Hat der Markt immer recht? Erreicht der DAX die 10000?

Hat der Markt immer recht? Erreicht der DAX die 10000?

Ein Gastbeitrag von Tokay

Bevor wir zur Betrachtung der Marktsituation übergehen, noch kurz ein Blick auf aktuelle Begebenheiten. In diesem Jahr wurde der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften an zwei Finanzmarktökonomen verliehen, Eugene Fama und Robert Shiller. Die Ansichten der beiden Laureaten scheinen einander schnurstracks zu widersprechen. Eugene Fama wurde von seinen Apologeten als der Verfechter effizienter Märkte gefeiert, während Robert Shiller die Bedeutung anderer als von Rationalität gesteuerter Verhaltensantriebe („animal spirit“) hervorhob.

Ich denke, zumindest was die Beurteilung von Fama angeht, liegt bei manchen ein Missverständnis vor. Fama selbst betonte kürzlich in einem Interview, er habe lediglich dargestellt, dass die Märkte alle zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbaren Informationen widerspiegelten. Dieses Argument kann man anhand der täglichen Kursbetrachtungen sehr gut nachvollziehen. Ob die Beurteilung des Marktes richtig oder falsch ist, steht dahin, doch letztlich ist diese Frage irrelevant. Denn der Markt selbst irrt sich fortlaufend, aber er korrigiert auch seine Fehler fortlaufend. Die Kursentwicklung auf dem Aktienmarkt ist demnach ein einziger permanenter Suchprozess. Folgt man dem strengen Effizienzgedanken, dann könnte man sich die eigene Informationssuche sparen, denn man könnte nie mehr herausfinden, als der Markt ohnehin schon weiß. Nun gibt es allerdings auch Leute, die von der anderen Seite her denken. Das sind Leute, die dem Pfad folgen, die der Markt gerade eingeschlagen hat; man nennt diese Leute „Trendfolger“. Andererseits gibt es die sogenannten „contrarians“, die das Gegenteil von dem machen, was die Mehrheit der „Trendfolger“ gerade macht. Es gibt keine zwingende Logik, aus der man ableiten kann, dass der Weg der „Trendfolger“ der bessere ist als der der „contrarians“. Wohl aber gibt es Situationen, in der die Trendfolge zum Erfolg führt und andere, in denen sich eine antizyklische Vorgehensweise lohnt. Man kann rationale Gründe heranziehen, wenn man der Meinung ist, der Markt folge dem Trend zu recht, oder umgekehrt glaubt, die Marktdaten stünden mit den fundamentalökonomischen Gegebenheiten keinesfalls in Einklang. Ebenso wird es viele Marktteilnehmer geben, die sich von ihrer Beurteilung von optimistischen oder pessimistischen Gefühlen leiten lassen unabhängig von der ökonomischen Beurteilung einer Situation.

Mir scheint, Fama und Shiller beleuchten das gleiche Phänomen; nur jeder von einer anderen Seite. Das Phänomen, das sie betrachten, der Finanzmarkt, ist, was er ist: Eine Art Bienenkorb, in dem es kräftig summt und brummt, in dem andauernd jemand unterwegs ist. Man sollte daraus keine Glaubensfrage machen, ob der Markt rational ist oder nicht. Der Kursverlauf an der Börse ist doch eigentlich nichts anderes als eine wahrnehmungsäquivalente Beurteilung des aktuellen wirtschaftlichen Geschehens, in dem sich die Zukunftserwartungen über die Entwicklung desselben widerspiegeln. Wahrnehmungsäquivalenz heißt, der Kursverlauf befindet sich in Übereinstimmung mit der Wahrnehmung der Mehrheit der Marktteilnehmer, oder ganz einfach ausgedrückt: Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Für diese Beurteilung gibt es gewisse Bandbreiten. Viele scheinen zu glauben, eine wahrnehmungsäquivalente Beurteilung sei automatisch eine zutreffende Beurteilung. Das ist auch in der Tat so, aber nur an dem Tag, nur in der Stunde, wo das Urteil gefällt wird. Am nächsten und am übernächsten Tag kann es ganz anders aussehen. Das darf man nicht vergessen.

Nach diesen Betrachtungen nun zum aktuellen Geschehen. Im ersten Diagramm sehen wir die Entwicklung des DAX seit dem Beginn der Hausse im Frühjahr 2009:

Diagramm 1

Wir sehen hier, dass die Bandbreite der Wahrnehmung seit 2009 sehr hoch war; sie wird begrenzt durch die Fläche A1A2A3A4. Heute Abend nun hat der DAX an der oberen Gerade A1A3 angestoßen.

  • Würde diese Gerade nachhaltig durchstoßen werden, so würden sich die genannten wahrnehmungsäquivalenten Strukturen verschieben, und zwar in Richtung einer optimistischeren Lagebeurteilung. Da in letzter Zeit häufiger von der Erwartung einer Jahresendrallye zu lesen ist, wäre das nicht per se irrational; Kursanstiege zum Jahresende hin hat es schon oft gegeben.
  • Eine eher mittlere Variante wäre demzufolge, wenn der DAX auf die Linie B einschwenken würde. Diese Linie beschreibt den seit März 2009 zu beobachtenden exponentiellen Kursanstieg. Man erkennt, dass das Wachstum seit Ende 2011 ziemlich heftig ausgefallen ist, denn der Anstieg der Gerade CD ist deutlich stärker als jener der Trendgeraden A2A4. Nach dieser Sichtweise wäre es plausibel, wenn der DAX Richtung 8500 Punkte konsolidierte.
  • Und in der ganz pessimistischen Variante könnte es bis auf 6750 Punkte heruntergehen, und dennoch wäre ein solcher Kurs wahrnehmungsäquivalent, da er in der Bandbreite der Erwartungen befindlich und nicht einfach Ausdruck irgendeiner Irrationalität wäre. Es ist, das sei im übrigen angemerkt, wohl auch plausibel, dass diese Erwartungsbandbreite so hoch ist; denn wäre sie gering, würden die Marktteilnehmer alle ähnlich disponieren und die Erwartungen der Marktteilnehmer würden sehr wahrscheinlich enttäuscht werden.

Es bleibt indessen dem Betrachter überlassen, für wie wahrscheinlich er das Eintreten dieser unterschiedlichen Szenarien hält. Folgt der DAX der mittelfristigen Geraden CDE, so sollte er gemäß der „mittleren Wahrnehmung“ im Frühjahr bei knapp 9500 Punkten herauskommen. Das ist das Szenario, dem ich per heute die größte Wahrscheinlichkeit zubilligen würde.

Werfen wir nun noch einen Blick in die fernere Zukunft. Wir sehen hier eine Projektion für Ende 2014:

Diagramm II

In diesem Bild sehen wir die Entwicklung des DAX seit September 2011. Es fällt auf, dass die obere Begrenzungslinie AB sehr viel flacher verläuft als die untere Begrenzungslinie AC. Etwa 300 Börsentage später, also gegen Ende 2014, treffen sich beide Linien.

Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass sich die Kurse bis Ende 2014 sich in einer solchermaßen verengenden Bandbreite bewegen werden, und ein derartiger Eindruck soll hier auch nicht suggeriert werden – eine solche Sichtweise wäre wohl doch etwas zu einfach. Wir sehen aber, welche Erwartungsstruktur sich seit dem Herbst 2011 herausgebildet hat. Diese Struktur ist gekennzeichnet durch eine Abfolge von immer höheren Hochs und immer höheren Tiefs, wobei diese Tiefs energischer gekauft als die Hochs verkauft wurden – eben das Kennzeichen einer Hausse. Es wird deutlich, dass diese Struktur im Lauf des Jahres 2014 sich wahrscheinlich auflösen und durch eine andere Struktur ersetzt werden wird, die wir allerdings heute nicht kennen und uns vom Markt werden zeigen lassen müssen. Wir werden uns nicht anmaßen können, vorherzusagen, wie sie aussehen wird, auch wenn wir natürlich gewisse fundamentalökonomischen Grundannahmen treffen können.

Nun wollen wir uns noch der Frage zuwenden, wie wahrscheinlich es ist, dass wir im Lauf von 2014 einen DAX-Stand von 10.000 Punkten erreichen werden. Betrachten wir das erste Diagramm, so erscheint es uns unwahrscheinlich, dass wir diesen Stand in den nächsten Wochen und Monaten sehen werden. Betrachten wir das zweite Diagramm, so liegt dieses Szenario im Verlauf von 2014 durchaus im Bereich des Möglichen. Mehr als eine vage Wahrscheinlichkeit kann man ihm jedoch nicht zubilligen. Gerade deshalb jedoch könnte es eintreten.

Tokay

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Grundlagen: Wie Sie mit Reversal Trades den Markt schlagen können

Webseiten und Angebote, auf denen Ihnen für ein paar Euro der Weg zu schnellem Reichtum geboten werden soll, sind unseriös. Zumindest das sollte mittlerweile unter Privatanlegern "Common Sense" sein. Wobei es dann trotzdem komisch ist, dass einen überall Banner anblinken, die einem "heisse Tips" zu Pennystocks versprechen oder ganz im Stile der Wahrsager der Steinzeit - durch Blick ins Gekröse sozusagen - den "Crash 2013" vorher sagen. Irgendwer muss da ja darauf klicken, sonst gäbe es diese Angebote wohl kaum. Wobei ... je mehr sich 2013 dem Ende nähert, desto mehr werden diese Banner dann auf "Crash 2014" umgestellt. Auch das Gekröse hat halt ein Verfallsdatum. 😉

Und nun komme ich auch noch daher und will Ihnen hier kostenlos erzählen, wie Sie immer wieder den Markt schlagen können. Einen Markt, von dem viele Volkswirtschaftsprofessoren mit ihren Modellen sagen, dass man ihn gar nicht dauerhaft schlagen kann, weil das alles Zufall sei. Einen Markt von dem wir wissen, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Privatanleger darin auf die Dauer Geld verliert oder zumindest hinter der Marktperformance zurück bleibt. Den Markt schlagen ? Das schaffen nur die wenigsten. Und das dauerhaft immer wieder ? Das schafft nur eine verschwindend kleine Minderheit.

Und ich werde Ihnen nun einen von mehreren Wegen zeigen, auf dem das geht. Und ich kann dieses "Geheimnis" hier so einfach ausplaudern, weil - ganz offen - Sie es wahrscheinlich sowieso nicht hinbekommen werden. (Womit ich nun hoffentlich Ihren Willen und Widerstandsgeist geweckt habe, es mir nun "zu zeigen") 😉

Denn das Witzige an der Börse ist, es gibt gar keine super geheimen Tricks und Geheimnisse, die man kennen muss um erfolgreich zu sein. Was nötig dafür ist, ist eigentlich offensichtlich. Das Problem ist nicht das Wissen, das Problem ist die Umsetzung, denn unser menschliches Gehirn - durch die Anforderungen der biologischen Evolution mit automatischen Mustern versehen - arbeitet an der Börse unbewusst gegen uns. Und garantiert so die Verluste der Mehrzahl, ausser man lernt sich selber zu überlisten und um die Ecke zu denken. Und das schaffen nur die Wenigsten.

Warum das so ist, kann einem nur dann klar werden, wenn man eine der ganz entscheidenden Wahrheiten der Märkte intus hat: Die Kurse werden nicht durch Nachrichten, nicht durch die Vergangenheit und nicht durch die Gegenwart gemacht.

Die Kurse werden durch die Zukunfts-Erwartungen der Summe aller Marktteilnehmer gemacht.

Nachrichten und exogene Ereignisse beeinflussen diese Erwartungen, aber nicht die Nachrichten bewegen die Kurse, sondern die Zukunfts-Erwartungen, die wir mit unserer Ratio und auch mit unseren Emotionen aus dieser Nachricht ableiten. Deswegen interessiert den Markt auch die Verlustmeldung nicht mehr, mit der er schon gerechnet hat. Aber die überraschende Verlustmeldung, die plötzlich ein dauerhaftes Strukturproblem offenbart, die interessiert den Markt ganz massiv.

Und da diese Marktteilnehmer wir sind - wir Menschen zunehmend die von uns nach unseren Logiken programmierten Algos - treten wir am Markt defacto gegen uns selber an. Gegen unsere eigenen evolutionären Reflexe und unsere eigenen Gehirne. Und damit sollte klar sein, dass wir nur dann gegen uns selber gewinnen können, wenn wir beginnen "um die Ecke" zu denken und lernen, unsere fest verdrahteten Reflexe eher als Contraindikator zu benutzen.

Ein kluges Sprichwort im Markt sagt: "Wenn alle im Markt das gleiche denken, denkt keiner richtig !"

Darin steckt extrem viel Wahrheit. Denn da die Kurse keine abstrakte Grösse sind, die von einer unabhängigen Instanz festgelegt werden - da die Kurse "unsere" Kurse sind, die wir als Menschen machen - kann ein Kurs sich nicht mehr in die bekannte Richtung bewegen, wenn alle das gleiche denken und eine Bewegung in diese Richtung erwarten. Es sind dann schlicht keine weiteren Käufer mehr da, die sich in diese Richtung einkaufen könnten. Denn da "die Richtung" ja allgemeiner Common Sense ist, sind alle schon in diese Richtung investiert. Und zwanghaft müssen die Kurse in Folge sich in die Gegenrichtung entwickeln.

Erschwert wird die Situation für uns Menschen, weil genau in dem Moment wo alle das gleiche denken, sich diese Denkrichtung so gut und so richtig anfühlen wird. Ist ja auch klar, die Medien sind dann voll von "Analysen" und Meinungen, die alle nur in diese Richtung tröten.

Und hier schlägt unsere evolutionäre Konditionierung gnadenlos zu. Wir tun furchtbar gerne, was sich gut anfühlt. Und da wir soziale Wesen sind, heulen wir gerne mit der Meute. Wobei, wenn wir mit der Meute heulen, wir uns dabei besonders gerne einbilden, dass unsere Haltung ja etwas Besonderes, die "Avantgarde" oder "Contrarian" wäre. Das macht das Gefühl besonders schön, es fühlt sich gut an und wir sind auch noch "der Held". 😉

Nein, die harte Wahrheit ist: die Richtung gegen die Meute, der Trade gegen die allgemein akzeptierte Denkrichtung, den erkennen Sie immer daran, dass es der schwere Trade ist. Er fühlt sich "bescheiden" an und man muss sich bildlich die Nase zu halten, um diesen Trade einzugehen, denn er stinkt.

Glauben Sie mir und pinnen Sie sich das an die Wand: Wenn sich etwas gut anfühlt, ist es in der Regel Common Sense. Denn wir sind soziale Wesen und die Meute, das sind wir ! Auch wenn wir uns gerne das Gegenteil einbilden.

Daraus kann man zwingend ableiten, dass die profitabelsten Trades an der Börse die sind, die sich am miesesten anfühlen, zu denen man sich zwingen muss sie einzugehen. Und das ist tatsächlich so.

Wenn Sie nun aber nur mit diesem Parameter operieren, werden Sie krachend scheitern. Denn Sie werden nun in fallende Messer greifen, permanent einen "Fallen Angel" nach dem anderen anfassen nur um zu erleben, wie es noch weiter runter geht. Sie werden Ihr ganzes Kapital schnell verspielen.

Einfach nur "Contrarian" zu sein um der Gegenposition willen, funktioniert definitiv nicht. Das ist der Weg all der Anleger, die bei Praktiker, Solarworld und Commerzbank bei jedem Tief verbilligt haben, nur um zu sehen, wie die Kurse noch weiter fallen. Was fehlt also als zweiter Parameter ?

Ganz einfach: der Markt muss uns schon bewiesen haben, dass er die Wende vollziehen will. Und dafür gibt es die Parameter und Methoden der Markttechnik:

  • Wenn es am Tiefpunkt ein Kapitulations-Volumen gab ....
  • Wenn von da an die Überraschungen nach oben kommen, während dazwischen die Kurse nur mässig konsolidieren ....
  • Wenn erste gleitende Durchschnitte nach oben drehen ....
  • Wenn höhere Hochs und höhere Tiefs entstehen ....
  • Wenn es am Tiefpunkt Momentum Divergenzen gab ....

usw. usw.

Wenn diese Parameter zeigen, dass ein mögliche Wende schon läuft, während gleichzeitig die Wahrnehmung der Herde noch nach unten schaut und mittlerweile so konditioniert ist, dass sie nur noch eine Richtung ernst nehmen kann, dann entstehen die grössten Chancen und auch die grössten Gewinne.

Denn hier kommt uns eine weitere evolutionäre Konditionierung zu Gute, mit der unsere Gehirne gegen uns arbeiten und damit die Stimmung der Herde länger im alten Trend halten, als es objektiv gerechtfertigt wäre: es ist der Recency Bias. Wie Menschen neigen dazu, den Geschehnissen der nahen Vergangenheit eine emotional höhere Bedeutung zu geben, als der weiter entfernten Vergangenheit oder abstraktem Wissen. Sind Kurse lange genug nur gefallen, sehen wir jede Gegenbewegung automatisch wie ein pawlowscher Hund nur als neue Gelegenheit, wieder auf die alte Richtung zu drücken.

Wir Menschen brauchen typischerweise viel zu lange, um uns von der alten Logik zu lösen und zu erkennen, dass die Realität schon längst in eine neue Richtung läuft. In der Sprache der Sentiment-Analyse nennt man genau das die "Wall of Worry" - die Mauer des Zweifels - die steigende Kurse entlang klettern, bevor sie dann am Ende der Bewegung in die Phase der Euphorie eintreten, in der auch der letzte Idiot die neue Richtung erkennt. Dieser Moment ist aber nicht weit von einer erneuten Wende entfernt.

Deshalb brauchen wir unbedingt beide Bedingungen für den Erfolg und wer einfach nur als Contrarian agiert, ohne das technische Rüstzeug zu besitzen, eine potentielle Wende von einer kleinen Gegenbewegung im bestehenden Abwärtstrend zu unterscheiden, der wird ebenso scheitern und immer wieder blutig in fallende Messer greifen.

Nein, den Markt schlagen Sie nicht, in dem Sie sich permanent gegen ihn stellen. Den Markt schlagen Sie, in dem Sie ihm folgen und dabei aber zu den ersten gehören, die auf diesen neuen Zug aufspringen, bevor er endgültig den Bahnhof verlässt und Fahrt aufnimmt.

Deswegen müssen Sie lernen um die Ecke zu denken und Ihre eigenen Emotionen und Reflexe als Kontraindikator zu begreifen. Sie müssen lernen, Ihr Handeln nicht von Ihren Reflexen, sondern von objektiven Daten der Markttechnik abhängig zu machen. Und Sie müssen lernen, genau dann beherzt zuzupacken, wenn alle diese Parameter perfekt passen, auch und gerade dann, wenn Sie sich die Nase zuhalten müssen, um diesen Trade einzugehen. Die berechtigte Sorge vor einem Scheitern dieses schwierigen Trades, befriedigen Sie, in dem Sie zwingend eine Absicherung unter die alten Tiefs setzen.

Fazit:

Die profitabelsten Reversal Trades mit den grössten Gewinnchancen haben Sie dann im Depot, wenn Sie zwei Dinge gleichzeitig schaffen:

Erstens die Trades einzugehen, die sich mies und falsch anfühlen und an die niemand glaubt. Also die emotional schweren Trades zu machen.

Und zweitens - und das UND ist absolut zwingend - das aber nur zu tun, nachdem die Kurse schon nachweisbar eine Wende vollzogen haben, das allgemeine Sentiment der Marktteilnehmer aber noch in der alten Welt gefangen ist.

Wenn Sie beide Parameter gleichzeitig haben und dann noch eine sinnvolle Absicherung für den Fall des Falles finden, dann werden Sie immer wieder grosse Gewinntrades produzieren und so auf die Dauer die Märkte schlagen - auch wenn ein einzelner Trade mal schief gehen wird.

Diese Art von Reversal-Trade einzugehen, ist aber unglaublich schwierig, eben weil unsere Gehirne gegen uns arbeiten. Und deshalb kann ich dieses Geheimnis hier so offen ausplaudern. Die Mehrzahl schafft das sowieso nicht. Aber vielleicht ja Sie ?

Und wenn Sie das lernen wollen, dann stossen Sie doch zur surveybuilder.info Community dazu. Wir bieten Ihnen hier aber nur "Blut, Schweiss und Tränen" und keinen leichten Weg zum Erfolg. Den einfachen Weg gibt es nämlich nicht, wer Ihnen diesen verkaufen will, sollten Ihnen erklären, warum er Ihnen überhaupt noch ein Angebot machen muss und nicht schon längst im Privatjet auf dem Weg zu seiner eigenen Karibikinsel ist. 😉

Und noch etwas. Diese extrem profitablen Reversal-Trades gegen die Meute sind nicht die einzige Art und Weise, wie Sie den Markt schlagen können. Mit intelligenter Trendfolge geht das auch und noch dazu mit weniger emotionaler Forderung. Aber diese harten Reversal-Trades sind die, mit denen man am schnellsten die grössten Gewinne generieren kann. Weswegen man auch zwingend immer ein konsequentes Risikomanagement braucht, denn jeder Trade kann gegen einen laufen, alles am Markt ist nur ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten. Vergessen Sie das nie !

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