Die ultimative Anlagemethode – über den “Heiligen Gral” der Geldanlage !

Ich möchte Ihnen heute die ultimative Anlagemethode vermitteln, sozusagen den "Heiligen Gral" der Geldanlage. Natürlich nur exklusiv für Mitglieder der surveybuilder.info Community. 😉

Warum ich dann hier darüber schreibe und nicht schon im Privatjet auf die Bahamas unterwegs bin, wollen Sie wissen ? Gute Frage, immerhin stellen Sie diese Frage, die so viele nicht stellen, wenn denen "heisse Tips" angedient werden. Aber warten Sie doch einfach mal ab. 😉 Wenn Sie reich werden wollen, dürfte das doch 5 Minuten wert sein einen Artikel zu lesen, oder ?

Sie haben vielleicht von der Levermann Methode gehört, die ehemalige Fondmanagerin Susan Levermann hat da eine Methode entwickelt, bei deren systematischem Einsatz man tatsächlich sehr gute Ergebnisse produzieren kann. Dabei basiert die Methode eigentlich auf nichts Überraschendem. Da sind Parameter wie Eigenkapitalrendite enthalten, oder KGV, oder Wachstum oder Momentum. Alles nichts Besonderes. Wie kann so eine Aneinanderreihung von bekannten Parametern irgend etwas Besonderes bewirken ?

Oder Sie haben vielleicht von der Methode der Turtle Trader von Richard Dennis gehört. Ich kann Ihnen bestätigen auch diese funktioniert und produziert gute Ergebnisse. Und auch hier, ohne dass das auf grossen Geheimnissen bei der Methodik beruht.

Und Sie haben vielleicht von unzähligen anderen Methoden gehört und auch diese funktionieren sehr oft. Aber keine beruht auf Geheimnissen, die man nur hinter vorgehaltener Hand weiter geben darf.

Was also ist das Geheimnis, was ist der "Heilige Gral" der Geldanlage und des Trading ?

Nun ..... ich enthülle Ihnen das Geheimnis :

Es ist .... überhaupt eine systematische Methode zu haben ! Es ist Methodik und Disziplin !

Ohje, ich weiss, ich kann durch den Bildschirm hindurch nun Ihr Gesicht sehen. Sie sind enttäuscht und fühlen sich von mir an der Nase herum geführt. Aber Moment, warten Sie, es ist wirklich der "Heilige Gral" und Sie tun besser daran, nun genau zuzuhören.

Denn seien Sie mal zu sich ehrlich. Haben Sie eine Methodik nach der Sie anlegen und die Sie mit grosser Disziplin durchziehen ? Na ? Ehrlich ?

Ich sage Ihnen auf den Kopf zu, Sie haben mit hoher Wahrscheinlichkeit keine ! Sie haben vielleicht mal mit so etwas experimentiert, aber das war Ihnen am Anfang zu mühsam. Oder Sie haben nicht die Disziplin gehabt es durchzuhalten und überhaupt, da war doch dieser spannende Artikel über diese tolle Value-Aktie, die müssen Sie als Nachfahre von Buffet und Graham jetzt einfach kaufen, Sie sind doch smart genug, das zu überblicken ! Aber selbst wenn nicht, dann kam doch dieser Crash mit all den Weltuntergangsszenarien in der Presse und ihre Methode interessiert das nicht. Da muss man als "kluger" Anleger doch mit der Hand steuernd eingreifen und verkaufen, oder etwa nicht ?

Und wenn Sie zu den seltenen Ausnahmen gehören, die doch diszipliniert einer Methodik durch Dick und Dünn folgen, dann grinsen Sie jetzt hinter Ihrem Bildschirm und wissen wie recht ich oben habe.

Denn es ist für uns Menschen viel schöner, uns im Gefühl zu sonnen wie "smart" wir sind. Wir sind ja sowieso immer Contrarians, Abkömmlinge des grossen Warren Buffet und die Herde, das sind immer die anderen, nur nicht wir. 😉 Und selbst wenn wir so selbstkritisch sind zu wissen, dass wir auch nicht klüger sind als die anderen da draussen, dann macht der Markt so einen emotionalen Druck auf uns, dass es uns fast unmöglich wird, uns unserer Methode anzuvertrauen.

Erkennen Sie sich wieder ? Ich erkenne mich eindeutig, all das habe ich oben auch durchlitten.

Ich weiss, ich bin sehr böse, wie ich uns allen den Spiegel vorhalte. Aber Erfolg kommt nur über Selbsterkenntnis und den Schmerz der damit verbunden ist. Und ich garantiere Ihnen ganz persönlich aus 20 Jahren Erfahrung:

Methodik und Disziplin SIND der heilige Gral der Geldanlage ! Es gibt keinen schnellen und einfachen Weg zum Erfolg, ausser pures Glück ! Und jeder der eine Methodik hat und diese konsequent weiter entwickelt, wird damit bessere Ergebnisse als vorher produzieren, als er noch fröhlich nach Bauchgefühl seinem Ego folgte. Und zwar unabhängig davon, ob Sie nun KGV, KBV, Trends oder Sentiment in die Methodik einfliessen lassen. Die Methode zu haben und ihr zu folgen, das IST der so vielfach gesuchte "Heilige Gral" !

Und deshalb funktioniert auch die Levermann Methode, ebenso wie die Turtle Trader besser, als einfach fröhlich zu agieren, einfach weil es überhaupt eine Methode ist.

Ich hoffe ich konnte meinen Punkt machen und glauben Sie ja nicht, der sei trivial ! Wenn er trivial wäre, warum agieren Sie dann nicht so ? Warum kaufen Sie immer noch angeregt durch irgend einen Artikel irgendwo und bilden sich ein, nun einen Edge gegen den Rest des Marktes zu haben ? Warum ?

Ich möchte aber nicht nur den belehrenden Finger erheben, sondern möchte auch hilfreich sein. Deshalb habe ich hier für Sie den "ultimativen"

Guide, zur Anlagemethodik

Annahme dabei ist, Sie sind ein gebildetes Mitglied der arbeitenden Bevölkerung, das sich zwar intensiv für Börse interessiert, aber am Tag nicht mehr als eine, maximal zwei Stunden dafür investieren kann. Diese Annahme ist wichtig, denn natürlich hat Methodik auch mit Ihren Voraussetzungen und Lebensumständen zu tun !

Wenn Sie zu diesen Anlegern gehören, folgen Sie dem Guide unten Punkt für Punkt:

(1) Zeithorizont

Der entscheidende erste Punkt der immer unterschätzt wird, ist sich des Zeithorizonts bewusst zu werden, in dem man anlegen will. Denn die Kriterien einer Methode müssen zwingend zum Zeithorizont passen, das ist offensichtlich. Denn die Kriterien einer Daytrading-Methode sind natürlich andere, als die einer langfristigen Investment-Methode.

Jetzt werden die meisten schnell sagen, Daytrading ist mir zu kurzfristig und das ist sicher für die meisten von Ihnen richtig. Am anderen Ende ist aber das Problem. Ganz viele nehmen sich vor, langfristiges "Value-Investing" zu machen. Hört sich ja auch so toll an ... "Value" ... 😉 Dann kaufen Sie diese Aktie "für Jahre", aber schon 3 Tage später bricht die Aktie aufgrund einer Nachricht um 10% ein. Und schon schwanken und zaudern Sie. Und spätestens in der kommenden Korrektur war es dann mit Value, dann verkaufen Sie auf einem ganz anderen Zeithorizont als geplant, der Druck wurde einfach zu gross.

Deshalb ist der Gedanke der langfristigen Investition in der Regel eine Illusion. Wir können uns dem medialen Druck der Gegenwart nicht so einfach entziehen. Nach meiner Ansicht ist der ideale Zeithorizont für diesen Typus Anleger der Bereich von Monaten. Das bedeutet, dass Sie ihr Geld im Jahr 1-4 mal umschlagen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Denn dieser Zeithorizont passt zu den medialen Erregungszyklen und auch zu den grossen Trends. Schauen Sie auf das letzte Jahr mit seinen 3-4 grossen Phasen oder auch aktuell auf die Hausse, die nun seit November 2012 herrscht. Es sind immer 1-4 Phasen im Jahr, in denen sich der Wurm dreht.

Eine Methode, die sich an diesen Zeithorizonten orientiert, hat also die Chance im Gleichklang mit Ihrem Erleben und Ihrer Emotion zu schwingen und damit von Ihnen auch durchgehalten zu werden. Denn was nützt die tolle Langfristmethode, die Sie dann doch nicht einhalten ?

(2) Parameter

Nachdem Sie den Zeithorizont so definiert haben, wählen Sie jetzt 5-10 Parameter aus, die in diesem Zeitraum eine "gute" Aktie von einer "schlechten" unterscheiden. Und zu diesen Parametern gehören dann NICHT fundamentale wie das KBV. Denn eine Aktie, der der Markt nicht einmal den Buchwert zubilligt, hat diese Bewertung mit hoher Wahrscheinlichkeit noch in Monaten. Denn der Markt hat gute Gründe, warum er das Geschäft so niedrig bewertet und das sich das in Monaten ändert, ist eher unwahrscheinlich.

Geeignet sind dagegen alle Parameter die trendorientiert sind. Also technische Trendparameter aus Chart- oder sonstiger Markttechnik. Wie zum Beispiel die diversen Moving-Averages. Oder ein positiver Newsflow. Oder steigende Gewinne in jedem Quartal. Oder Insiderkäufe. Oder. Oder

Wählen Sie 5-10 Parameter, die Sie auch wirklich tracken können und werden. Und dann ordnen Sie diesen Parametern ein Punktesystem zu, mit dem Sie die "guten" von den "schlechten" Aktien unterscheiden.

(3) Watchlist

Nun brauchen Sie noch eine Watchlist, also ein Teiluniversum der Aktien der Welt, die Sie dann auf Ihre Methodik loslassen. Hier kann es durchaus Sinn machen, langfristige Parameter wie KBV einfliessen zu lassen. Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass Ihre Watchlist nur aus soliden Unternehmen besteht, mit gutem Management, funktionierendem Geschäftsmodell und Gewinnwachstum. Denn diese Watchlist soll Sie ja länger begleiten und in dem Sie nur "fundamental gute" Unternehmen auswählen, stellen Sie sicher, keine zu bösen Überraschungen zu erleben. Der Ort für fundamentale Überlegungen ist also hier, in der Auswahl Ihrer Watchlist und weniger bei den Parametern des Punktesystems.

(4) Disziplin und Ausdauer

Und nun starten Sie. Und das Geheimnis ist, die Methode jetzt einfach konsequent anzuwenden und nur nach dem Punktesystem die Kauf- und Verkaufentscheidungen zu treffen. Die Grundregel dabei ist, greifen Sie NIE - wirklich NIE - direkt ein und agieren gegen Ihr System. Damit machen Sie alles kaputt. Was Sie dürfen und sogar sollen, ist das System iterativ zu adaptieren. Es wird Parameter geben, die nicht so passen oder deren Datengewinnung zu schwierig ist. Schrauben und ändern Sie am Detail des Systems, bis es passt. Das ist in Ordnung, wenn Sie es nicht zu oft machen und konsistent bleiben. Aber greifen Sie nie gegen Ihr System ein.

So das war das ganze Geheimnis. Der Rest ist Geduld und Disziplin. Und nach einem Jahr werden Sie ein erstes Fazit ziehen können.

Machen Sie es einfach mal ! Kaum ein privater Anleger macht das ! Und unter anderem deswegen, scheitern die allermeisten an der Börse.

Überhaupt ein System und eine Methodik zu haben, das IST der heilige Gral. Und das ist keineswegs so trivial, wie es sich anhört.

Glauben Sie mir !

Ihr Hari

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