Hari´s Märkte am Abend – 10.07.12 – Ein übler Markt

22.00 Uhr - Handelsschluss

Ein übler Markt, das ist die einzige Bezeichnung, die man dem richtungslosen Hin- und Her angedeihen lassen kann. Gestern 3% hoch, heute 3% runter, ohne jede Richtung - so sieht der Markt aktuell in weiten Teilen aus.

Man merkt auch, wie wir vollständig in der Hand der Algos sind. Durch das geringe Volumen des Sommers haben die Algos auch ganz besonders leichtes Spiel dabei, uns hin und her zu werfen.

So drehten wir heute im DAX perfekt an den erwarteten technischen Marken nach oben und liefen mit Momentum bis fast 6500. Irgend ein Grund dafür ? Fehlanzeige. Mir hat es trotzdem gefallen, weil ich genau diese Bewegung ja erwartet hatte und entsprechend profitieren konnte.

Gemurmelt wurde am Markt dann von Gerüchten in London, das BVG würde den ESM einfach durchwinken. Und von "guten" Wirtschaftsdaten aus England und Italien wurde auch gemurmelt. In meinen Augen aber alles nur der hilflose Versuch zu erklären, was nicht zu erklären ist. Programme bestimmen den Markt und machen ihre Gewinne, in dem sie uns hin und her treiben. Mehr gibt es da nicht zu verstehen und es gilt genau auf die technischen Marken zu schauen, denn genau die traden die Algos auch.

Dann, mit Eröffnung der Wallstreet das umgedrehte Spiel, Positionen die gestern noch deutlich im Plus waren, wurde heute im gleichen Umfang runter geprügelt. Dieses mal musste ich mir das Spektakel staunend von der Seitenlinie anschauen, weil ich diesen Abverkauf nicht mehr auf der Rechnung hatte und meine Stops schnell zogen.

Und immer - und ganz typisch dafür, dass Algos im Spiel sind - wird an den entscheidenden Marken gedreht. So drehte der S&P500 Future im Tief bei (Überraschung !) 1335,6 ! Erinnern Sie sich an die von mir gestern genannte Zone ? Noch Fragen ?
Oder noch besser der GDX, Sie erinnern sich an die 42,60 USD bei denen ich alles verkaufen wollte ? Raten Sie mal, wo wir im späten Handel das Tief hatten, bevor es wieder etwas hoch ging ? Sie ahnen es, 42,66 USD ! Lustig oder ?

Am Ende wird der Rahmen der technischen Marken maximal ausgeschöpft, ohne das es aber zur entscheidenden Bewegung kommt. Das bedeutet maximalen Schmerz für die Menschen an den Bildschirmen und ebenso schöne Gewinne für die Programme, die diese Bewegung treiben. "Chopped to Death" nennt man das an der Wallstreet.

In der Kommentarsektion war gerade die Frage, ob das für Morgen nichts Gutes bedeutet ?
Ehrlich, ich glaube das bedeutet im Moment noch gar nichts ! Das sind die Wirrungen des Sommers, mehr nicht.

Fassen wir also mal zusammen, wie ich den Markt sehe:

(1) Der Markt besteht in diesen Tagen aus technischen Swings im Tagesrhythmus, ohne echten Trend. Das bedeutet man kann in diesem Markt als rein technischer Daytrader erfolgreich sein, der Trends ein paar Stunden spielt und dann aussteigt. Oder man kann ganz langfristig mit substanzstarken Aktien im Markt sein, wie ich Ihnen heute drei genannt habe. Dann ignoriert man das tägliche Hin- und Her einfach. Womit man aber in der jetzigen Phase Schiffbruch erleidet, ist der Versuch Trends ein paar Tage zu reiten, denn schon am Folgetag ist alles anders. Stellen Sie sich also besser entsprechend auf oder gehen Sie ganz aus dem Markt. Andernfalls werden Sie eben "Chopped to Death" !

(2) Wenn es etwas Positives zu berichten gibt, dann das der DAX langsam eine "Overperformance" gegenüber dem S&P500 entwickelt. Gegenüber den Kursen im Future um 9 Uhr Morgens, hat der DAX um 22 Uhr ca. 20 Punkte gewonnen, während der S&P 500 fast ein Prozent abgegeben hat.

(3) Im GDX wurden die von mir aufgerufenen 42,6 USD nicht erreicht, gleichzeitig ist die Price-Action im Sektor so traurig und flügellahm, dass man einen nachhaltigen Bruch befürchten muss. Ich habe der unklaren Lage durch eine Halbierung der Positionsgrössen Rechnung getragen. Das ist auch eine sinnvolle Strategie in Phasen der unklaren Richtung. Risiko rausnehmen und Positionen verkleinern, aber nicht notwendigerweise ganz aussteigen.

(4) Rein von meiner technischen Sicht auf den Markt her, spricht immer noch mehr dafür, dass wir von hier weiter hoch laufen, als das wir weiter abstürzen. Ich betrachte daher weiter die von mir genannten Zonen 6300-6360 im DAX und 1335-1345 im S&P500. Erst wenn wir diese nachhaltig mit Schlusskurs nach unten verlassen haben, wäre das ein Indiz, dass der Abwärtstrend noch aktiv sein könnte.

Achja und zum Schluss ein Wort zum Bundesverfassungsgericht.

Für mich zeichnet sich das erwartete "Kompromiss-Urteil" ab, das den Märkten nicht weh tut. Auch die Andeutung sich vielleicht bis zu 3 Monate Zeit zu nehmen, ist für mich eher ein Kotau vor der normativen Kraft des Faktischen. Lesen Sie unter anderem .

Ich bin enttäuscht, aber nicht überrascht, dass das Gericht sich scheinbar freiwillig den vermeintlichen "Zwängen der Märkte" anpasst, statt einfach klar und hart und ohne Rücksicht auf die Märkte, auf die Vorgaben der Verfassung zu schauen. Es ist schon witzig, wie viele "Experten" auf allen Ebenen nun so tun, als wüssten sie, wie die Märkte auf dies und das reagieren würden. Auch unser Bundesfinanzminister ist scheinbar zum Marktexperten geworden, erstaunlich. Wenn diese Leute die Märkte so gut verstehen, könnten sie ja an der Börse ganz schön reich werden. Offensichtlich waren im Gerichtssaal einige Superinvestoren mit Kristallkugel. 😉 Alleine Bundesbankpräsident Jens Weidmann versah diese Aussagen mit der richtigen Wertung: "höchst spekulativ".

Letztlich ist diese Logik des "wir müssen, weil die Märkte", doch nur die Knute der Hochfinanz, der sich die Handelnden in vorauseilendem Gehorsam freiwillig unterwerfen. Ich bilde mir ja ein, etwas mehr als der Durchschnitt von den Märkten zu verstehen und kann über diese ängstliche Haltung nur lachen. Gar nichts "muss" man, nur wegen der Märkte ! Man kann Mr. Market auch überzeugen und wenn er auf klare Führung trifft, wird Mr. Market schnell zum kleinen, kuschenden Hündchen !

Dafür muss man aber genau wissen was man will und das mit Klarheit und Tatkraft umsetzen ! Nichts liebt der Markt mehr, als überzeugtes Handeln von Menschen, die auch die Macht für ihr Tun haben. Und nichts hasst er mehr, als das Geschwurbel, Durcheinander und die Unsicherheit, die derzeit im Versuch erzeugt wird, irgendetwas zu "retten". Mal klar Nein zu sagen, wäre auch ein Beitrag zur Klarheit, vielleicht wären einige erstaunt, wie der Markt darauf reagiert. Aber bei der geballten Ladung an Marktexperten, speziell im Finanzministerium, sind meine Worte natürlich nur das Gerede eines Ahnungslosen.

So aber begehen wir weiter "Selbstmord aus Angst vor dem Tod". Und nach der heutigen Verhandlung befürchte ich, dass sich das BVG dieser Karawane anschliesst. Aber ich hatte ja auch nicht viel erwartet, insofern hält sich mein Erstaunen an dieser Stelle in Grenzen.

Ich wünsche trotzdem eine gute Nacht !

Ihr Hari

** Bitte beachten Sie bei der Wertung der Inhalte dieses Beitrages den -> Haftungsausschluss <- ! **

Marktupdate – 09.07.12 – Die entscheidenden Marken im S&P500 und DAX

16:00 Uhr

Sie wollen wissen, wo die entscheidende Marke im Leitindex S&P500 liegt, die Sie im Auge behalten müssen um ein Korrektur im Aufwärtstrend, von einer beginnenden neuen Abwärtsbewegung zu unterscheiden ?

Schauen Sie auf den Tageschart des S&P Futures:

Bei ca. 1344 liegt das 50er Fibo-Retracement und die Aufwärtstrendlinie nur wenig darunter. Und bei ca. 1339 lag das markante Tief vom 06.03.12, das sofort wieder gekauft wurde. Zu allem Überfluss liegt bei ca. 1335-1338, je nachdem wie man sie zeichnet, die Nackenlinie einer gedachten "Inverse Head&Shoulder" Umkehrformation. Wir haben damit also eine entscheidende Zone von ca. 1335-1345 im S&P 500, in der die Kurse wieder drehen sollten, wenn der Aufwärtstrend intakt ist.

Und übrigens - Überraschung - diese Zone korreliert ungefähr mit den 6300-6360 im DAX, die ich am Freitag als Ziel für die Korrektur ausgab. 😉

Behalten Sie diese Marken also lieber im Auge. Und wenn Sie im Bereich der Marken etwas machen wollen bedenken Sie, dass diese Marken gerne etwas unter- bzw. überschritten werden um Stops abzufischen, bevor die Kurse dann doch drehen. Planen Sie bei Stops also etwas "Luft" ein !

** Bitte beachten Sie bei der Wertung der Inhalte dieses Beitrages den -> Haftungsausschluss <- ! **

Das Dilemma des Bundesverfassungsgerichts und warum es die Politik verschuldet hat.

Am morgigen Dienstag verhandelt das BVG über diverse Eingaben gegen den Fiskalpakt und den ESM. Dieses ist aber noch nicht die Verhandlung in der Hauptsache, hier geht es nur um die Frage, ob eine Ausfertigung des Gesetzes bis zur Verhandlung in der Hauptsache ausgesetzt werden muss. Eine Entscheidung wird basierend auf der Verhandlung dann wohl in den kommenden Tagen folgen, ein genauer Termin ist nicht bekannt.

Diese Entscheidung hat gewaltige Implikationen, denn letztlich entscheidet das BVG damit über sich selber, über seine zukünftige Relevanz und die Zukunft unseres Verfassungsstaates.

Dabei steckt das BVG nun in einem gewaltigen Dilemma, aus dem ich persönlich keinen einfachen Ausweg sehe.

Auf der einen Seite ist selbst Laien klar, dass der ESM und der Fiskalpakt in der beschlossenen Form nicht so einfach schulterzuckend durchgewunken werden kann. Zu eindeutig ist es, dass für den deutschen Souverän entscheidende Fragen - wie zb das Budgetrecht - im Umfang von hunderten Milliarden an eine internationale Organisation abgetreten würden, ohne Mitspracherecht des deutschen Souveräns. Das dieser Sachverhalt für unsere bestehende Verfassung zumindest grenzwertig ist, ist völlig klar. Wobei die Verfassung gegen solche Änderungen ja prinzipiell nichts hat, sie müsste dann aber geändert werden und das ist bisher nicht passiert.

Auf der anderen Seite dürften dem BVG die Konsequenzen eines vorläufigen Stops von Fiskalpakt und ESM auch klar sein. Nach einem Stop dürfte das Chaos an den Märkten ausbrechen. Der Markt würde sofort den Zerfall der Eurozone einpreisen. Die Anleihenrenditen der Peripherie würden wohl durch die Decke gehen und Geld würde massiv nach Deutschland fliessen, um sich für den Wechsel in eine zukünftige D-Mark zu positionieren. Das, was man bisher als Horrorszenarien zum ungeordneten Zusammenbruch des Euros formuliert hat, dürfte sich teilweise nach so einer Entscheidung schon in Bewegung setzen. Und Deutschland stünde weltweit als Sündenbock da, mit dramatischen politischen Konsequenzen, die uns erheblich schaden könnten.

Dieses Dilemma ist richtig übel und die morgige Entscheidung daher von historischer Bedeutung ! Und da Teile der Politik das begreifen, versuchen sie auf das BVG Druck auszuüben. Dass das BVG in der Falle steckt, entnehme ich auch den Gerüchten, dass schon Szenarien in die Richtung "Zustimmung unter Vorbehalt" diskutiert worden sein sollen. Das BVG kann nach meiner Einschätzung in der Sache eigentlich nicht ohne Einschränkungen zustimmen, kann aber aus Sicht des Gemeinwohls auch nicht einfach ablehnen.

Wenn man so will, wird das BVG durch die normative Kraft des Faktischen gerade in seiner Entscheidungsfreiheit beschnitten.

Und so wird das BVG nach meiner Erwartung mit hoher Wahrscheinlichkeit nach einer Lösung suchen, die einerseits ESM und Fiskalpakt sofort handlungsfähig macht und wird gleichzeitig an Stellen seinen "mahnenden Finger" erheben, wo die Konsequenzen nicht so dramatisch sind.

Damit dürften die Märkte dann leben können und die europäische Politik auch. Ich selber wäre aber enttäuscht, denn ich wünsche mir jetzt die Zäsur - auch um den Preis von Chaos an den Märkten. Denn ich bin überzeugt, wenn wir auf dem eingeschlagenen Weg weitermachen, wird das Chaos am Ende nur viel grösser. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung und die ist völlig konträr zu der Sicht unserer Polit-"Elite" in Berlin.

Wrklich schuldig an diesem fatalen Dilemma ist aber für mich unsere Politik, und zwar parteiübergreifend von Kohl über Schröder bis Merkel. Unser Bundespräsident hat vor kurzem angemahnt, Frau Merkel möge Ihre Politik besser erklären. So recht er in der Sache hat, so geht es in diesem Fall für mich doch am Kern des Problems vorbei. Denn entscheidend zu erklären ist nicht nur die technokratische Politik ala ESM und Fiskalpakt, das interessiert sowieso nur eine Minderheit.

Zu erklären wäre vor allem das strategische Ziel, das die Politik verfolgt !

Und das unausgesprochene Ziel, dass unsere Politik in meinen Augen seit Kohl verfolgt, ist Deutschland in einem europäischen Staatenbund/Bundesstaat aufgehen zu lassen. Wenn ich damit richtig liege, wäre das Ziel unserer Polit-Elite von CDU bis SPD also letztlich, die bestehende Verfassung irgendwann zu ersetzen. Stimmen, die das einen "kalten Staatsstreich" nennen, sind also vielleicht nicht völlig überdreht, sondern haben in meinen Augen durchaus einen wahren Kern, auch wenn sie übertrieben sind, weil die Politik tatsächlich nur in "guter Absicht" agiert und sich die Politik auf diesem Wege bisher auf einen zumindest vermuteten Grundkonsens der Bevölkerung stützen konnte.

Jetzt habe ich persönlich ja gar nichts gegen das Ziel und grosse Teile der Bevölkerung wahrscheinlich auch nicht. Trotzdem ist es für mich ein Skandal, dass diese entscheidende Frage unseres Staatswesens der Bevölkerung noch nie ernsthaft zur Entscheidung vorgelegt wurde ! Die Vermutung liegt nahe, dass die Politik nicht zu unrecht davon ausgeht, das eine derart klar gestellte Frage negativ beantwortet würde.

Wenn sich aber eine "Polit-Elite" anmasst, selber besser zu wissen was für das Volk gut ist, kann man einen solchen Staat nach meinem Verständnis nicht mehr uneingeschränkt Demokratie nennen !

Und es ist im übrigen für mich auch nicht "demokratisch", den Weg solange zu beschreiten, bis er nicht mehr umkehrbar ist und dann am Ende, wenn das Kind unumkehrbar längst im Brunnen liegt, eine Volksabstimmung als Fassade durchzuführen. Demokratisch wäre es, dem Volk die Entscheidung im Vorfeld zu überlassen, in welchem Staat es in Zukunft leben will !

Und nur durch dieses Versäumnis steht das BVG nun vor einem schwer lösbaren Dilemma. Wäre diese Frage schon vom Souverän beantwortet worden, hätte es die Klagen gegen ESM und Fiskalpakt wohl nie gegeben. Die Politik hat in den letzten 20 Jahren letztlich an der Ablösung unserer Verfassung durch einen übergeordneten europäischen Staatenbund/Bundesstaat gearbeitet. Und da solche Entwicklungen nie nur an einem Beschluss hängen, hat sie den Zeitpunkt verpasst, an dem der Souverän schon längst hätte gefragt werden müssen, ob er diesen Weg überhaupt beschreiten will und wie weit er gehen will. Dieses Versäumnis hat nach meiner Einschätzung letztlich eine Verfassungskrise herbeigeführt und das BVG nun in ein kaum lösbares Dilemma gebracht.

Was wir daher nun zwingend brauchen sind keine Diskussionen um technokratische Lösungsszenarien, sondern eine Volksabstimmung über den weiteren Weg des deutschen Staatswesens in einem Europa der Zukunft !

Erst diese Volksabstimmung, würde technokratische Lösungen in die beschlossene Richtung wieder demokratisch legitimieren und damit denen überlassen, die es dann angeht: den Fachleuten und dem kleinen Kreis der interessierten Öffentlichkeit.

So weit meine Meinung zum Thema. Wie wird jetzt der Markt darüber denken ?

Ich halte die Situation am morgigen Dienstag und den folgenden Tagen bis zur Bekanntgabe der Entscheidung für höchst riskant. Denn was ich aus der Kommunikation an der Wallstreet entnehme, ist die Bedeutung und die potentiellen Konsequenzen dieser Entscheidung noch nicht wirklich durchgedrungen. Was auch kein Wunder ist, ein Verfassungsgericht mit derartiger Macht einfach der Regierung in den Arm fallen zu können, ist in der angelsächsischen Welt eher unbekannt. Und was man selber nicht kennt, schätzt man halt oft auch falsch ein. Bei uns ist es auch nur entstanden, weil die Verfassungsväter um jeden Preis einen neuen Hitler verhindern wollten.

Zwar wird es am morgigen Dienstag wohl voraussichtlich noch keine Entscheidung geben, aber schon der Verlauf der Verhandlung dürfte sehr kritisch verfolgt werden. Und irgenwann, an einem der Tage danach, wird dann das Urteil über uns und den Markt kommen.

Auch wenn ich wie oben geschrieben mit höherer Wahrscheinlichkeit von einem "Kompromiss-Entscheid" ausgehe, mit dem der Markt gut leben kann, dürfte ein harter Stop, oder sogar eine Forderung wie ich sie oben aufstelle - die Legitimierung der Politik überhaupt erst herzustellen - zu erheblichen Marktturbulenzen führen.

Ein Stop des Fiskalpaktes und des ESM ist auf jeden Fall nicht eingepreist, darüber sollte sich keiner einer Illusion hingeben. Insofern warne ich vor zu grosser Gelassenheit vor den kommenden Tagen. Wie gesagt, ich rechne nicht mit so einer Entscheidung, wahrscheinlich ist etwas anderes. Wenn Sie aber kommt, hat sie das Potential für erhebliche Verwerfungen an den Märkten zu sorgen, stellen Sie sich also besser entsprechend auf !

Ich wünsche uns allen gute Entscheidungen in diesem historischen Moment !

Ihr Hari

** Bitte beachten Sie bei der Wertung der Inhalte dieses Beitrages den -> Haftungsausschluss <- ! **

Marktupdate – 06.07.12 – Erwartete Korrektur

17:45 Uhr

Ich mache es heute mal kurz.

Denn erstens habe ich zuletzt sehr viel geschrieben und muss auch mal was anderes machen.

Und zweitens ist der heutige Tag bisher einfach nur die erwartete Korrektur. Ich weiss, unter der Decke der Indizes bei den Einzeltiteln fühlt sich so etwas immer schmerzhaft an, aber ich sehe bisher nichts, was das Bild einer rein technischen Korrektur in Frage stellen würde.

Wie hier in Kommentaren besprochen, ist daher im DAX nach wie vor die Zone 6300-6360 ein wahrscheinlicher Zielbereich für die Korrektur, den wir entweder heute noch im Future oder am Montag Morgen erreichen könnten.

Was aber keineswegs ausschliesst, das wir schon vorher drehen oder dann doch noch tiefer fallen. Es ist einfach nur das wahrscheinlichste Szenario aus meiner Sicht und mehr als Wahrscheinlichkeiten haben wir nicht.

Und nach erreichen dieser Zone, ist es das wahrscheinlichste Szenario, dass wir danach zu neuen Höchstständen in der Aufwärtsbewegung aufbrechen, also DAX > 6700 und S&P500 > 1400. Die grösste Gefahr der nächsten Woche für diesen Ablauf, geht nach meiner Erwartung vom Bundesverfassungsgericht am Dienstag aus, auch das haben wir ja schon besprochen. Und was für die Märkte eine Gefahr ist, ist für mich aus anderer, politischer Perspektive eine Hoffnung.

Wenn Sie jetzt also nicht ein paar Shorts geniessen, würde ich mir jetzt genau die Aktien und Sektoren anschauen, die in einem Aufwärtstrend sind. Einige haben wir besprochen. Und mir genau überlegen, bei welcher Marke ich meine Kauforders einlegen will. Und wenn es von den Gebühren her nicht zu teuer wird, ist es in jedem Fall eine gute Idee, nicht "all or nothing" einzusteigen, sondern zunächst mit einer Teilposition. Denn ich wiederhole mich, auch wenn eine Wende in der Zone 6300-6360 wahrscheinlich ist, ist das nicht sicher !

So, jetzt wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende, weitere Artikel gibt es heute nicht, ausser es passiert etwas Aussergewöhnliches. In der Kommentarsektion werden wir uns ja heute sicher noch sprechen und da bin ich auch noch präsent.

Ihr Hari

** Bitte beachten Sie bei der Wertung der Inhalte dieses Beitrages den -> Haftungsausschluss <- ! **

Marktupdate – 03.07.12 – Gedanken zu DAX, S&P500 & Co.

17:30 Uhr

Mitten im Handel möchte ich ein paar lose Gedanken zum Markt mit Ihnen teilen. Da morgen in den US "Independence Day" ist, dürfte der Handel zum Abend hin austrocknen und nichts Bedeutendes mehr passieren. Vorbehaltlich grosser Überraschungen, bleibt das heute daher der einzige Artikel des Tages.

1) Der Markt ist sehr stark und hat im S&P500 Future im Hoch die 1374 erreicht. Das gestern die 1362 zum Handelsschluss gehalten wurden, war also das erwartet positive Signal.

2) Relativ noch stärker ist der DAX, der aber wie erwartet Schwierigkeiten hatte die 6550 schnell zu überwinden, zum Handelsschluss ist es dann gelungen. Warum können Sie in meinem Artikel von gestern -> hier <- nachlesen.

3) In Anbetracht der relativen Stärke des DAX und des morgigen Fehlens von Einflüssen der Wallstreet, kann man morgen tendentiell mit einem ruhigen, aber erneut latent positiven Tag rechnen.

4) Der Rohstoffsektor ist heute "On Fire", egal ob Öl, Kupfer, Uran, Gold, Silber oder Agrar. Ich hatte in den vergangenen Tagen diverse Artikel und Meinungen verlinkt, die für eine grundlegende Wende im Rohstoffsektor sprechen. Dieses Szenario scheint nun möglicherweise einzutreten. Viele Aktien haben nun klare Wendeformationen ausgebildet. Ich rate dazu, sich selber mal einige Charts der bekannten Titel des Sektors zu Gemüte zu führen.

5) In Anbetracht der Geschwindigkeit, mit der die Rally nach oben läuft - bis 1400 fehlen im S&P500 gerade mal noch gut 2% - wird die Luft aber auch schon bald wieder dünn. Bedenken Sie, dass am 10.07.12 das BVG entscheidet und ich habe ja auch diverse Artikel verlinkt, die zeigen, dass nicht nur in Deutschland, sondern auch in Finnland und den Niederlanden die innenpolitische Luft für die fröhliche Geldschleuder nach Südeuropa nun dünn wird. Jegliche "Überraschung" aus dieser Ecke, hat das Potential die Rally auch schnell wieder zu beenden.

6) Ich werde daher in Sektoren mit extremem Nachholpotential - wie eben einigen Rohstofftiteln und selektiven Aktien aus Deutschland wie Leoni (WKN 540888) - durchaus weiter auf dem Gaspedal bleiben. Zu übergrosser Euphorie und einem wilden "nachhechten" nach den weglaufenden Kursen besteht aber bei S&P500 1370 in meinen Augen keine zwingende Notwendigkeit mehr.

7) Als Potential nach oben für diesen Sommer sehe ich im S&P500 durchaus noch neue Jahreshöchststände oberhalb 1420 als möglich an. Das wäre von heute noch ca. 4-5%. Viel mehr nach oben würde mich im breiten Index ehrlich gesagt überraschen. Im DAX und MDAX steckt etwas mehr Potential, das muss man aber selektiv sehen, nicht jede Aktie ist aktuell kaufenswert, besonders nicht im DAX.

8) Da vermutlich Fragen kommen, hier eine kleine Auswahl von weniger bekannten USA & Kanada Aktien im Rohstoffsektor, die ich persönlich nun prinzipiell für interessant erachte. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient nur dazu Ideen zu generieren. Die allseits bekannten Barrick, Rio Tinto, Cameco & Co. sowie europäische Titel ala K+S habe ich bewusst weggelassen, die dürfte jeder kennen. Ob die individuellen Aktien wirklich konkret kaufenswert sind und wenn ja warum, wann und zu welchem Kurs, müssen Sie selber heraus finden. 😉 Alle dieser Aktien sind aber zumindest auf meiner Watchlist, einige auch im Depot. Wenn Sie eine Meinung zu diesen Aktien haben, würden sich die anderen Leser sicher freuen, diese hier zu hören.

Apache (WKN 857530) - Öl und Gas
Devon Energy (WKN 925345) - Öl und Gas
Cliffs Natural Resources (WKN A0RBDY) - Eisen, Stahl und Kohle
Arch Coal (WKN 908011) - Kohle 😉
Freeport McMoran (WKN 896476) - Kupfer
Bunge (WKN 726269) - Agrar
Mosaic (WKN A1JFWK) - Dünger
Silver Wheaton (WKN A0DPA9) - Silber
Hecla Mining (WKN 854693) - Silber
Iamgold (WKN 899657) - Gold
Yamana Gold (WKN 357818) - Gold

Ich wünsche Ihnen immer gute (Anlage-) Entscheidungen !

Ihr Hari

** Bitte beachten Sie bei der Wertung der Inhalte dieses Beitrages den -> Haftungsausschluss <- ! **

Marktupdate – 29.06.12 – kick the can down the road

Nach meinen harten Worten zum EU-Gipfel, nun noch ein paar Gedanken zum Markt und wie es weitergeht.

1. Die gestern veröffentliche Sentiment-Sicht war offensichtlich ein Volltreffer. Der Markt hatte vom Gipfel nichts mehr erwartet, weswegen die Reaktion dann extrem positiv war, nachdem dann das 1:2 gegen Deutschland sich auch in Brüssel am Verhandlungstisch abzeichnete.

2. Diese Beschlüsse haben in meinen Augen das Potential, nun für einen ruhigeren Börsen-Sommer zu sorgen, in dem die Kurse latent hochschieben könnten. Mein schon geäusserter leichter Optimismus für das dritte Quartal ist heute bestätigt.

3. Grundsätzlich ist aber gar nichts gelöst, sondern es wurde "die Büchse" nur ein wenig die Strasse weiter runter getreten. Und es ist auch ganz klar, dass in Spanien und Italien nun die Reformbemühungen endgültig erlahmen werden, da man ja nun eine neue Melkkuh gefunden hat. Insofern wird die Krise wiederkommen, wohl im Herbst und dann werden wir halt noch mehr deutsches Geld auf das Problem werfen. Das wird solange nach dem Muster weiter gehen, bis der echte "Reset" kommt.

4. Ich würde mir nun den Bund-Future genau anschauen. Es könnte gut sein, dass der heutige Tag da auch der endgültige Wendepunkt ist und der Markt nun die Zahlungsfähigkeit Deutschlands auch zunehmend kritischer sieht.

5. Eine endgültige Bewertung des Marktes ist aber erst möglich, nachdem die Wallstreet heute ihre Karten aufgedeckt hat. Sollte sich meine Meinung ändern, melde ich mich im Laufe des Tages noch einmal.

** Bitte beachten Sie bei der Wertung der Inhalte dieses Beitrages den -> Haftungsausschluss <- ! **

Marktupdate 26.06.12 – Geduld und Gelassenheit

14:00 Uhr

Vor der heutigen Eröffnung der Wallstreet, möchte ich mit Ihnen die Sicht eines Urlaubers auf den aktuellen Markt teilen.

Die Überschrift habe ich mit Bedacht gewählt, denn ich bin derzeit nicht der Meinung, dass man in die aktuellen Bewegungen des Marktes zu viel hinein interpretieren sollte. Vielleicht lesen Sie auch den Artikel von letztem Freitag noch einmal, der in meinen Augen immer noch gültig ist.

-> Geduld ist nun gefragt <-

Mittelfristig:

(1)

Der Markt ist im Moment richtungslos und sucht nach Orientierung. Er hofft, dass der EU Gipfel diese Orientierung geben wird, das wird aber - wie wir als Europäer gut verstehen - nicht passieren. Es wird weder die Welt untergehen, noch ein "Quick Fix" für die strukturellen Probleme der Eurozone gefunden werden. Es wird wohl einfach so weiter gehen mit der Unsicherheit und dem Gewürge rund um Europa.

(2)

Das Volumen im Markt ist gering, man merkt, dass langsam die Sommerzeit an den Börsen anbricht. Das macht es für die Algos leichter, den Markt mal in die eine oder andere Richtung zu bewegen. Diese Bewegungen haben aber keine Bedeutung, denn aus den gleichen Gründen aus denen wir gestern abgegeben haben, könnten wir heute vielleicht wieder steigen. Eine solche Phase kann man entweder an der Seitenlinie ignorieren, oder - wenn man dazu das Wissen und die technischen Möglichkeiten hat - als technischer Trader nutzen. Allzuviel Gedanken braucht man sich in meinen Augen über das richtungslose Hin- und Her aber nicht zu machen. Erst wenn wir die Hochs und Tiefs der letzten Wochen hinter uns lassen, wird es wohl richtig "ernst".

(3)

Im Gegensatz zur allgemeinen Weltuntergangsstimmung, finde ich den Ton des Marktes konstruktiv und latent positiv. Bitte bedenken Sie, *obwohl* nun jedem klar ist, dass auch ein Auseinanderbrechen der Eurozone im Bereich des Möglichen angekommen ist, notieren wir im DAX oberhalb 6000 und im S&P500 oberhalb 1300 ! Wer glaubt, dass seien niedrige Kurse, oder hier sei eine Katastrophe eingepreist, hat in meinen Augen die Orientierung verloren. Bei einem Auseinanderbrechen der Eurozone stehen wir im DAX eher bei 3000 - da bin ich ganz sicher.

(4)

Wir haben also 50% theoretisches Absturzpotential und der Markt macht trotz der massiven Unsicherheit - etwas was Mr. Market hasst wie die Pest - keine Anstalten, sich in diese Richtung zu bewegen. Das ist sehr konstruktiv und positiv zu werten. Insofern wäre es vielleicht gar nicht mal schlecht, wenn es keinen Quick-Fix für die Eurozone gibt, sondern der Markt sich einfach an diese latente Unsicherheit gewöhnen muss. Dann könnte nämlich etwas passieren, was bei Mr. Market ganz typisch ist, es tritt eine Gewöhnung an ein "New Normal" ein und plötzlich steigen die Kurse wieder. Dafür reicht es dann auch, dass ein anderer Aufreger in den Fokus gerät, der den Blick von Europa weglenkt. Und UK wie die US haben ja genug fiskalischen "Dreck am Stecken", dass sich mal der Fokus des Marktes verschieben könnte.

(5)

In Summe bin ich also gar nicht mal so pessimistisch, was den Verlauf des Börsensommers angeht. Das ist aber definitiv nur Kaffeesatzleserei und ausdrücklich keine Prognose. Ich habe keine Ahnung was die nächsten Wochen bringen. Ich bin aber der Überzeugung, dass die Lage derzeit besser ist als die Stimmung. Und das war schon oft die Grundvoraussetzung für überraschend steigende Kurse.

Kurzfristig:

Kurzfristig haben wir nach dem gestrigen schlechten Tag:

- Heute ein potentielles "Turnaround Tuesday" Setup
- Unterstützung durch das End of Quarter Window-Dressing
- Die Chance auf einen "Europe will be saved" Hoffnungs-Tag im Vorfeld des Gipfels.

Würde ich heute also Intraday richtig aktiv sein, wäre ich wohl eher auf der Suche nach kurzfristigen Long-Setups. Bei dieser Einschätzung spielen auch kurzfristige technische Signale eine Rolle.

Wer wissen will, in welche Richtung der Markt läuft, sollte auch immer ein Auge auf den EURUSD haben. Ich bin beeindruckt, dass der Kurs trotz der Fragezeichen um den Euro immer noch um die 1,25 klebt. Sollte der EURUSD sich nun langsam nach oben bewegen und von der 1,25er Marke lösen, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit von ein paar guten Börsentagen ausgehen, von denen vor allem auch der Rohstoff- und Energie-Sektor profitieren sollte. Umgekehrt würde ein Schwall Richtung 1,20 im EURUSD, den Markt mit Sicherheit massiv belasten.

Ich wünsche weiterhin viel Erfolg, es grüsst Hari aus Istrien !

** Bitte beachten Sie bei der Wertung der Inhalte dieses Beitrages den -> Haftungsausschluss <- ! **

Marktupdate – 22.06.12 – DAX, S&P500 & Co. : Geduld ist nun gefragt !

14:30 Uhr

Geduld ist nun gefragt, denn es ist keineswegs klar, in welche Richtung sich der Markt nun entwickelt.

Auf der einen Seite wäre es durchaus typisch, dass wir heute eine anämische technische Gegenbewegung sehen, bevor wir dann - vielleicht Anfang kommender Woche - den zweiten Teil des Absturzes erleben, der von der Sturzhöhe ähnliche Dimensionen wie gestern annehmen dürfte und im S&P500 damit unter 1300 schauen dürfte. Das wäre das klassische Szenario einer solchen scharfen Korrektur.

Auf der anderen Seite ist es aber nicht unmöglich, dass gestern eigentlich nur eine gesunde Korrektur der neuen Aufwärtsbewegung war, die durch ihre hohe Dynamik schlicht nach unten übertrieben hat. Dann sollten wir die Zone um 1340 im S&P500 schnell zurück erobern, diese im Schlusstand halten können, um dann weiter nach oben zu laufen. Dann wäre der extreme Absturz gestern schlicht eine Übertreibung gewesen, die schnell korrigiert wird.

Beides ist möglich und für beide Seiten lassen sich Indikatoren finden, wenn man nach ihnen sucht. Es ist wie immer, wenn man von einer Tendenz überzeugt ist, findet man auch die Argumente dafür. Man nennt das "Confirmation Bias".

Das Schlimme dabei ist, dass die Markttechnik alleine uns in diesen Tagen auch nicht weiterführt, wir sind in einem politischen Markt und daher direkt von Nachrichten um die Eurozone abhängig. Das im Kern richtige Bonmot von den Kursen, die sich die Nachrichten machen ist halt wie alle derartigen Weisheiten auch nicht immer gültig und wir erleben gerade so eine Phase, in der ein Huster von Frau Merkel sehr wohl massive Auswirkungen haben wird. In einem gesunden Markt, der in sich selber schwingt trifft das Bonmot ohne Frage den Kern, wir haben aber keinen gesunden Markt sondern einen politischen, der hat zwar bekanntermassen kurze Beine, leider läuft er auf diesen Beinen nun schon seit letztem Sommer, von kurzen Phasen der Normalisierung unterbrochen.

Statt selber viel zu schreiben, will ich daher heute dem von mir ausserordentlich geschätzten Pro Charles Kirk mit seinem das Wort geben. Seine Zeilen unten sind aus seinem aktuellen Report und stellen für mich den "Quote of the Day" dar:

"In review, last week the hopeful “win-win the Fed will have our backs again” bulls did a fine job of forcing me out of my well-established short positions and, yesterday, I was forced out my new long positions. Such is the way of disciplined, price/pattern focused trading at times in tough, choppy markets.

We now find ourselves in a trading environment that simply trading the patterns and price action isn’t going to be quite enough to bring home the gold. Instead, you’ve got to be trading upon the moment’s expectations and get ahead the next “eurozone is saved/killed headline” and, my friends, is one very tough way to earn a living. Only liars and charlatans would tell you anything different or act like they’re making money hand over fist in this environment.

As all traders should do when conditions turn this hostile toward our own strategies, I have moved myself and my money to the sidelines to sit and reevaluate. Given the whipsaws and stopped positions, that’s where I plan to remain until I see how the market handles itself for a few days if not even longer. The edge we have now is one of patience until the market provides us with the next best setup on way or the other. As we’ve learned this week, now is not the time to force it."

Charles Kirk

Dem ist von meiner Seite nichts hinzu zu fügen !

Ich wünsche Ihnen schon jetzt ein schönes Wochenende, falls ich heute keinen Bedarf für einen weiteren Post mehr sehen sollte, was ich im Moment noch nicht abschätzen kann.

In der kommenden Woche werden meine Updates etwas spärlicher sein, weil ich mir etwas mehr Zeit mit meiner Familie genehmige. Ich werde aber die Märkte weiter verfolgen und mich wenn nötig, hier auch melden. Kommentare werden weiter zeitnah freigeschaltet, es gibt dafür ja iPhone & Co. 😉

Ihr Hari

** Bitte beachten Sie bei der Wertung der Inhalte dieses Beitrages den -> Haftungsausschluss <- ! **