Petrobras & Volkswagen: Non-Value

Der folgende Artikel erschien Montag 28.09.15 10:30 in Hari Live und adressiert das ganz grundsätzliche Problem eines fehl interpretierten Value-Gedankens, mit dem sich zu viele Anleger immer wieder "Anlage-Gurken" ins Depot holen und daran dann auch noch zu lange festhalten.

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Ich habe hier ja schon oft gegen einen naiven, völlig falsch verstandenen Value-Gedanken gewettert, der dummerweise gerade in Deutschland immer wieder den unbedarften Anlegern verkauft wird und dort - typischerweise auf der Suche nach "Sicherheit" - auf fruchtbaren Boden fällt.

Und das ist der Irrglaube, dass es reichen würde, auf vergangene Stärke und die damit verbundenen Parameter wie KBV und KGV nach dem Motto "je kleiner desto besser" zu schauen, um "Value-Aktien" zu identifizieren.

Ich muss hier die Argumentation warum das Unfug ist, nicht wiederholen, sie steht sehr ausführlich im Artikel
-> Gedanken zum langfristigen Vermögensaufbau und zum Zerrbild des Value-Investing <-.
Der Tenor lautet: Value-Investing funktioniert. Aber nicht so trivial und nicht so einfach für normale Anleger.

Es gibt aber aktuell einen geradezu wunderbaren Fall, um das Zerrbild zu demontieren und nein, das ist nicht Volkswagen, obwohl man das Thema auch da fest machen kann.

Es ist der brasilianische Öl- und Staats-Konzern Petrobras, der nicht nur mit dem niedrigen Ölpreis, sondern auch mit Korruption und zu grossem staatlichem Einfluss zu kämpfen hat. Und darüber wollte ich schreiben.

Dummerweise ist mir Ende letzter Woche dann Mark Dittli von der FuW im Artikel zuvor gekommen, so dass ich die Story dahinter nun nicht wiederholen muss.

Ich will aber trotzdem noch ein paar ähnliche Sätze aus der Sicht der Aktienanlage hinzu fügen. Denn einige von Ihnen werden sich sicher daran erinnern, wie Petrobras 2010 oder 2011 gesehen wurde:

Riesig, erfolgreich, gigantische Ölfelder neu entdeckt, Teil einer dynamisch wachsenden Volkswirtschaft, gering bewertet, hohe Dividenden usw usw. Genau das war ein klassischen Beispiel für das Zerrbild des Value-Investings.

Und hier haben wir nun die US notierten ADRs zu Petrobras. Tiefer geht immer, oder? Und das soll "Value" sein?

Petrobas 28.09.15

Was ist passiert? Sie lesen es zum Teil bei Markt Dittli, aber gewisse Parallelitäten zu Volkswagen sind für mich persönlich durchaus da, wo es ja auch eine Staatsbeteiligung über das Land Niedersachsen gibt:

Grössenwahn, Korporatismus, Gemauschel und Rücksichtsnahmen zwischen Regierungen und Unternehmen und bei Petrobras zusätzlich und als I-Tüpfelchen sogar noch Korruption.

Und dann bringt das Schicksal halt plötzlich eine unerwartete Änderung der Spielregeln, wie bei Petrobras der stark fallende Ölpreis oder bei VW nun das aktuelle Geschehen, vermengt mit der Gezeitenwende der Elektromobilität.

Und es macht *Autsch* und alle schlummernden Probleme treten offen und schmerzhaft zu Tage. Was ist also eher "Value" als eine Petrobras?

Es sind Unternehmen mit einem dauerhaft stabilen Geschäftsmodell, die wachsen, agil sind und bewiesen haben, dass sie sich verändernden Umgebungsbedingungen schnell anpassen können und nicht wie die Dinosaurier beim ersten Meteoriten-Einschlag zu Grunde gehen. Und die auch nicht nur von einem Faktor wie dem Ölpreis abhängen.

Und um die zu finden, muss man sich intensiv mit dem Geschäftsmodell beschäftigen und auch nicht nur mit der Bewertung der Vergangenheit, sondern mit dem, was die Zukunft wahrscheinlich zu bieten hat. Das ist für normale Anleger kompetent fast nicht zu leisten und stellt sehr hohe Anforderungen, die weit über das Ablesen von Vergangenheits-Indikatoren wie KBV hinaus gehen.

Wenn man dem aber mit geringem Aufwand ein wenig näher kommen will, dann sind das Unternehmen wie die vorgestellte -> Procter & Gamble <- und eben nicht eine Petrobras, bei der alles von einem Parameter - dem Ölpreis - abhängt. Und auch nicht Volkswagen, das kurz vor einer bedeutenden Umwälzung der Technologie, einfach zu gross und träge geworden ist und auch ohne den aktuelle Skandal schon zum Problemfall geworden ist, siehe auch meinen Artikel schon von Mitte Juli -> Problemfall Volkswagen <-.

Übrigens, wer sehen will, wie es bei Volkswagen weiter geht, findet hier auch in der FUW ein treffendes Muster: .

Wer also unbedingt VW mag und als Aktie nun unbedingt will, kann das mit Kursen unter 100€ vielleicht mit sehr langfristigem Ansatz tun. Vielleicht. Ich persönlich mache das nicht und bin daran völlig desinteressiert, aber ein langfristiges Investment mit Einstieg unter 100€ wäre vielleicht zu verantworten.

Nur schnelle Gewinne braucht man eher nicht zu erwarten, das Thema wird nun lange und schmerzhaft Folgeschäden generieren. Und wenn das so ist, warum will man dann überhaupt VW nun näher treten? Ich will und werde es auf jeden Fall *nicht*, ausser als taktischer Trade.

Denken wir einfach an Petrobras und wie wenig Grösse und Vergangenheitszahlen bedeuten, wenn ein Gezeitenwechsel in der Welt ansteht! Und wer davon auch noch nicht überzeugt ist, kann ja mal an E.ON und RWE denken.

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E.ON und RWE: Dead Money

Der folgende Artikel erschien in Hari Live vor 5 Tagen am Donnerstag 10.09.15 14:30 und bekommt mit dem heutigen, erneuten massiven Absturz um bis zu 10% ganz neue Relevanz, weil die sein sollen.

Auch ein paar Tage alte Artikel können halt hohe Relevanz haben, lesen Sie mal:

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Vor Monaten, am Dienstag 03.02.15 17:50 unter dem Titel "Dead Money", hatte ich Ihnen in Hari Live mit sehr deutlichen Worten - damals war E.ON noch bei 13,x€ - klar gemacht, warum ich E.ON wie RWE für "Dead Money", also ein sinnloses Investment halte.

Und warum es ein grober Fehler ist, einfach auf Dividendenrenditen und KGVs zu starren und zu glauben, dass Aktien die da "billig" aussehen, auch attraktiv seien.

Nun haben wir ja in den letzten Wochen bei RWE die diversen Katastrophenmeldungen verfolgt und nun "scheppert" es auch bei E.ON wieder:

Aus Anlegersicht ist das ein Desaster, wie es schlimmer kaum sein könnte. Denn wer hält vernünftigerweise langfristig Aktien an einem Unternehmen, das mit potentiell existenzgefährdenden Milliardenkosten belastet ist?

Als Bürger finde ich es ja völlig in Ordnung, dass es den Stromkonzernen nicht erlaubt wird, sich "mit links" der Altlasten zu entledigen und die beim Steuerzahler abzuladen.

Wobei das nach meiner Vermutung am Ende sowieso passieren dürfte, weil die Konzerne theoretisch vorher Pleite gehen würden und dann auch wieder das Arbeitsplatz-Argument medienwirksam gespielt wird, um die Konzerne zu "retten". Bei RWE mit den kommunalen Aktionären, ist die "Rettung" fast sicher. RWE wird also bestimmt nicht Pleite gehen, eher wird es für den Steuerzahler sehr teuer.

Als Anleger aber, ist dieses das finale Signal für "raus, raus, raus" und ich halte es daher für gut vorstellbar, dass mit den 6% Minus heute noch lange nicht Schluss ist.

Schauen wir auf das Chart, sehen wir aber auch, dass uns die Markttechnik mal wieder viel früher gesagt hat, was hier los ist:

E.ON 10.09.15

Wir sehen das blaue Rechteck, in dem die Aktie nach dem 24.08. keinerlei brauchbaren Rebound zusammen bekommen hat. Und wir wissen ja:

Was nicht steigen kann, muss fallen! 😉

Nehmen wir die Kriterien für unser aktuelles Projekt der "guten Reversals", verstösst E.ON trotz der massiven Abgaben gegen alle drei Kriterien:

Erstens ist eine theoretische Pleitegefahr langfristig nicht völlig auszuschliessen. Zwar nicht heute und auch nicht direkt morgen, aber wenn sich eine dezentrale Energieerzeugung durchsetzen sollte und gleichzeitig die Atomkraftwerke real rückgebaut werden müssten und es dabei Probleme gibt, weiss ich persönlich derzeit nicht, woher die Unternehmen dafür den Cashflow nehmen wollen, Rückstellungen hin oder her.

Zweitens existiert in meinen Augen keinerlei tragfähiges Geschäftsmodell und es ist auch, trotz aller Bemühungen, für mich keines am Horizont. Bei RWE sieht es aufgrund der schwierigen Gesellschafterstrukturen sogar noch trüber aus.

Drittens haben wir hier keinen Rebound im Chart, sondern nur bärische Strukturen all überall.

Alle drei Kriterien sind also auf ROT und E.ON ist das krasse Gegenbeispiel zu einem "guten Reversal". Wir sehen daran auch, dass die Kriterien Wert haben und durchaus eine ebenso verprügelte, aber chancenreiche Aktie, von einer E.ON oder RWE unterscheiden können. Tief gefallen alleine, reicht eben nicht aus.

Trotzdem werden sich auch jetzt wieder Anleger und Medien finden, die der Meinung sind, dass E.ON ja nun tief genug gefallen sei und alles Schlechte im Kurs sei.

Ich kann dazu nur sagen: Falsch! Denn -> tiefer geht immer und erst bei Null ist Schluss! <-. Eine positive Überraschung aus dem Nichts, an die wir heute nicht denken, ist zwar immer drin, aber darauf nun blind wetten?

Was ohne Frage passieren wird ist, dass rein aus technischen Gründen, die Aktie nach dem Auslaufen des aktuellen Absturzes irgendwann auch wieder zurück kommen wird, eben weil es immer Dip-Käufer wie oben gibt, die gerne alles einsammeln, was sich billig anfühlt.

Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass E.ON in absehbarer Zeit auch noch einmal über 10€ schaut.

Aber darüber hinaus? Für mich einfach "Dead Money", totes Geld also, solange sich da nicht ganz grundsätzlich etwas am Geschäftsmodell oder den Rahmenbedingungen ändert.

Es gibt aktuell so viele tolle Reversal-Kandidaten, die ebenso viel verloren haben und sich eben *nicht*, mit so einem existenzgefährdenden Rucksack abschleppen müssen. Konzentrieren wir uns auf die, die "guten Reversals"!

Ihr Hari

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Hari Live – Archiv 01.09.13 – 07.09.13

Premium gross

Hari Live - Archiv 01.09.13 - 07.09.13

Freitag - 06.09.13 16:55 - Volatilität

Vor dem Wochenende habe ich noch ein Chart zum Schmunzeln für Sie. Wobei es auch einen lehrreichen Teil enthält.

Es sind die Arbeitsmarktdaten in ein Bild komprimiert. 😉 Und dieses Bild erklärt auch, warum ich mich ungerne vor so Ereignissen positioniere: jede Menge Volatilität die kaum zu beherrschen ist und am Ende nichts passiert, nur alle aus ihren Stops geflogen:

S&P500 06.09.13

Besser ist - was ich ja schon oft gepredigt habe - sich nach dem Ereignis, wenn der Markt sich ausgeschwungen hat, in die sich dann durchsetzende Richtung zu positionieren. Dieses Bild sollte deutlich machen, warum man so Events mit engen Stops nicht beherrschen kann und da nur Geld verliert.

Weiterlesen ...Hari Live – Archiv 01.09.13 – 07.09.13

Haris Märkte am Abend – 01.02.12 – Veolia, Nordex, RWE, Metro, Tui

Zum Markt habe ich in meinem Marktupdate -> hier <- das Notwendige gesagt.

Es ist nun nicht die Zeit um gedankenlos dem Markt hinterher zu laufen. Es ist aber auch nicht die Zeit um sich nur aus Bauchgefühl gegen den unglaublich starken Markt zu stellen ! Bleiben Sie also geduldig und wachsam und nutzen Sie die Chance, die uns diese Dynamik des Marktes bietet !

Auffällig ist übrigens auch, wie stark der DAX seit Wochen gegenüber dem S&P500 ist. Der DAX scheint also seine Unterperformance des letzten Jahres nun aufzuholen und das 2011 abgezogene Geld internationaler Anleger strömt wieder in deutsche Aktien zurück. Das sollte man nicht unterschätzen und das unterstützt die Rally massiv. Während man in der zweiten Hälfte 2011 also einen weiten Bogen um deutsche Aktien machen musste, scheint die DAX-Familie nun der Ort zu sein, wo der Anleger investiert sein sollte.

Nun also zu Einzeltiteln und da gab es heute einige Bewegung:

Veolia (WKN 501451) hat auf seine gestrige Bewegung heute noch einmal 6% Plus drauf gesetzt. Da ist definitiv was im Gange und es könnte gut sein, dass die Aktie bald wieder über 10€ notiert.

Nordex (WKN A0D655) hat mit 7% Plus heute auf eine Nachricht zu einem Auftrag aus Spanien reagiert. Dabei war der Auftrag gar nicht mal so weltbewegend, die Bewegung des Kurses zeigt aber wie ausgebombt der Titel ist. Beim dem Titel bin ich gespalten, obwohl ich dem Marktsegment nach wie vor nicht traue und auch bei den Windanlagenbauern analog zum Solarmarkt mit andauerndem Preisdruck und sogar Insolvenzen rechne, würde eine Bewegung des Nordex Kurses über 5€ wohl "Ausbruch !" signalisieren und den Weg bis 6€ frei machen. Und eine Insolvenz ist bei Nordex aufgrund der Anker-Aktionärin Susanne Klatten (über SKion) ja wohl höchst unwahrscheinlich, wenn nicht sogar ausgeschlossen. Bei aller mittelfristigen Skepsis, gebe ich daher bei Nordex im Zweifel dem Chartsignal den Vorzug und sehe kurzfristig einige Chancen.

Auch bei Salzgitter (WKN 620200) scheint für mich die Bewegung noch nicht zu Ende zu sein, denn mit über 4% Plus heute wurde der Rücksetzer von gestern sofort wieder gekauft. Das kurzfristige Potential sehe ich da aber nur noch bis maximal 55€, weswegen man nach meiner Ansicht oberhalb 48€ langsam und oberhalb 50€ verstärkt über Gewinnmitnahmen nachdenken kann.

Natürlich fällt mir auch der tagelange Aufwärtstrend der Versorger wie RWE (WKN 703712) auf, die heute mit über 4% nach oben sprangen. Ich fasse diese deutschen Versorger aber auf absehbare Zeit nicht an, weil mir das sichtbare, zukunftsträchtige Geschäftsmodell fehlt. Ich bin fest überzeugt, dass unsere Energieversorgung in 10 Jahren weit dezentraler und lokaler sein wird als heute. Mit welcher Technologie das geschieht weiss ich nicht, es gibt dafür viele Kandidaten. Ich gehe aber davon aus, dass monopolartige Zentralversorger ala RWE oder EON mittelfristig dramatisch an Bedeutung verlieren werden. Insofern müssten sich die Unternehmen erst neu erfinden und mich mit einem wirklich zukunftsfähigen Geschäftsmodell überzeugen, bevor es mich persönlich drängt da wieder hinein zu springen.

Ach ja und etwas "unglaubliches" ist passiert, ich bin vor kurzem wieder in eine meiner langjährigen "Igitt-Aktien" eingestiegen ;-).
Die Metro (WKN 725750) ist nun wieder in meinem Depot. "Igitt" war die Aktie für mich über viele Jahre wegen der andauernden Management-Querelen und dem für mich offensichtlichen Fehlen einer zukunftsträchtigen Strategie, denn das Prinzip der "Geil-Märkte" hatte für mich nur noch einen langen Bart und auch dem klassischen Metro-Geschäft setzte das Internet kräftig zu. Ich hatte persönlich schon ums Jahr 2000 herum aufgehört bei den "Geil-Märkten" zu kaufen, zumal die vermeintlich billigen Preise ja überwiegend auch nicht der Realität entsprachen, das Internet brachte es gnadenlos ans Tageslicht. Nun sind aber die Herren Cordes und Kluge weg, ein neues Management da und endlich scheinen die "Geil-Märkte" mit Hilfe des übernommenen Internet-Händlers "Redcoon" nun auf den Online-Zug aufzuspringen. Verbunden mit einer funktionierenden Binnenkonjunktur in Deutschland und bei einem Chart, der die Aktie nun ziemlich ausgebombt zeigt, erscheint mir das persönlich als eine ganz spannende Wette für die nächsten Monate.

Eine weitere meiner langjährigen "Igitt-Aktien" bewegt sich heute auch erneut um 7% nach oben und legt damit eine beeindruckende Rally hin, es handelt sich dabei um die TUI (WKN TUAG00). "Igitt" war die Aktie für mich jahrelang nur wegen des langjährigen CEO Michael Frenzel, dessen Fähigkeit seinen Sessel zu verteidigen für mich schon ausserordentliche Qualitäten offenbarte. Dabei hat seine "Regentschaft" mit denkwürdigem Hin- und Her zum Beispiel bei der Containerschifffahrt, den Aktionären in meinen Augen primär Wertvernichtung beschert. Wer es nicht mehr weiss, dem empfehle ich, sich mal den 10-Jahres-Chart der TUI unter Frenzel anzuschauen, von 35€ auf 5€ sozusagen.

Irgendwie komisch diese Entwicklung bei TUI, denn ich habe nicht den Eindruck, dass heute in der Touristik so viel schlechtere Geschäfte gemacht werden als vor 10 Jahren - harten Wettbewerb und geringe Margen gab es da schon immer, auch vor 20 Jahren vor dem Internet. Man schaue sich zum Vergleich mal die grössere Carnival Corp (WKN 120071) im 10-Jahres-Chart an, zu der übrigens auch die untergegangene "Costa Concordia" gehört. Immerhin gab es dort zumindest eine Seitwärtsbewegung. Oder noch besser die auch börsennotierte Interconti Gruppe (WKN A0MRD8) deren 10-Jahres-Chart eine beeindruckende Erfolgsstory ist. Man sieht daran, dass man mit gutem Management und den richtigen Konzepten auch in den letzten 10 Jahren gutes Geld in der Touristik verdienen konnte.

Wenn man sich die Rally bei TUI seit der Bekanntgabe am 19.01.12 so anschaut, sieht es fast so aus, als ob sich auch Mr. Market auf eine baldiges Ende der Ära Frenzel freut. Solange das aber nicht sicher ist, bleibe ich weiter an der Seitenlinie, denn ich wäre nicht so überrascht, wenn sich der "ewige CEO" dann doch wieder rufen lässt um sein "Lebenswerk" so erfolgreich fortzuführen.

Und da wir schon bei meinen "Igitt-Aktien" sind, Thema des Tages war heute natürlich der anstehende Facebook Börsengang. Sie werden bestimmt nicht überrascht sein wenn ich Ihnen sage, ich werde bei dieser Bewertung definitiv nicht zeichnen !

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend !