Die schöne neue Welt der Notenbanken – Charts ohne Worte

Manchmal braucht es viele Worte. So wie gestern in dem langen Artikel, in dem ich Ihnen dargestellt habe, wie ein normal arbeitender Anleger mehr System und Disziplin in seine Anlageentscheidungen bringen kann.

Manchmal braucht es aber auch nur ein paar Bilder. Denn die sagen manchmal mehr als tausend Worte.

Wer nur lokal auf den DAX schaut, wird sich vielleicht wundern, warum ich über den Sommer nun Risiko heraus nehme und von einem schlechteren Chance-Risiko-Verhältnis spreche. Und warum ich so gegen die Eingriffe von Staaten und Notenbanken in die Preisfindung an den Märkten wettere.

Deshalb zeige ich Ihnen heute einfach 4 aktuelle Charts, die für sich sprechen. Und die gut zum heutigen Wiwo passen, in dem auch das Thema war. Achten Sie auf die Geschehnisse der letzten Wochen. Dann wissen Sie, dass die Dinge weltweit nicht so stabil stehen, wie sie sollten.

Und glauben Sie mir, diese Charts haben mit Deutschland und unserer exportlastigen Wirtschaft jede Menge zu tun ! Schauen Sie selbst und ziehen Sie Ihre Schlüsse. Ohne Worte:

(1) Amerikanische langlaufende 20+ Staatsanleihen seit 2008 in Form des ETFs TLT (iShares Barcleys 20+ Year Treasury Bonds)

TLT 12.06.13

(2) Staatsanleihen der Emerging Markets Weltweit seit 2010 in Form des ETFs WKN: A0RFFT (iShares JPMorgan $ Emerging Market Bond)

iShares Emerging Market Bond

(3) Japanische Aktien seit 2009 in Form des Nikkei 225 Index

Japan Nikkei 225 12.06.13

(4) Brasilianische Aktien seit 2008 in Form des ETFs WKN: A0HG2M (iShares MSCI Brazil)

iShares MSCI Brazil 12.06.13

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2 Gedanken zu “Die schöne neue Welt der Notenbanken – Charts ohne Worte

  1. Hari, Sie liegen wahrscheinlich richtig, wenn Sie Risiko herausnehmen. Da bin ich mit Ihnen konform. Auch ich stehe seit März diesen Jahres börsentechnisch an der Seitenlinie und beobachte den Markt nur noch. Zu diesen Preisen gehe ich nicht mehr auf Einkaufstour. Mit der Charttechnik habe ich es nicht so dolle, da bin ich ehrlich, kann aber die Kurven für mich interpretieren. Wenn man aber schon viele auf’s und ab’s an den Börsen erlebt hat, dann hat man sich über die Jahre genügend Antennen angeeignet, um negative oder positive Schwingungen aufzunehmen und für sich die richtigen Entscheidungen daraus abzuleiten. Da verzichte ich gern auf das letzte Prozent Rendite.
    Eine positive Sache wird die nächste Zeit aber haben, denn mein Öltank ist nach dem langen Winter fast leer, und der Ölpreis tendiert nach Süden. Hier werde (muß) ich zuschlagen, warte aber noch etwas ab.

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