuell umgehen. Lies dir doch Mal die Anlagestrategie und -philosophie von Hari durch, da wirst du einiges nützliches drin finden.
    Ein Restrisko wirst du immer haben, daher solltest du nur mit Geld spielen was du nicht zum Glücklisch sein brauchst. (Da ist die Börse schon etwas elitär ;)).
    Sonst halte ich das so wie clash, Glück und Freude kann man nicht kaufen.

  14. @clash
    @Wastl
    der Punkt ist ganz einfach der, dass man sich an Gewinne viel schneller gewöhnt, als an Verluste.
    In Relation zu der Wertsteigerung waren die Verluste relativ gering, rückblickend erst recht.
    Im Endeffekt war ich dann doch cool genug, keine unüberlegten Handlungen zu unternehmen.
    Der deutlichste Rücksetzer (2007-8 glaube ich war das) lag einfach an der allgemeinen Börsentendenz. Wenn man allerdings zu 100% hinter diesem Gedanken gestanden hätte,
    hätte man konsequenterweise nachkaufen sollen. So gesehen, können einem selbst steigende Kurse schlaflose Nächte bereiten.
    Wobei ich “schlaflos” nicht wortwörtlich meine – das sollte ich vielleicht dazu sagen 🙂

  15. Okay, wenn du “schlaflos” nicht genau so gemeint hast, ist das wahrscheinlich was anderes 😉
    Grundsätzlich ist es aber eigentlich auch nicht schlecht, sich an Gewinne zu “gewöhnen” und Verluste nicht tolerieren zu wollen.. so kommt man weiter 🙂

  16. Hinweis in eigener Sache: Bitte nicht über die unterschiedlichen Header-Images wundern. Ich fange an am Thema etwas zu basteln, weil das alte zu “langweilig” war und sich zu wenig vom Text abhob.

    Ich bin allerdings was das Thema grafische Gestaltung angeht sehr unbegabt. Wer eine Idee oder einen Vorschlag für Logo/Headerbild hat bitte her damit ! Danke !

  17. Guten Morgen! Ich fand das alte Bild eigentlich sehr gut, der Langzeitdax (das war es doch? ähh..), das könnte doch auch eine gute Grundlage für ein neues Bild sein, in einer andereen Optik als die im Blog verwendetetn Charts.
    Schönen Tag,
    libertin

  18. frag doch die user

    möglicherweise lesen hier ja ein paar gelangweilte grafiker mit, oder marketingstudenten, die das als gute übung sehen würden. falls zu wenig interesse fällt dir vlt. ein nettes goodie ein, so dass es genug einsendungen gibt

    du könntest daraus dann vlt. nen wettbewerb mit userabstimmung nach einer vorauswahl von dir machen, oder ähnliches

    mir gefiel im übrigen das erste (neue) bild garnicht so schlecht, ich hab mich nur gefragt warum da diese roten und grünen ovale sind 😉
    war das dein “echter” arbeitsplatz?

    danke hari

  19. @CDO, die Frage an die User stelle ich ja gerade hier in den Kommentaren ! Die roten und grünen Kleckse sind der Versuch etwas Farbe hinein zu bekommen. Am liebsten wäre mir, ich könnte die Farben stärker in den dunklen Hintergrund einfliessen lassen und zwar nicht als Klecks, sondern flächig übergehend. Und ja, der Hintergrund ist ein (kleiner) Teil meines Arbeitsplatzes.

  20. Also ich bin bei solchen grafischen Dingen auch eher unbegabt. Aber Kritisieren, das kann ich! 😉 Ich finde das alte Bild auch (viel) besser und wuerde libertin zustimmen, dass man vielleicht das erste Bild als Grundlage fuer ein neues nehmen sollte. Das haette dann was von Kontinuitaet. Oder am besten gleich das alte Bild behalten 😀

    Das einzige was ich raten kann, ist nicht JPEG zu nehmen, lieber PNG oder sowas. Der JPEG Algorithmus macht die Linien und den Text kaputt (verpixelt feine Details und deren Umgebung).

  21. @Hans: Da ich mit Photoshop auskenne, muss ich dir etwas widersprechen. Es kommt beim abspeichern auf die Qualitätsstufe an. Beim schlechter Einstellung kommt eben die Blockartefakten, wie du beschrieben hast. Beim höchsten nicht mehr und man kann es sehr detalliert sehen. Komme aus der Druckbranche und dort wird vorwiegend aufgrund der Datengrösse Jpeg in hoher Qualität genommen. PNG reduziert sehr stark die Farbqualität und können nur in RGB abgespeicher werden.

  22. Das jetztige bild ist in meinen augen keine verbesserung. Zu düster, kein optimismus zu entnehmen.
    Mir wäre es angenehm, wenn du den titel wieder mit dem home-feld verknüpfen kannst, das nutzt man am häufigsten, wenn man aus den kommentaren wieder zum aktuellsten eintrag springen will.

  23. Meiner Meinung nach sollte sich das Ganze vor allem nicht zu sehr vom restlichen Desgin abheben. Ein schwarzer/grauer Grundton im Header passt einfach nicht zum sonstigen schlichten weissen Design. Dieser momentane graue Header sieht im Vergleich zur restlichen Seite zum Beispiel ziemlich staubig/veraltet aus, der schwarze war hingegen einfach ein zu starker Kontrast zum Rest der Seite.

  24. Ich persönlich fand den Header eigentlich prima so wie er war. Außerdem habe ich jetzt das Gefühl, es gibt eine leichte Unschärfe im Text. Den schwarzen Header fand ich zu groß und auch zu “knallig”.

  25. So, ich lasse es jetzt erst einmal wie es nun ist, mit dem leicht grau hinterlegten Header. Der sieht zwar nicht besonders prickelnd aus, ist aber ganz brauchbar.

    Das Problem des alten war, dass keinerlei Abgrenzung des Headers zum sonstigen Text existierte. Das sah einfach aus, als ob ein Chart aus einem Artikel nach oben “gerutscht” war.

    Wer mir jetzt wirklich helfen will und auch ein bischen Verständnis für Farben/Layout/Design hat, darf mir gerne an die E-Mail mal einen Vorschlag schicken. Ich bin für jede Idee oder Vorschlag dankbar.

    Was ich will kann man ungefähr so beschreiben:

    1) Das Design sollte graphisch sein und Chartformationen beinhalten. Kein Foto. (Ähnlich wie jetzt)
    2) Das Design sollte “frisch” wirken, also tendentiell strahlend Weiss mit kräftigen Farben und sich TROTZDEM als Header vom Blog absetzen. (Also nicht so wie jetzt ;-))
    3) Das Design sollte auf den Grundfarben Weiss/Rot/Grün beruhen, wobei EINE weitere Farbe als Tupfer gerne dazu darf.
    4) Für den Slogan “Mr. Market” etc wäre eine Art Logo oder Design/Font des Textes schön, der einen gewissen Wiedererkennungswert hat.
    5) Vorstellbar wäre alternativ auch eine gezeichnete Grafik analog Josh Brown mit seinem “Reformed Broker”. Ideal eine Zeichung, in der “Mr. Market” auftaucht. Wer eine Idee hat wie man den psychotischen Mr. Market grafisch zum Leben erwecken kann, dem ist meine Dankbarkeit sicher ! 😉

    So grob stelle ich es mir vor. Wer nun also konkrete Idee oder Vorschläge hat, bitte einfach an meine E-Mail schicken. Danke !

  26. Nun ist das erst “Leserdesign” Online. Und zwar von Deathproof.

    Gefällt mir von der Idee her sehr gut ! Frisch und klar und vermittelt ein positives Gefühl.

    Falls Deathproof Zeit hat, wird er noch mal mit ein paar andere Farben und Fonts experimentieren. Auf jeden Fall ist das viel besser, als alles was ich bisher hatte.

    Man merkt eben doch, wenn jemand Erfahrung im Umgang mit so Design-Themen hat. Ich kann ja vieles, aber da habe ich einen blinden Fleck. Wie Hans, weiss ich zwar genau was mir gefällt und sogar warum, weis aber nicht, wie ich da hin kommen kann.

    🙂

  27. @Deathproof: Ok, mit Pixelgrafiken kenne ich mich nicht so aus. Ich brauche nicht viel Farbtiefe, sondern vor allem Schaerfe. Deswegen nehme ich in der Regel auch nur EPS, aber das geht hier wohl nicht.

    +1 @ titel wieder mit dem home-feld verknüpfen!

    Die Idee von Deathproof ist super! Der FontType ist ein bischen choppy, gaebe es da vielleicht was TeX maessiges? Die Kerzen noch ein bischen “schaerfer/klarer”. Der Mr.Market Schriftzug dagegen benoetigt noch etwas “line smoothing”, damit man bei flachen Steigungen keine Pixelspruenge sieht. Und noch ne Idee mehr blau.

    *Duck und weg*

  28. Ich fand das alte Logo jetzt auch nicht so schlecht. Aber ich gebe dir recht, eine wirkliche Abgrenzung war da nicht möglich. Allerdings finde ich, dass man jetzt ein wenig erschlagen wird und die Farben sich auch nicht so sehr mit denen im Blog decken (Hyperlink grün, “Moderatortürkies”). Ich kenne jemanden der auch CIs erstellt. Vielleicht lässt sich das was machen, wenn ich Sie lieb frage :).

  29. Ja, ich habe mich schon in Deathproofs Grundidee verliebt und ihn gebeten von dem Grundmodell noch ein paar Abarten zu erstellen:

    (1) Etwas “eckigerer” Fonttyp
    (2) Andere Hintergrundfarben probieren als Blau (zb warmes Sonnengelb oder Braun). Im Kern ist dabei die Idee “Indian Summer”. Grün und Rot haben wir schon, fehlt eben Gelb oder Braun.
    (3) Etwas (minimal) mehr Hintergrundfarbe, aber weniger knallig
    (4) Schrift minimal kleiner, damit es nicht ganz so wuchtig wirkt

    Vielleicht findet er ja Zeit für ein paar Abarten nach dem Muster. Für den Anfang aber schon gelungen !

  30. Sorry, ich finde den neuen Header absolut grauenhaft! Das passt gut auf eine Tüte Gummibärchen oder auf eine Packung Waschmittel, aber zu Mr Market…na ja… . Natürlich wäre es jetzt auch fair, dass ausführlicher zu begründen, dass schaffe ich aber aus Zeitgründen grade nicht. Wahrscheinlich finden sich in zwei Stunden 10 andere Meinungen dazu. Um doch noch einen konstruktiven Vorschlag zu machen: Anstatt Deine Leserschaft stündlich mit neuen Headern zu schocken, sammele doch in den nächsten Tagen einige Vorschläge, veröffentliche die als Auswahl und starte dann eine Abstimmung.

  31. Hari, bitte sei mir nicht böse, aber der alte Header hat mir viel besser gefallen. Der war so schön gediegen und seriös(Quasi-FAZ der Finanzblogs… ;-)). Ich bin ja nicht gänzlich gegen Änderungen, aber der jetziger Header, der ist mir doch ein bißchen zu bunt – ich kann mich da nur tomte anschließen. Aber letztlich ist es natürlich Deine Entscheidung, was für eine message du rüberbringen willst. Ich kann nur hoffen, daß es nicht reißerischer werden wird, Du verstehst mich. Der Vorschlag von tomte bezüglich Abstimmung macht Sinn.

  32. Alter Header Grau – für mich okay. Eventuell hellblau statt grau – wegen dem “Optimismus”? Oder das ganze in Dunkelblau und die grafischen Elemente hell abgesetzt – auch sehr seriös, ohne deshalb bieder zu wirken.

  33. Tokays Worte sind genau die, die mir gefehlt haben, Zitat: “Der war so schön gediegen und seriös (Quasi-FAZ der Finanzblogs…)” 🙂 Ich steh halt auch auf schlichte, zeitlose Designs.

    @Hari: Vielleicht kannst du die alte Version ja etwas besser und nötigenfalls peppiger machen, wenn sie Dir wirklich zu langweilig ist: z.B. könnte man eine bessere Abgrenzung über einen etwas dominanteren Rahmen und einen minimal dunkleren Hintergrund (also noch weniger Grau als die neue Version) erreichen.

  34. @Tokay: Ja stimmt, etwas zu verspielt und kindisch, aber ich habe in der Früh wenig Zeit gehabt, um mich ordentlich ins Zeugs zu hauen 😉 Das war nur reine Grundidee und werde heute Abend viel mehr daran feilen.
    @Hari: Ich werde deine Wünsche entprechend abändert und natürlich dezenter und danke für den guten Feedback 🙂

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